Zu einer fachwissenschaftlichen Ausbildung gehört auch die Einbeziehung der ethischen Dimension - vor allem die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft und deren praxisorientierter Anwendung. Neben den fachwissenschaftlichen Inhalten des Unterrichts ist es daher auch die Aufgabe des Lehrers, die ethische Urteilskompetenz der Schüler zu fördern.

Das Ethisch-Philosophische Grundstudium (EPG) soll eine ethische Grundbildung vermitterln, die es den zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer ermöglicht, die ethischen Aspekte der einzelnen Wissenschaften zu reflektieren, bereichsspezifische Probleme, sich aus der Anwendung der Wissenschaften für die Gesellschaft ergeben, zu erkennen und einen Einstieg in die Berarbeitung solcher Fragen zu finden.

Humboldt-Studienzentrum

Das EPG wird von Universitätseinrichtungen, die im Bereich Ethik forschen und lehren angeboten. An der Universität Ulm ist dies das Humbold-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften.

Umfang

Das EPG umfasst insgesamt zwei Pflichveranstaltungen:

  • Eine Veranstaltung (2 SWS) zu ethisch-philosophischen Grundfragen (EPG I) und
  • eine Veranstaltung (2 SWS) zu fach- bzw. berufsethischen Fragen (EPG II).

Ziele des EPG I

Das EPG I hat zum Ziel, Kenntnisse in ethisch-philosophischen Grundfragen zu vermitteln. Dabei soll in bedeutende ethische Grundpositionen eingeführt werden, deren prinzipielle Unterschiede verdeutlicht und Grundbegriffe der Ethik wie Freiheit und Glück, Verantwortung und Gerechtigkeit, Person, Pflichten und Rechte geklärt werden.

Ziele des EPG II

Schwerpunkt beim EPG II sind Formen anwendungsorientierter Ethik, die ausdrücklich einen interdisziplinären Charakter wahren. In enger Kooperation bzw. Anbindung an die jeweiligen Lehramtsfächer gilt es vor allem ethische Folgeprobleme der wissenschaftlich-technischen Zivilisation zu behandeln. Natürlich steht auch diesmal die ethische Argumentations- und Urteilsbildung der Studierenden im Vordergrund, die hier jedoch exemplarisch anhand von Fallbeispielen und Fallstudien mit Bezug auf Naturwissenschaft und Technik, auf Ökonomie und Ökologie erworben werden sollen.

Zudem werden in diesem Rahmen verstärkt interfakultäre Veranstaltungen angeboten, die ethische Probleme unter verschiedenen fachspezifischen Aspekten bearbeiten.

Zeitpunkt des EPG

Die EPG - Veranstaltungen können zu einem beliebigen Zeitpunkt bis zur Wissenschaftlichen Prüfung im zweiten Fach besucht werden. Sinnvoll ist es, die EPG I - Veranstaltung vor dem Besuch der EPG II - Veranstaltung zu belegen. Empfehlenswert ist es, sich jedes Semester auf der Seite des Humboldt Studienzentrums über die Angebote im ethisch-philosophischen Bereich zu informieren, da die Themen der Seminare zwischen den Semestern variieren.

Je nach persönlichem Interesse und Studienplanung kann vom Studienplan abgewichen werden. Angedacht ist, EPG I im Grundstudium und EPG II im Hauptstudium zu belegen. Dies ist allerdings keinesfalls verpflichtend. Am besten nimmt man bei Bedarf mit der Fachschaft Kontakt auf, sollte man sich mit der Planung nicht zurechtfinden.

Leistungsbewertung

Für die Zulassung zur Wissenschaflichen Prüfung benötigt man zwei benotete, mit mindestens "ausreichend" bewertete Leistungsnachweise (einmal EPG I und einmal EPG II). Die Noten aus dem EPG gehen in die Gesamtnote des ersten Staatsexamens ein. Die Note wird aus einer individuellen Leistung gebildet. Je nach Veranstaltung kann die Leistung durch eine Klausur, ein Referat oder eine schriftliche Ausarbeitung einer Problemstellung erbracht werden. Aus den beiden benoteten Leistungsnachweisen wird eine Endnote über das EPG gebildet. Die beiden Teilleistungen gehen dabei im Verhältnis 1:1 in die Bewertung ein.

Weiterführende Links und Downloads

Kontakt

Anschrift

  • Fachschaft Lehramt
  • c/o AStA Universität Ulm
  • Albert-Einstein-Allee 11
  • 89069 Ulm

Zu einer fachwissenschaftlichen Ausbildung gehört auch die Einbeziehung der ethischen Dimension - vor allem die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft und deren praxisorientierter Anwendung. Neben den fachwissenschaftlichen Inhalten des Unterrichts ist es daher auch die Aufgabe des Lehrers, die ethische Urteilskompetenz der Schüler zu fördern.

Das Ethisch-Philosophische Grundstudium (EPG) soll eine ethische Grundbildung vermitterln, die es den zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer ermöglicht, die ethischen Aspekte der einzelnen Wissenschaften zu reflektieren, bereichsspezifische Probleme, sich aus der Anwendung der Wissenschaften für die Gesellschaft ergeben, zu erkennen und einen Einstieg in die Berarbeitung solcher Fragen zu finden.

Humboldt-Studienzentrum

Das EPG wird von Universitätseinrichtungen, die im Bereich Ethik forschen und lehren angeboten. An der Universität Ulm ist dies das Humbold-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften.

Umfang

Das EPG umfasst insgesamt zwei Pflichveranstaltungen:

  • Eine Veranstaltung (2 SWS) zu ethisch-philosophischen Grundfragen (EPG I) und
  • eine Veranstaltung (2 SWS) zu fach- bzw. berufsethischen Fragen (EPG II).

Ziele des EPG I

Das EPG I hat zum Ziel, Kenntnisse in ethisch-philosophischen Grundfragen zu vermitteln. Dabei soll in bedeutende ethische Grundpositionen eingeführt werden, deren prinzipielle Unterschiede verdeutlicht und Grundbegriffe der Ethik wie Freiheit und Glück, Verantwortung und Gerechtigkeit, Person, Pflichten und Rechte geklärt werden.

Ziele des EPG II

Schwerpunkt beim EPG II sind Formen anwendungsorientierter Ethik, die ausdrücklich einen interdisziplinären Charakter wahren. In enger Kooperation bzw. Anbindung an die jeweiligen Lehramtsfächer gilt es vor allem ethische Folgeprobleme der wissenschaftlich-technischen Zivilisation zu behandeln. Natürlich steht auch diesmal die ethische Argumentations- und Urteilsbildung der Studierenden im Vordergrund, die hier jedoch exemplarisch anhand von Fallbeispielen und Fallstudien mit Bezug auf Naturwissenschaft und Technik, auf Ökonomie und Ökologie erworben werden sollen.

Zudem werden in diesem Rahmen verstärkt interfakultäre Veranstaltungen angeboten, die ethische Probleme unter verschiedenen fachspezifischen Aspekten bearbeiten.

Zeitpunkt des EPG

Die EPG - Veranstaltungen können zu einem beliebigen Zeitpunkt bis zur Wissenschaftlichen Prüfung im zweiten Fach besucht werden. Sinnvoll ist es, die EPG I - Veranstaltung vor dem Besuch der EPG II - Veranstaltung zu belegen. Empfehlenswert ist es, sich jedes Semester auf der Seite des Humboldt Studienzentrums über die Angebote im ethisch-philosophischen Bereich zu informieren, da die Themen der Seminare zwischen den Semestern variieren.

Je nach persönlichem Interesse und Studienplanung kann vom Studienplan abgewichen werden. Angedacht ist, EPG I im Grundstudium und EPG II im Hauptstudium zu belegen. Dies ist allerdings keinesfalls verpflichtend. Am besten nimmt man bei Bedarf mit der Fachschaft Kontakt auf, sollte man sich mit der Planung nicht zurechtfinden.

Leistungsbewertung

Für die Zulassung zur Wissenschaflichen Prüfung benötigt man zwei benotete, mit mindestens "ausreichend" bewertete Leistungsnachweise (einmal EPG I und einmal EPG II). Die Noten aus dem EPG gehen in die Gesamtnote des ersten Staatsexamens ein. Die Note wird aus einer individuellen Leistung gebildet. Je nach Veranstaltung kann die Leistung durch eine Klausur, ein Referat oder eine schriftliche Ausarbeitung einer Problemstellung erbracht werden. Aus den beiden benoteten Leistungsnachweisen wird eine Endnote über das EPG gebildet. Die beiden Teilleistungen gehen dabei im Verhältnis 1:1 in die Bewertung ein.

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  • c/o AStA Universität Ulm
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