Die Abteilung Sport- und Leistungsmedizin
an der Universität Ulm wurde am 01.10.1987 vom Land Baden-Württemberg
als 4. sportmedizinische Abteilung des Landes unter der
Leitung von Herr Prof.Dr.med. Martin Stauch eingerichtet
und nahm am 01.07.1988 ihre Arbeit auf. Integriert wurde
die seit 1978 bestehende D-Kader-Untersuchungsstelle. Vom
01.01.1995 bis zu seinem Tod am 24.8.2002 wurde die Abteilung
von Professor Dr.med. Manfred Lehmann als Abteilung Sport-
und Rehabilitationsmedizin geleitet. Seit dem 27.8.2001
ist die Sport- und Rehabilitationsmedizin in die Abteilung
Innere Medizin II (Ärztlicher Direktor : Prof. Dr. med.
V. Hombach) als Sektion eingegliedert. Leiter der Sektion
ist Prof. Dr. med. Jürgen M. Steinacker.
Jahresbericht
2008
Hauptaufgabengebiete:
1. Sportmedizinische Grunduntersuchungen
und Leistungsdiagnostik bei Kader- und Nicht-Kadersportlern
2. Ärztliche Betreuung von Sporttreibenden
im Rahmen einer sportmedizinischen und internistischen
Ambulanz
3. Betreuung der Teilnehmer der Rehabilitationsgruppen,
insbesondere bei Herz- und Kreislauferkrankungen.
4. Forschung und Lehre im Fach Sport-
und Rehabilitationsmedizin.
Schwerpunkte der praktischen Betreuung
von Leistungsportlern:
Schwerpunktmäßig betreute Gruppen:
- Deutsche Leichtgewichts-Ruder-Nationalmannschaften
(1983-1990),
- Junioren-Nationalmannschaft des Deutschen
Ruderverbandes (seit 1989),
- international erfolgreiche Ruderer
(seit 1982),
- Kanu-Slalom-Nationalmannschaft des
Deutschen Kanuverbandes (seit 1990),
- Kanu-Abfahrt-Nationalmannschaft des
Deutschen Kanuverbandes (seit 1996),
- Olympiateilnehmer und Medaillengewinner
im Mittel- und Kurzstreckenlauf des Deutschen Leichtathletikverbandes.
- Bundesligamannschaft Volleyball Damen
des SSV Ulm 1846
Weitere besondere Anstrengungen wurden
unternommen mit sportart-spezifischer Leistungsdiagnostik
- bei Ball- und Rückschlagspielen, insbesondere
beim Fußball,
- beim Triathlon,
- im Fechten,
- im Modernen-Fünfkampf,
- beim Ringen,
- sowie weiteren Sportarten.
Universitätsklinikum Ulm:
Der Abteilung steht das gesamte Methodenspektrum
einer Universitätsklinik mit klinisch-chemischem Labor,
Röntgen, Speziallaboratorien und physikalischer Therapie
zur Verfügung und die Sportler können ohne großen Aufwand
zu den entsprechenden Spezialisten überwiesen werden.
Ambulanzen, Poliklinik, Kassenzulassung:
Die Sport- und Leistungsmedizin
ist über den Poliklinikvertrag der Medizinischen Poliklinik
zur kassenärztlichen Tätigkeit im Rahmen von Überweisungsaufträgen
berechtigt. Somit können auch ohne Schwierigkeiten kassenärztliche
Rezepte und Verordnungen für die betreuten Athleten und
Patienten ausgestellt werden.
Es wird täglich eine sportmedizinische
und internistische Sprechstunde durchgeführt, in der dringende
Fälle ohne Verzögerung angenommen werden.
Spezialsprechstunden:
-
Kardiologisch/internistische
Rehabilitations Ambulanz
-
chronic fatigue syndrome (Chronische
Müdigkeit)
-
Übertraining
-
Höhenmedizin
-
Ernährungsberatung
-
Pulmonologisch/internistische
Ambulanz (insbesondere Belastungsinduziertes Asthma,Atemnot)
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