Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck Preis

Im Andenken an die Stifterin verleiht die Dr. Barbara Mez-Starck Stiftung seit 2003 jährlich den internationalen Dr. Barbara Mez-Starck Preis für hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der experimentellen Strukturchemie und Molekülphysik (einschießlich Gaselektronenbeugung, Mikrowellen- und hochauflösender Infrarotspektroskopie). Der Preis ist in der Regel bis zu 5000 Euro dotiert. Die Nominierungen stammen von bedeutenden Forschern auf diesen Gebieten.

Den Dr. Barbara Mez-Starck-Preis 2016 erhielt Prof. Dr. Michael C. McCarthy.

Liste der Preisträger

  • 2016: Prof. Dr. Michael C. McCarthy

    Prof. Dr. Michael C. McCarthy, Harvard University, Cambridge, USA, wurde für seine mikrowellenspektroskopischen Untersuchungen an reaktiven molekularen Species, insbesondere für seine Studien an molekularen Kationen und Anionen ausgezeichnet.

  • 2015: Prof. Dr. Heinz Oberhammer und Prof. Dr. Lucy M. Ziurys

    Prof. Dr. Heinz Oberhammer, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, wurde für seine umfassenden Gasphasen-Elektronenbeugungsuntersuchungen, insbesondere für die Strukturbestimmung von Fluoriden, Peroxiden, Phosphor- und Iminoschwefelverbindungen ausgezeichnet.
    Prof. Dr. Lucy M. Ziurys, University of Arizona, Tucson, wurde für ihre mikrowellen-spektroskopischen Untersuchungen an Übergangsmetallverbindungen in hohen Spinzuständen, sowie für ihre Laborstudien im Wechselspiel mit der Astrophysik, Astrochemie und Astrobiologie ausgezeichnet.

  • 2014: Prof. Dr. Yunjie Xu

    Prof. Dr. Yunjie Xu, University of Alberta, Edmonton, Canada wurde für ihre spektroskopischen Untersuchungen molekularer Strukturen von Konformeren mittels Mikrowellen- und hochauflösender Infrarotspektroskopie, insbesondere für die spektroskopische Charakterisierung der chiralen Erkennung ausgezeichnet.

  • 2013: nicht vergeben

    nicht vergeben

  • 2012: Prof. Dr. Wolfgang Jäger

    Prof. Dr. Wolfgang Jäger, University of Alberta, Edmonton, Canada, wurde ausgezeichnet für seine Untersuchungen dotierter Wasserstoff-Cluster und kleiner Moleküle in superfluiden Helium-Nanotröpfchen mittels Mikrowellen- und hoch-auflösender Infrarot-Spektroskopie.
    (siehe auch: ChemPhysChem)

  • 2011: Prof. Dr. Lev V. Vilkov und Prof. Dr. Georgiy V. Girichev

    Prof. Dr. Lev V. Vilkov, M. V. Lomonosov Moscow State University, und Prof. Dr. Georgiy V. Girichev, Ivanovo State University of Chemistry and Technology, Russland.
    Prof. Vilkov wurde posthum für seine Pionierarbeiten in der Gasphasen-Elektronenbeugung und seine Untersuchungen strukturchemischer Änderungen in zahlreichen organischen Substanzklassen ausgezeichnet.
    Prof. Girichev wurde für seine Strukturbestimmungen anorganischer und metallorganischer Verbindungen mittels kombinierter Gasphasen-Elektronenbeugung und Massenspektrometrie insbesondere bei hohen Temperaturen ausgezeichnet.

  • 2010: Prof. Dr. James E. Boggs und Prof. Dr. Harald Møllendal

    Prof. Dr. James E. Boggs, The University of Texas at Austin, USA und Prof. Dr. Harald Møllendal, University of Oslo, Norwegen. (siehe auch: ChemPhysChem)
    Prof. Boggs wurde für seine Strukturuntersuchungen an Konformeren, für die best mögliche Kombination experimenteller und theoretischer Gleichgewichtspotentiale kleiner Moleküle sowie für die Organisation des "Austin Symposium on Molecular Structure" ausgezeichnet, die er seit 44 Jahren organisiert.
    Prof. Møllendal wurde für seine quantenmechanisch gestützten mikrowellenspektroskopischen Untersuchungen, für seine Strukturuntersuchungen von Konformeren insbesondere der intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen und für seine Beiträge zur Astrochemie ausgezeichnet.

  • 2009: Priv.-Doz. Dr. Jens-Uwe Grabow

    Priv.-Doz. Dr. Jens-Uwe Grabow, Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover, wurde für seine vielfältigen Beiträge zur apparativen Verbesserung der Fourier-Transform-Mikrowellenspektroskopie, sowie für seine Untersuchungen molekularer Strukturen sowie der Kernquadrupol- und magnetischen Hyperfeinwechselwirkungen geehrt.
    (siehe auch: ChemPhysChem)

  • 2008: Dr. Jean Demaison

    Dr. Jean Demaison, Universite de Sciences et de Technologies de Lille Flandres Artois, France, wurde für seine Beiträge zur Bestimmung präziser Gleichgewichtstrukturen durch Kombination experimenteller Daten der hoch-auflösenden Molekülspektroskopie im Mikrowellen-, Millimeterwellen- und Infrarotbereich mit quantenmechanischen Rechnungen geehrt

  • 2007: Prof. Dr. David W. H. Rankin

    Prof. Dr. David W. H. Rankin, University of Edinburgh, Edinburgh, Scotland, wurde ausgezeichnet für seine Strukturuntersuchungen an ungewöhnlichen Verbindungen, zum Beispiel polyedrische Borane und Carborane, sterisch überfüllte Siliciumverbindungen, Vorläufer für Festkörpermaterialien, aromatische Heterocyclen und organometallische Verbindungen.

  • 2006: Prof. Dr. Kozo Kuchitsu

    Prof. Dr. Kozo Kuchitsu, Graduate School of BASE, Tokyo University of Agriculture and Technology, Tokyo, wurde ausgezeichnet für seine Beiträge zur Theorie der Strukturbestimmung mittels Gasphasenelektronenbeugung und hoch auflösender Molekülspektroskopie.

  • 2005: Prof. Hedberg und Prof. Dr. Heinz-Dieter Rudolph

    • Prof. Hedberg wurde u. a. ausgezeichnet für die Einführung der Methode der kleinsten Fehlerquadrate in die Gasphasenelektronenbeugung und seine Beiträge zur Konformationsanalyse organischer Verbindungen. Er untersuchte sehr interessante Struktureffekte wie die Planarität des Trisilylamins, die Pseudolinearität des Disilylethers, die dynamische Jahn-Teller-Verzerrung des Chrompentafluorids und die Nicht-VSEPR-Geometrie des Chromylfluorids. Auch untersuchte er die Gasphasenstruktur der Fullerene C60, C70, and C60F48.
    • Prof. Dr. Heinz-Dieter Rudolph wurde ausgezeichnet für seine Beiträge in der hoch auflösenden Molekülspektroskopie. Um die Genauigkeit experimenteller Molekülstrukturen zu verbessern, untersuchte er die Mikrowellenspektren möglichst vieler Isotopenspecies (bis zu 41 Isotopomere pro Verbindung). Er war einer der ersten, der hoch empfindliche Spektrometer mit digitaler Signalmittelung baute, die die Messung von Mikrowellenspektren von Isotopomeren in natürlicher Häufigkeit erlaubten. Zudem lieferte er mehrere Beiträge zur Theorie der Substitutionsmethode und erweiterte die Kraitchman-Gleichungen.
  • 2004: Prof. Dr. Lawrence S. Bartell

    Prof. Dr. Lawrence S. Bartell, University of Michigan, Ann Arbor (USA) wurde ausgezeichnet für seine hervorragenden Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Theorie der Gasphasenelektronenbeugung (u. a. für die Einführung der Schwingungsanharmonizität in die Strukturanalyse)

  • 2003: Prof. Dr. Victor P. Spiridonov

    Prof. Dr. Victor P. Spiridonov, Moscow State University (Russia) wurde posthum ausgezeichnet für seine innovative Arbeiten zur Molekülstrukturbestimmung in Termen der Potentialenergiefunktionsparameter aus der Gasphasenelektronenbeugung.

Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck Preis

Im Andenken an die Stifterin verleiht die Dr. Barbara Mez-Starck Stiftung seit 2003 jährlich den internationalen Dr. Barbara Mez-Starck Preis für hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der experimentellen Strukturchemie und Molekülphysik (einschießlich Gaselektronenbeugung, Mikrowellen- und hochauflösender Infrarotspektroskopie). Der Preis ist in der Regel bis zu 5000 Euro dotiert. Die Nominierungen stammen von bedeutenden Forschern auf diesen Gebieten.

Den Dr. Barbara Mez-Starck-Preis 2016 erhielt Prof. Dr. Michael C. McCarthy.