Supply-Chain-Management-Seminar (MA)

SeminartitelSupply Chain Management Seminar (SCM-Seminar)

Dauer

Ein Semester (WS 2015/2016)

LeitungProf. Dr. Mischa Seiter
Oliver Treusch

Inhalte

 

 

 

 

 

 

 

 

Themen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bearbeitung

 

 
Meilensteine

Unter Supply Chain Management versteht man die Planung, Steuerung und Kontrolle von unternehmens-übergreifenden Wertschöpfungs- bzw. Lieferketten, ausgehend von der Rohstoffgewinnung über verschiedene Weiterverarbeitungsstufen bis hin zum Endkunden. Die einzelnen Partner und Prozesse innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerks sind über Informations-, Finanz- und Güterflüsse miteinander verbunden.

Ausgehend von einem zunehmenden Wettbewerbsdruck, einer verkürzten Time-to-Market sowie verringerten Produktlebenszyklen, wird Wertschöpfungsketten eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Es stehen nicht einzelne Unternehmen, sondern komplexe Wertschöpfungsnetzwerke im Wettbewerb. Ziel muss es also sein, durch Supply Chain Management die Wertschöpfung innerhalb dieser Lieferketten zu optimieren.

Im Rahmen der Arbeit sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen zum Supply Chain Management entwickelt werden.

 

Coopetition in Supply Chains

Coopetition ist das gleichzeitige Auftreten von Kooperation und Wettbewerb. Ziel der Arbeit ist es, den Nutzen und die Risiken von Coopetition für die beteiligten Unternehmen kritisch zu beleuchten.

       Bouncken, R., Kraus, S., 2013. Innovation in knowledge-intensive industries: The double-edged sword of coopetition. Journal of Business Research 66, 2060–2070.

 

Vertrauen in Supply Chains

Vertrauen ist von entscheidender Bedeutung für die Stabilität von Lieferantenbeziehungen. Ziel der Arbeit ist, die Treiber von Vertrauen zwischen Supply-Chain Partnern zu identifizieren und zu bewerten.

        Delbufalo, E., 2013. Outcomes of inter-organizational trust in supply chain relationships: a systematic literature review and a meta-analysis of the empirical evidence. Supply Chain Management: An International Journal. Volume 17 (4), 377-402.

 

Nexus-Supplier

Neben strategischen Lieferanten gibt es in einem Lieferantennetzwerk weitere Lieferanten, die einen enormen Einfluss auf die Produktion eines OEMs haben können, sogenannte Nexus-Lieferanten. Ziel der Arbeit ist, die Bedeutung von Nexus-Lieferanten hinsichtlich des Supply Chain Risikomanagements zu bewerten.

       Yan et al., 2015. A theory of the nexus supplier: A critical supplier from a network perspective. Journal of Supply Chain Management, Volume 51 (1), 52-66.

 

Die Einrichtung von Konsignationslägern in Industrieunternehmen als Ansatz in der Supply-Chain-Optimierung

Als Konsignationsläger werden Lieferantenläger bezeichnet, die sich im direkten Umfeld/Unternehmen des Kunden befinden und aus denen der Kunde direkt Ware entnehmen kann.

Ziel der Arbeit ist es in einem ersten Schritt, den Konsignationslager-Ansatz in der Fertigungsindustrie darzustellen und von traditionellen Konzepten abzugrenzen, um darauf aufbauend potenzielle Verbesserungen des Bestandsmanagements und Optimierungsmöglichkeiten in der Supply Chain aufzuzeigen und anschließend kritisch zu bewerten. 

       Battini, D., Grassi, A., Persona, A., Sgarbossa, F. (2010): Consignment stock inventory policy : methodological framework and model, International Journal of Production Research, Vol. 48 (7), pp. 2055 - 2079.

 

Kennzahlensystem zur Leistungsmessung in Supply Chains

Ziel der Arbeit ist es, eine Gegenüberstellung von Kennzahlensystemen zur Messung der Supply Chain-Leistung zu erarbeiten.

Open Book Accounting in Supply Chains

Der unternehmensübergreifende Austausch von Kosteninformationen in der gesamten Supply Chain wird Open Book Accounting genannt. Ziel der Arbeit ist es, hierfür Praxisbeispiele zu identifizieren und auszuwerten.

 

Das Wertschöpfungsnetzwerk  der Vapiano SE

Die Vapiano SE ist ein Unternehmen aus dem Bereich Systemgastronomie. Es bietet italienische Speisen nach dem Fast-Casual-Prinzip an. Das Unternehmen betreibt die Restaurants sowohl in Eigenregie als auch in Kooperation mit Franchise-Partnern oder als Joint Ventures. Im Rahmen der Arbeit soll das Wertschöpfungsnetzwerk von Vapiano detailliert untersucht werden. Es stellen sich Fragen nach dem Management, der Finanzierung, dem Aufbau der Organisation oder nach der Steuerung der Netzwerkmitglieder. Als Instrument sollen u. a. Fragebögen und Interviews mit Partnern und Vertretern von Vapiano genutzt werden.


Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit (ca. 20 Seiten) sowie einer Präsentation (15 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.



Vergabe der Themen:
Mittwoch, 8.7.2015, 18 Uhr Raum O28 - 2003

Zwischenpräsentation: Anfang/Mitte Oktober

Abgabe und Endpräsentation: Anfang Dezember