Das Land Baden-Württemberg fördert gemeinsames Reallabor der Universität Ulm und der Hochschule Reutlingen

Nachhaltigkeit als Chance für die regionale Textilwirtschaft - 960 000 Euro für Reallabor

T-shirts für drei Euro, Pullis für fünf und eine Kinder-Hose für sieben Euro. Solche Textil-Discounter-Preise sind in deutschen Innenstädten immer öfter zu finden. Dabei sind diese Billigtextilien das Produkt eines brutalen globalen Wettbewerbs, bei dem nicht nur ökologische und soziale Standards auf der Strecke bleiben, sondern dem auch eine Vielzahl deutscher Unternehmen zum Opfer gefallen ist.

Wissenschaftler der Universität Ulm und der Hochschule Reutlingen hoffen nun auf eine Trendwende - zumindest für die schwäbische Stadt Dietenheim. Mit 960 000 Euro fördert das Land Baden-Württemberg ein Reallabor der beiden Hochschulen zur nachhaltigen Transformation der Textilwirtschaft in dieser 6000 Einwohner kleinen Stadt mit großer Textil-Vergangenheit. Insgesamt stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) 7 Millionen Euro für sieben ausgewählte Projekte bereit, um den Beitrag der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung zu stärken. "Mit den Reallaboren ermöglichen wir eine neue Form des Wissenstransfers und greifen Themen auf, die für die gesellschaftliche Veränderung von zentraler Bedeutung sind", so Forschungsministerin Theresia Bauer laut MWK-Pressemeldung.

Kontakt

  • Carolin Becker-Leifhold
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Universität Ulm
  • Helmholtzstraße 18
  • Raum E.04
  • 89081 Ulm
  • Tel.: 0731 50 32358
  • Britta Stegen
  • Projekt-Koordination
  • Universität Ulm 
  • Helmholtzstraße 18
  • Raum E.04
  • 89081 Ulm 
  • Tel.: 0731 50 32357

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