Individuelle Studienmodelle in der Medizin: Die Ulmer Studientracks

Mit diesem Modul sollen schneller Studierende frühzeitig erkannt und gefördert werden. Die Studiengänge Human- und Zahnmedizin bilden hierbei – aufgrund der gesetzlichen Vorgabe - eine Ausnahme.

Die inhaltliche Konzeption dieses Moduls startete im Wintersemester 2010/2011 mit ersten Projekten – und wird seither stetig fort- und weiterentwickelt.

Inhaltlich werden im Rahmen dieses Moduls folgende Aspekte verfolgt:

  • Freiräume schaffen für individuelle Schwerpunktsetzung  - Möglichkeit  zu einem vertieften, interdisziplinären Studium
  • Leistungsstarke, interessierte Studierende werden frühzeitig an Forschung herangeführt.
  • Einbezug von Genderaspekten als Schlüsselqualifikation

Für Studierende der Human- und Zahnmedizin stellt dieses Modul insofern eine Grenze dar, als dass  die jeweilige Approbationsordnung eine Mindestanzahl an klinischen Fachsemestern vorschreibt, die durch schnelleres Studium nicht unterschritten werden können.                   

Unter dem Konzept des „Forderns und Förderns“ wurden und werden im Ulmer Curriculum sog. „Studientracks“ entwickelt. Die Förderung der teilnehmenden Studierenden besteht in der engen Anbindung an die jeweiligen Fachabteilungen mit enger und individueller Betreuung durch Mentoren in Lehre, klinischer Praxis und Forschung. Im Gegenzug wird von den teilnehmenden Studierenden eine deutliche Mehrleistung in den entsprechenden Fachbereichen erwartet. Opens internal link in current window [mehr] 

Für Studierende der Molekularen Medizin ist ein ähnliches Konzept derzeit im Aufbau.

Kontakt

  • Dipl. Päd. Claudia Grab
  • Universität Ulm
  • Medizinische Fakultät
  • 89069 Ulm
  • Telefon: +49 (0)731/50-33620
  • Telefax: +49 (0)731/50-33629

  • Sprechzeiten: Nach Vereinbarung