Institut für Neurobiologie
- 1:
Mitglieder. - 2:
Arbeitsgruppen.- 2.1:
Prof. Dr. Harald Wolf. - 2.2:
Prof. Dr. Günter Ehret. - 2.3:
PD Dr. Fritz-Olaf Lehmann. - 2.4:
PD Dr. Wolfgang Stein.- 2.4.1:
Projects. - 2.4.2:
Publications. - 2.4.3:
People. - 2.4.4:
How to find us. - 2.4.5:
Important Links.
- 2.4.1:
- 2.5:
Dr. Simone Kurt. - 2.6:
apl. Prof. Dr. Eberhard Horn.
- 2.1:
- 3:
Forschung. - 4:
Lehre. - 5:
Oberseminare. - 6:
Methoden (intern). - 7:
Anfahrt und Lageplan. - 8:
Biologie an der Universität Ulm. - 9:
Studiengänge. - 10:
Impressum. - 11:
Login / Logout.
Projekte PD. Dr. Wolfgang Stein
Kurzbeschreibung des Forschungsgebietes:
Die Flexibilität des Nervensystems spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben, da sie die Anpasssung starrer Verhaltensabläufe an die Erfordernisse der Umwelt ermöglicht. Die Wahrnehmung von Reizen aus der Umgebung oder auch dem Inneren des Körpers stellt also eine lebensnotwendige Aufgabe dar, ohne die komplexe Organismen nicht überlebensfähig wären. Die Verarbeitung von Sinnesinformation ist somit eine der wichtigsten Aufgaben des Nervensystems und gleichzeitig eines der spannendsten Gebiete der Neurobiologie.
Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Mechanismen, die das Nervensystem benutzt, um flexibel auf veränderte Umwelteinflüsse zu reagieren. Wir verwenden elektrophysiologische Methoden und computergestützte Modellierung zur Charakterisierung identifizierter Nervenzellen im stomatogastrischen Nervensystem des Taschenkrebses, einem der best untersuchtesten Systeme in der Neurobiologie.
Im Speziellen untersuchen wir propriozeptive sensorische Rückmeldungen zu rhythmisch aktiven Netzwerken (zentralen Mustergeneratoren), die einen Großteil unseres normalen Verhaltensrepertoires (z.B. Atmung, Lauf- und Kaubewegungen) generieren. Die beteiligten Mustergeneratoren (Stein et al., 2005) sind multifunktionell, d.h. sie können verschiedene motorische Muster produzieren (Stein et al., 2006) um somit auf Umweltreize zu reagieren. Eine Kombination aus klassischer intrazellulärer Elektrophysiologie, optischen Ableitungen mit spannungssensitiven Fluoreszensfarbstoffen und computergenerierten artifiziellen Sinnesmeldungen (Ausborn et al., 2007) dient zur Charakterisierung der Mechanismen, mit denen das Nervensystem die der Situation adäquaten motorischer Muster auswählt.

