Doktorarbeiten am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

!!! ACHTUNG !!! Zur Zeit können aus Kapazitätsgründen nur in Ausnahmefällen noch Promovenden angenommen werden.
Studierende mit sehr guten Lateinkenntnissen können sich jederzeit melden und haben die Möglichkeit, im Rahmen einer Doktorarbeit, an einem Arzneibuch-Projekt des 17. Jahrhunderts mitzuarbeiten.

Hinweise für Doktoranden

"Die Promotion dient dem Nachweis der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit“  (§1, Abs. 1 Promotionsordnung der Universität Ulm für die Medizinische Fakultät zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin oder der Zahnmedizin vom 15. Okt. 1998).

Doktorandinnen und Doktoranden sind herzlich willkommen. Geisteswissenschaftliche Arbeitsmethoden, deren Anwendung in einer Promotion im Bereich der Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (GTE) unabdingbar sind, werden nicht im Medizinstudium unterrichtet. Studierende der Medizin, die zur GTE arbeiten möchten, sind folglich Laien auf einem Gebiet, dessen Studium (z.B. an einer Philosophischen Fakultät) ebenso lange dauert wie ein Medizinstudium. Damit Studierende der Medizin mit den Arbeitsweisen im Fach Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin vertraut werden, sind vor Annahme als Doktorandin oder Doktorand zwei Seminare zu besuchen (s.u.). Während der Arbeit werden die Doktoranden durch einzelne wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts individuell betreut.

Studierende mit Promotionswunsch im Fach Medizingeschichte sollten zunächst die Internetseite des Instituts zu aktuellen Forschungen studieren. Voraussetzung für die Aufnahme einer Doktorarbeit ist der Besuch der Informationsveranstaltung für potentielle Doktorand(inn)en. Der letzte Termin war am 14.04.2011.

Bitte beachten Sie:
***im Wintersemester 2012/2013 findet kein Informatiorium statt*** 

Darüber hinaus ist die Teilnahme

1. an einem Methodenseminar (GTE für Fortgeschrittene, Termine s. Lehre)

und

2. an einem (Pro-)Seminar des Humboldt-Studienzentrums absolute Voraussetzung

vor Aufnahme einer Doktorarbeit.

Die Termine der aktuellen angebotenen Seminare finden Sie auf de Homepage des Humboldt-Studienzentrums. Die Termine des Methodenseminars (GTE für Fortgeschrittene) werden auf unserer Homepage in der Rubrik Lehre bekannt gegeben.

Am Methodenseminar wirken u.a. das Stadtarchiv Ulm (Prof. Dr. Wettengel und Frau Dr. Litz) sowie das Museum und Archiv der Deutschen Gesellschaft für Urologie (Dr. Moll) mit.

Danach erfolgt die Vergabe eines Themas.

Für angenommene Doktorand(innen) wird einmal im Semester ein Doktorandenkolloquium abgehalten. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Das nächste Doktorandenkolloquium findet statt am

Mittwoch, 17.04.2013 um 10:15 Uhr
im Seminarraum des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Frauensteige 6, Michelsberg

In der Regel lässt sich das Dissertationsprojekt dem Arbeitsgebiet eines Institutsmitglieds zuordnen, das den Kandidaten weiterhin mitbetreut. In diesem Arbeitsgebiet ist in Absprache mit dem Betreuer im Laufe der Arbeit (möglichst am Beginn) mindestens ein weiteres Seminar des Institutes erfolgreich zu besuchen. Ferner ist der Besuch der öffentlichen Vorträge am Institut obligatorisch. Für Studierende mit einschlägigen Vorkenntnissen aus dem historisch-geisteswissenschaftlichen Bereich können gegebenenfalls Ausnahmeregelungen getroffen werden. Über die endgültige Vergabe des Dissertationsthemas entscheidet der Institutsdirektor nach Diskussion der erbrachten Vorleistungen und des Arbeitsplans.