Technologiemanagement-Seminar

Seminartitel Technologiemanagement-Seminar

Dauer Ein Semester (WS 14 15)
Themenvergabe 16. Juli 2014, 18:00 Uhr im Raum E.20 in der Helmholtzstr. 18
Leitung Professor Dr. Leo Brecht
ITOP-Mitarbeiter
Inhalte

Das TPM-Seminar baut auf der Vorlesung TIM I und/oder PM I und/oder ProMM auf.

Im Rahmen der Arbeit sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus dem Bereich Technologie- und Prozessmanagement entwickelt werden.

Einzelheiten hierzu finden Sie als Aushang auf unserem schwarzen Brett am Institut.

Methoden und Tools
Leiter Kirill Welz
(Technologiemanagement)
Diffusion von Technologien und Produkten: Anwendung in verschiedenen Branchen
Ziel der Arbeit ist die Anwendung verschiedener Diffusionsmodelle auf ausgewählte Branchen zur Evaluierung der verschiedenen Diffusionsmodelle. Dabei gilt es Fehlermaße zu berechnen und so eine Einordnung der verschiedenen Modelle bereitzustellen.
Leiter Kirill Welz
(Technologiemanagement)
Innovations-S-Kurve: Kriterien zur Einordnung auf der Basis von öffentlichen Daten
Ziel der Arbeit ist die Operationalisierung vorhandener Kriterien zur Einordnung von Unternehmen auf der Innovations-S-Kurve unter Verwendung jeglicher externer Datenquellen. Außerdem soll nach Bewertung der Kriterien eine automatische Festlegung der Unternehmen auf der Innovations-S-Kurve mit Hilfe eines Tools durchgeführt werden.

Leiter Kirill Welz
(Technologiemanagement)

Auswirkungen der Technologieprognose auf die Business Planung
Eine Aufnahme des State-of-the-Art in Wissenschaft und Wirtschaft.
Leiter Marc Oßwald
(Technologiemanagement)
Time to go - Phase-out-Modelle und best practices
Der Phase-out Entscheid von Produkten am Ende der Lebenszyklusphase ist oft zu wenig strukturiert. Ziel ist es, dazu ein quantitatives Entscheidungsmodell zu entwickeln, welches auf bestehende Ansätze am ITOP aufbaut.
Hypothesen & Empirie
Leiter Thomas Mahnke
(Technologiemanagement)
Innovative Unternehmen sind von Black Swans weniger betroffen -
Black Swans am Beispiel von Naturkatastrophen (wie Tsunamis), 9/11 und der Finanzkrise
Ziel der Arbeit ist es, Auswirkungen von Black Swans anhand der Innovationskraft von Unternehmen zu messen. Dabei soll mit Hilfe von quantitativen Messgrößen die Auswirkung auf einer Zeitreihe festgestellt und analysiert werden. Die Analyse kann dabei regional, branchenspezifisch oder nach Ereignis eingegrenzt werden.
Leiter Leo Brecht
(Technologiemanagement)
EBIT-Entwicklung korreliert positiv mit der Innovationskraft
Ziel der Arbeit besteht in der empirischen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Innovationskraft eines Unternehmens (berechnet per iTOP ICA Methode) und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Innovationskraft europäischer börsennotierter Unternehmen wird durch das iTOP berechnet, der Student/die Studentin hat zur Aufgabe diesen Datensatz systematisch zu untersuchen in Hinblick auf mögliche Korrelationen zwischen der Innovationskraft von Unternehmen und der jeweiligen Entwicklung des EBIT (Bsp.: Führt eine im Zeitverlauf steigende Innovationskraft zu steigenden EBITs?)
Leiter Leo Brecht
(Technologiemanagement)
TOP-Innovatoren werden stetig innovationseffizienter
Dieser Arbeit wird die Hypothese zu Grunde gelegt, dass Top-Innovatoren (definiert aus dem Innovation-Capability- Ansatz von Julian Kauffeldt) stetig effizienter in der Entwicklung von Innovationen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist die empirische Überprüfung und Verifizierung/Falsifizierung dieser Hypothese.
Leiter Marc Oßwald
(Technologiemanagement)
Die R&D Quote korreliert positiv mit der Patentanzahl
Der hier unterstellte Zusammenhang besagt, dass mehr Patente angemeldet werden, wenn die R&D Quote steigt. Die R&D Quote wird hier als Aufwendungen für R&D im Verhältnis zum Umsatz gesehen. Das Ziel der Arbeit ist durch empirische Überprüfung von realen Daten die Richtigkeit der Hypothese zu überprüfen.
Empirie
 
Leiter Leo Brecht
(Technologiemanagement)

EBIT Steigerung um x% nach Branchen bei TOP-Innovatoren
- Branchencluster 1
- Branchencluster 2
Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Branchenunterschiede in Hinblick auf die EBIT-Entwicklung innovativer Unternehmen zu identifizieren und zu überprüfen. Die Innovationskraft europäischer börsennotierter Unternehmen wird durch das iTOP berechnet; der Student/die Studentin hat zur Aufgabe, diesen Datensatz systematisch zu untersuchen in Hinblick auf mögliche Branchenunterschiede bezüglich des Zusammenhangs zwischen der Innovationskraft von Unternehmen und der jeweiligen Entwicklung des EBIT (Bsp.: Wie ist die durchschnittliche EBIT-Entwicklung der letzten 5 Jahre in der Automobilbranche (mit Top-Innovator Anteil x) im Vergleich zur Maschinenbaubranche (mit Top-Innovator Anteil y)?)
 
Leiter Thomas Mahnke
(Technologiemanagement)
Was sind die größten Technologie- und Innovationstrends?
Das Ziel der Arbeit ist, mit Hilfe der bibliometrischen Analyse und Reports die größten Technologie- und Innovationstrends zu ermitteln und Empfehlungen für Unternehmen abzugeben. Dazu wird ein Tool zur Bibliometrie verwendet mit dessen Hilfe Trends identifiziert und nachfolgend analysiert werden können.
Leiter Daniel Schallmo
(Technologiemanagement)
Messung des Innovationsgrades von Branchen in Deutschland (Kernfrage: Wie lässt sich die Innovativität von Branchen messen und voraussagen?)
Ziel der Arbeit ist die Erhebung bestehender Innovationsindizes für Branchen innerhalb von Deutschland über einen Zeitverlauf. Darauf aufbauend soll abgeleitet werden, welche Branchen wie innovativ sind und welche Branchen in Zukunft innovativer werden (für Bachelor-Seminaristen).
Leiter Daniel Schallmo
(Technologiemanagement)
Analyse innovativer Unternehmen und deren Sitz (Land) (Kernfrage: Welche innovativen Unternehmen gibt es und in welchen Ländern befindet sich deren Sitz?)
Ziel der Arbeit ist die Erhebung bestehender Innovationsrankings für Unternehmen aus einer Branche (z. B. Maschinen- und Anlagenbau) und die Analyse, in welchem Land sich deren Sitz befindet. Darauf aufbauend soll abgeleitet werden, ob ein Zusammenhang zwischen den Ländern und innovativen Unternehmen besteht.
Bearbeitung Die Themen können nach Absprache mit dem jeweiligen Betreuer in Gruppen oder alleine bearbeitet werden. Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (15 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.
Meilensteine

Vergabe der Themen:  16. Juli 2014, 18:00 Uhr im Raum E.20 in der Helmholtzstraße 18

Kick-off:
16. Juli 2014

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Zwischenpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

Ablauf und Anforderungen
  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbständige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise
  • gewünscht: Erfolgreicher Abschluss/gegenwärtiger Besuch der Vorlesungen PM I, TIM I und ProMM I
  • Weitere Informationen siehe Webpage www.uni-ulm.de/mawi/itop.html