Biogas

Bioabfälle aus der Lebensmittelindustrie, Gastronomie, der Biotonne  usw. stellen ein wertvolles energiereiches Substrat dar, das zur Produktion von brennbarem Biogas (ca. 50-55% Methan) in entsprechenden Anlagen genutzt wird (Abbildung 1). Die schnelle Verfügbarkeit von Energie kann jedoch die Biochemie des Fermenters an seine Grenzen bringen. Ein stabiler Fermentationsprozess ist daher unabdingbar, um sowohl das Substrat optimal abzubauen also auch die gesamte Anlage ökonomisch rentabel betreiben zu können.

Wir am Institut für Systematische Botanik und Ökologie analysieren mithilfe unserer Biogasanlage im Labormaßstab (Abbildung 2) u.a. neben der Gasbildung, den pH-Wert, der Pufferkapazität und dem Abbau der organischen Substanz im Fermenter. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Ulm beschäftigen wir uns mit mikrobiologischen Fragestellungen und damit, wie man den Fermentationsprozess auch bei höherer organischer Belastung des Fermenters stabil hält. 

Abbildung 1: Speisereste und Altbrot
Abbildung 2: Laborbiogasanlage

Adresse

  • Universität Ulm
  • Institut für Systematische Botanik und Ökologie
  • D-89069 Ulm
  • Prof. Dr. Marian Kazda
  • M25/555
  • Tel. +49 (0)731/50-23300
  • Fax. +49 (0)731/50-23320
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Projektmitarbeiter

Manuel Zak

Frank Bengelsdorf
Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie