Reaktor zur Herstellung von pulverförmigen Funktionsmaterialien

Seit der Mensch entdeckt hat, dass Wärme, Licht, Kraft und Mobilität die Lebensqualität bereichern, ist die Nachfrage nach Energie enorm gewachsen. Mit Kohle, Erdgas und Öl werden heute über 80% des weltweiten Energiebedarfs gedeckt - wodurch aber auch der größte Teil des Kohlendioxids produziert wird, das unsere Erde erwärmt. Und der Energiebedarf wird weiter steigen. Weltweit ist der als Peak Oil bezeichnete Zeitpunkt der maximalen Ölförderung bereits überschritten. Der Aufwand, die noch verbleibenden Ressourcen zu bergen, wird immer größer. Doch neben den Risiken die sich daraus ergeben, bieten sich auch Chancen - Chancen neue, nachhaltige Energietechnologien zu nutzen.

Neue Wege dazu weisen die Forschung und die Erschließung von erneuerbaren Energien und effizienten Energietechniken, die heute notwendiger sind denn je.

Das realistisch verfügbare Potenzial an erneuerbaren Energien übertrifft den heutigen Energieverbrauch um ein Vielfaches. Entscheidend ist eine gute Speicherung. Die Möglichkeit dazu bieten elektrochemische Akkumulatoren - oder einfacher gesagt: Batterien.

Anfang der neunziger Jahre erarbeitete im Auftrag der Landesregierung eine "Fachkommission Energietechnik" Empfehlungen aus für den Ausbau neuer innovativer Forschungsschwerpunkte am Hochschulstandort Ulm. Als aussichtsreiches Schwerpunktthema wurden die elektrochemische Energiespeicherung und –wandlung sowie die Entwicklung der entsprechenden Verfahrenstechnik identifiziert. Es wurde empfohlen, schwerpunktmäßig dieses Lehr- und Forschungsgebiet in Ulm zu vertiefen.

 

 

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