Projektstruktur

Für das Projekt sollen Erfahrungen und Expertise der Partner genutzt werden, um die Berufsbildung für Kompetenzen und Lebenslanges Lernen entsprechend der Prioritätenachse C des Operationellen Programms des ESF in Baden-Württemberg zu stützen. Damit dient das Vorhaben der Verbesserung der Marktrelevanz der Systeme der beruflichen Bildung und vor allem der Stärkung der Systeme der beruflichen Weiterbildung und deren Qualität (Investitionspriorität C 4) und insbesondere der Intensivierung des Lebenslangen Lernens.

Das Konzept ist darauf ausgerichtet, die berufliche Praxis mit der akademischen Bildung zu verknüpfen, aber dennoch einer möglicherweise auftretenden Konkurrenzsituation beider Bildungssäulen entgegenzuwirken. Synergien sollen genutzt werden, um die Vorteile beider Systeme miteinander zu verbinden. Das Projekt bezieht sich konsequent auf die vom Deutschen Qualifikationsrahmen vorgegebenen Kompetenzniveaus, um das Durchlässigkeitskonzept transparent zu gestalten. Die Verbundpartner streben an, auf Basis einer konkreten, beispielhaften Entwicklung von Studienmodulen bis hin zu einem Masterstudiengang die Durchlässigkeit zwischen den Bildungssystemen weiter zu verbessern und damit heterogene Zielgruppen zu erreichen. Entsprechend der untenstehenden Abbildung soll so die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Praxis und akademischer Bildung auf zwei Niveaus (DQR 6 / DQR 7) gestärkt werden. Die im ersten Schritt geplante Entwicklung von Studienmodulen, die Verschränkung fachlich komplementärer Module zu einem höherwertigen Zertifikatsabschluss und letztlich die Einführung eines kompletten, modularisierten Masterstudienganges (DQR 7) unter Beteiligung dreier Hochschularten wird den gegenseitigen Nutzen der jeweils vorhandenen Expertise im Sinne der Studierenden verdeutlichen.

In der Folgephase sollen zunächst auf der Ebene geeigneter Brückenkurse erste Module mit Zertifikatsabschluss auf Bachelorniveau (DQR 6) sowie integrierte Praxisphasen das Gesamtportfolio ergänzen, sodass hier beispielhaft ein System der Durchlässigkeit bei der Implementierung von Studienangeboten entsteht, welches ein Modell für die weitere Zusammenarbeit im lebenslangen Lernen bilden wird. Um diese Ziele auf Programmebene zu erreichen, müssen zunächst geeignete Strukturmaßnahmen ergriffen werden, um die Kooperation auch langfristig nachhaltig anzulegen.