Innovations- und Technologiemanagement - Seminar (BA/MA)

SeminartitelInnovations- und Technologiemanagement (BA/MA)

Dauerein Semester (WS 2017/2018)
Themenvergabe
LeitungProf. Dr. Leo Brecht
Daniel Gentner, Dr. Birgit Stelzer, Niklas Bayrle


Inhalte

 

 

 


Anmerkungen

 

Themen


Das ITM-Seminar baut auf den Vorlesungen PM I, TIM I, PM II, ProMM I und ProMM II. Zu den jeweiligen Seminarthemen werden die TPM-Vorlesungen aufgeführt, welche als Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar gelten

 

Im Rahmen der Arbeit sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus dem Bereich Technologie- und Prozessmanagement entwickelt werden.

Vorkenntnisse oder Voraussetzungen, die bestimmte Themen erfordern, werden durch den Betreuer des Seminars nach der Vergabe durch die Vorlage des Notenspiegels überprüft. Bitte melden Sie sich nur für ein Thema, dessen Voraussetzungen Sie erfüllen. Sofern nicht anders vermerkt, wird jedes Thema nur einmal vergeben.

 

 

Seminararbeiten – Betreuer Niklas Bayrle:

 

Innovationstärke der Unternehmen in südeuropäischen Ländern

Gemäß der am ITOP entwickelten Methode zur Messung der Innovationseffizienz von Unternehmen sind Unternehmen aus südeuropäischen deutlich unterrepräsentiert bei den innovativsten Unternehmen. Welche Gründe liefert die Wissenschaft für die Innovationsschwäche von südeuropäischen Unternehmen? Die Gründe sollen in makro- und mikroökonomische eingeteilt werden. Die Arbeit kann als Literaturanalyse durchgeführt werden, aber auch zusätzlich mit einer Regressionsanalyse fundiert werden (Unterstützung des Betreuers ist gewährleistet).

Innovationen bei Unternehmen mit starkem Wettbewerbsdruck

Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, ob ein starker Wettbewerbsdruck zu mehr Innovationen führt. Diese Frage soll mithilfe einer bibliometrischen Analysen nachgegangen werden. Dazu soll auch die Auswirkung von Patenten auf die Unternehmensleistung in einem starken Wettbewerbsumfeld in Betracht gezogen werden. Die Schlagwörter zur bibliometrischen Analyse werden mit dem Betreuer erarbeitet.

Innovationen bei Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung

Haben Innovationen bei Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung mehr Auswirkungen auf die Marktkapitalisierung als bei Blue Chips? Werden Innovationen bei kleinere Unternehmen generell positiver oder negativer bewertet als bei großen Unternehmen? Um dieser Frage nachzugehen gibt es zwei Lösungsansätze. Erstens kann zum Thema eine bibliometrische Analyse durchgeführt werden. Die notwendigen Schlagwörter und der dazugehörige Datensatz können in Zusammenarbeit mit dem Betreuer gewonnen werden. Zweitens können Innovationsmeldungen von ausgewählten kleinen und großen Unternehmen mit der Marktkapitalisierung korreliert werden. Daraus sollen dann Rückschlüsse zur Fragestellung gezogen werden. Auch hier unterstützt der Betreuer bei der Generierung der Datensätze und bei der Auswahl der passenden Analysemethode.

Innovation Capability Assessment mit Hilfe von Machine Learning

Die Innovationsfähigkeit und –effizienz von Unternehmen kann mit Hilfe von verschiedenen Ansätzen quantifiziert werden. Ein Ansatz davon ist die Anwendung von Machine Learning Algorithmen wie Support Vector Machines (SVM) oder Artificial Neural Network (ANN). Das Ziel dieser Arbeit ist es eine Übersicht bisheriger Anwendungen von Machine Learning Algorithmen zur Innovationseffizienzmessung auf Basis von betrieblichen Kennzahlen zu gewinnen.

Innovationen in Abhängigkeit von gesetzlichen Regulierungen und Branchenstandards

Viele Branchen sind oft von der Gesetzgebung und Branchenstandards abhängig. Als Beispiel wären hier die Emissionsstandards der Automobilbranche zu nennen. Ziel dieser Arbeit ist es die Frage zu beantworte, wie sich gesetzliche Regulierungen und Branchenstandards auf Innovationen der betroffenen Unternehmen auswirken. Diese Frage kann mit Hilfe einer qualitativen oder quantitativen Analyse beantwortet werden. Nach der ersten Abstimmung mit dem Betreuer wird die Art der Analyse festgelegt.

CSR-Management und Innovationen

Nachhaltigkeit und ein gutes CSR-Management rücken bei aktuellen Berichterstattungen über Unternehmen immer mehr in den Vordergrund. Wie wirkt sich das CSR-Management auf die Innovationen eines Unternehmens aus? Wie wirkt sich ein schlechtes CSR-Management auf die Unternehmensleistung aus? Diese Fragen können entweder mit Hilfe von einer bibliometrischen Analyse beantwortet werden oder auch mit Hilfe von einer passenden Regressionsanalyse an ausgewählten Daten. Die genaue Festlegung der Vorgehensweise zur Beantwortung der Thematik wird am ersten Treffen mit dem Betreuer festgelegt.

 

Seminararbeiten – Betreuer Daniel Gentner:

 

Persona-Konzept zur Kundensegmentierung (BA)

Persona sind Beschreibungen von Lead Usern oder Käufertypen, deren Eigenschaften für ein bestimmtes Marktsegment charakteristisch sind. Ziel der Arbeit ist ein Vergleich des Persona Konzepts verschiedener Autoren. Dabei sollen Zielsetzung, Anwendungsbereich, Vorgehen etc. verschiedener Autorenansätze voneinander abgegrenzt werden und die Eignung für Kundenanalysen in B2B Industrien analysiert werden.

Kundenanalysen im B2B – eine Bibliometrische Analyse (MA)

Mittels Bibliometrie lassen sich weltweite Forschungsaktivitäten und Themen sowie deren Aktualität und Entwicklung über die Zeit beobachten. Ziel der Arbeit ist u.a. die Identifikation sog. Forschungsfronten und Wissensbasen im Themenfeld Kundenanalysen. Eine Bibliometrie-Software wird vom Institut bereitgestellt. [Erfahrungen im Bereich Bibliometrie sind hilfreich].

Kundenfokus und relevante Kundeninformationen im B2B Produktmanagement (BA)

In welchen Phasen entlang des Produktlebenszyklus ist das strategische und operative Produktmanagement im B2B auf Kundenfeedback angewiesen? Welche Daten und resultierende Kundeninformationen (e.g. Automatisierungsgrad, Strategic Fit, Anwendungsgebiet oder Nutzerverhalten) sind hierfür wann erforderlich? Eine Literaturrecherche und ein Vergleich verschiedener Autorenansätze im Bereich B2B Produktmanagement soll diese und weitere Fragen beantworten. 

B2B Produktmanagement an der Schnittstelle zum Vertrieb (BA)

Ausgehend von einer theoretischen Auseinandersetzung mit Aufgaben und Prozessen im B2B Produktmanagement sowie im B2B Vertrieb, gilt es, Schnittstellen, Informations- und Leistungsaustausch zwischen beiden Funktionen zu analysieren. 

Ein Logit/Probit Modell zur Bestimmung der Abwanderungswahrscheinlichkeit von B2B Kunden (MA)

Welche Kunden mit welchen Eigenschaften weisen eine besonders hohe Abwanderungswahrscheinlichkeit (Churn-Ratio) auf? Wie kann auf Basis von Erfahrungen aus Datensätzen der Vergangenheit das Abwanderungsverhalten von Neukundengruppen prognostiziert werden? Ausgehend von einer kurzen, praxisorientierten Einführung zu Logit/Probit Modellen thematisiert die Arbeit einen konkreten Anwendungsfall. 

Ein Hazard-Modell zur Analyse der Kaufhistorie von B2B Kunden (MA)

Wann wird ein Kunde oder eine Kundengruppe die nächsten Produktkäufe tätigen oder Serviceaufträge generieren. Diese Frage stellen sich zunehmend B2B Unternehmen, die ihre historischen Transaktionsdaten analysieren. Ausgehend von einer kurzen, praxisorientierten Einführung zu Hazard-Modellen thematisiert die Arbeit einen konkreten Anwendungsfall.

Betreuer: Birgit Stelzer

Kombinationen von Problemlösungs- und Kreativitätstechniken – eine systematische Literaturanalyse im Innovationskontext

Die Arbeit hat das Ziel, einen Literaturüberblick über bestehende Methodenkombinationen von Problemlösungstechniken (z.B. TRIZ, TOC, AHP) und Kreativitätstechniken (Assoziationstechniken, Provokationstechniken, Analogie- und Bildtechniken, z.B. Bionik, systematische Ideensuche) zur Prozess- und Produktoptimierung in einem systematischen Rahmen darzustellen. Außerdem sollen ausgewählte wissenschaftliche Studien anhand einem einheitlichen Raster beschrieben werden, wobei der Fokus auf dem Mehrwert der Methodenkombination gelegt werden soll.

 

Persona-Konzept zur Anwendung in der Szenarioentwicklung

Persona sind Beschreibungen von Lead Usern oder Käufertypen, deren Eigenschaften für ein bestimmtes Marktsegment charakteristisch sind. Die Arbeit hat zum Ziel, das Persona-Konzept als Konkretisierung von Käufertypen in der Szenarioentwicklung zu analysieren. Außerdem soll ein Konzept erarbeitet werden, wie die Integration in die Szenariotechnik erfolgen kann und welchen Mehrwert dies bietet. Dies erfolgt theoretisch und anhand eines Anwendungsbeispiels.

 

Design Thinking und Szenarioentwicklung

Die Arbeit hat zum Ziel, Elemente aus dem Design Thinking in die Szenarioentwicklung zu integrieren. Welchen Mehrwert bietet diese Methodenkombination für ein Technologie-Foresight? In welchen Schritten des Szenarioentwicklungsprozesses ist welcher Mehrwert zu erkennen? Für welche Problemstellungen eignet sich diese Methodenkombination besonders gut? Dies soll theoretisch durchdacht und an einem vorgegebenen Beispiel durchgespielt werden.

 

 

Definition und Anwendung der Technological Due Dilligence

Die Arbeit hat zum Ziel, die Technological Due Dilligence (DTT) anhand einer systematischen Literaturrecherche zu definieren und von ähnlichen Konzepten abzugrenzen. Die DTT wird anhand eines vorgegebenen Praxisbeispiels in Zusammenarbeit mit Faxexperten bewertet.

 

Patentanalysen zur Identifikation von neuen Anwendungsfeldern für Technologien

Die Arbeit hat zum Ziel, eine Vorgehensweise darzustellen, wie auf Basis von Patentdaten neue Anwendungsfelder für emergente Technologien abgeleitet werden können. Hierzu werden Vorgehensweisen/ Konzepte/ Methoden aus der Literatur verglichen. Außerdem wird die Vorgehensweise in einem Praxisbeispiel durchgespielt und dokumentiert.

 

 

 

 

Bearbeitung Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (10 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.

 

Meilensteine

 

Zwischenpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

Allgemeine Anforderungen
  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbssttändige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise
  • gewünscht: erfolgreicher Abschluss


         Weitere Informationen siehe Webpage www.uni-ulm.de/mawi/itop.html

 

Anmeldungdie Vergabe findet zentral unter folgendem Link statt:  http://econ.mathematik.uni-ulm.de:3838/semapps/stud_de/
http://econ.mathematik.uni-ulm.de:3838/semapps/stud_en/