A05 - Peptide, die das Fusionspeptid behüllter Viren blockieren (Frank Kirchhoff, Tanja Weil)

Fusionspeptide sind für die Infektion durch viele umhüllte virale Pathogene, wie Immunschwäche-, Influenza-, Mumps-, Masern-, Hepatitis B und C, SARS und Ebola-Viren, essentiell. Die Antragsteller haben bereits ein natürlich vorkommendes Fragment von ?1-Antitrypsin identifiziert, welches HIV-1-Infektionen durch direkte Bindung an das virale Fusionsprotein gp41 verhindert. Wirksamkeit und Sicherheit eines optimierten Derivats sind durch eine klinische Studie der Phase I/II belegt. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Verabreichung dieses HIV-1-Fusionsprotein-Blockers weiter zu verbessern. Außerdem sollen analog dazu Inhibitoren von Fusionsproteinen anderer viraler Pathogene entdeckt und optimiert werden. Im Fokus stehen Viren, gegen die aktuell keine spezifische Therapie verfügbar ist.

Zurück    Weiter

Projektleiter

Kirchhoff, Frank, Prof. Dr. Dr.

Institute of Molecular Virology
Ulm University Medical Center
Meyerhofstr. 1
89081 Ulm
Tel: 0731 50065150
frank.kirchhoff(at)uni-ulm.de

Weil, Tanja, Prof. Dr.

Max-Planck Institute for Polymer Research
Ackermannweg 10,
55128 Mainz
Tel: 06131-379130
weil(at)mpip-mainz.mpg.de