Statusinkonsistenz und Gesundheit


Projektteam am Institut

Richard PeterStefanie Braig

 

Hohe Arbeitslosenquoten und ein steigender Anteil prekärer (befristeter, kurzzeitiger) Beschäftigung lassen eine Zunahme von statusinkonsistenten Personen – Personen, die aufgrund von unterschiedlichen Rängen in sozialen Hierarchien (z.B. hohe Bildung, unqualifizierte berufliche Position) nicht eindeutig einer sozialen Schicht zuzuordnen sind – erwarten.
Ziel des Projekts ist die Erforschung der begünstigenden Faktoren für Statusinkonsistenz, der daraus resultierenden psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz sowie der Folgen für die selbst eingeschätzte Gesundheit.
Die Untersuchung ist als telefonische Erhebung an der erwerbstätigen Bevölkerung der Region Ulm/Alb-Donau-Kreis geplant. Angestrebt werden 3000 Probanden.

Beitrag des Instituts

Studiendesign und Erhebungsinstrument (unter Einbeziehung bereits existierender Instrumente (etwa SF12, ERI))
Statistische Auswertung
Publikationen

Projektlaufzeit

2008-2010

Kooperationspartner

Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (CATI-Erhebung)

Projektförderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) September 2008 - September 2010