Martina Flatscher

 Akademischer Werdegang

2007    Universität Ulm, Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt Technologie- und Prozessmanagement
2011  

Abschluss des Studiums der Wirtschaftswissenschaften Bachelor
(Titel der Bachelorarbeit: „Entwicklung von Unternehmenszentralen“)
an der Universität Ulm und  Beginn des Masterstudiums der Wirtschaftswissenschaften
(Titel der Masterarbeit „Erarbeitung eines systematischen Prozesses zur Ableitung von Technologiebedarfen aus der Produktentwicklung für die Planung der Grundlagenentwicklung“
in Zusammenarbeit mit der ZF Friedrichshafen AG)

2014 Collège doctoral Grenoble (IMEP2)

Aktuelles Unternehmen und Position

ZF Friedrichshafen AG

Position: Innovationsmanagerin in der Produktion der Nutzfahrzeugtechnik

Kurzbeschreibung: Die ZF ist ein global ausgerichteter Technologiekonzern, der als Automobilzulieferer Antriebs- und Fahrwerkkomponenten entwickelt und herstellt. Der Konzern ist weltweit in 26 Ländern mit 121 Produktionsgesellschaften tätig und beschäftigt derzeit etwa 74.000 Mitarbeiter, bei einem Jahresumsatz von rund 17 Mrd. Euro im Jahr 2013. Der Divisionsbereich der Nutzfahrzeugtechnik T stellt Antriebs- und Fahrwerktechnik für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen her. Das breite Produktspektrum beinhaltet automatische und manuelle Getriebe, Lastschaltgetriebe und Antriebskomponenten wie Kupplungen und elektrische Antriebe für LKW und Busse. Komplette Fahrwerkkomponenten und Achssysteme für namenhafte Nutzfahrzeughersteller gehören ebenso zum Produktportfolio. 

Warum haben Sie sich als Student für den TPM-Schwerpunkt entschieden und welche Vorteile hat die Ausbildung am iTOP für Sie gehabt?

Im Vergleich zu den anderen Schwerpunkten sah ich im TPM-Schwerpunkt die größten Weiterentwicklungschancen. Kenntnisse im Technologie- und Prozessmanagement sind in jedem Unternehmensbereich notwendig und machen letztendlich die Qualität der Ergebnisse aus. Im Studienplan der Wirtschaftswissenschaften bieten Vorlesungen zu TPM-Themen die Möglichkeit, auf den erlernten Grundlagen der BWL und VWL, Strategien systematisch über Prozesse zu operationalisieren. Untermauert werden die Ansätze durch praktische Anwendung und Einblick in die Praxis durch LookInsides. Durch die breite Palette des Technologie- und Innovationsmanagements und dem entsprechend vermittelten Handwerkszeug erlangt man eine Systematik in der Arbeitsweise zu innovativen Themen und verbindet qualitative mit quantitativen Ansätzen.

Warum qualifiziert Sie die Ausbildung am iTOP besonders für Ihre aktuelle Stelle?

Innovationsmanagement in der Produktion ist ein noch eher stiefmütterlich behandeltes Thema, weswegen eine ganzheitliche und prozessorientierte Betrachtung des Innovationsmanagement essentiell ist. Die Modelle, Prozesse und Tools aus den Vorlesungen des TPM lassen sich auf prozessorientierte Fragestellungen anwenden.

Außerdem ist man als Masterabsolventin am ITOP Teil des Teams und profitiert auch nach dem Studium noch durch geknüpfte Kontakte und der daraus entstandenen Vernetzung.