Bessere Studienbedingungen - Innovative Lehre

UULM PRO MINT & MED
Universitäre Lehre in einer sich wandelnden Gesellschaft.
Kritische Übergangsphasen innovativ gestalten,
Lehre optimal organisieren und internationalisieren.

Studieneinstieg erleichtern, den Übergang an die Universität Ulm innovativ gestalten

Individuelle Studienmodelle nehmen an Bedeutung zu. Für den Studierenden und für die Universität. So wird es zunehmend auf die Stärkung von Selbstkompetenzen ankommen. Die Vorqualifikationen der Studienanfänger*innen sind sehr unterschiedlich. Der Übergang von der Schule zur Universität vor allem in naturwissenschaftlichen, technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen ist schwierig.

Neu zugelassene Studierenden sollen vor Studienbeginn an einem vierwöchigen Universitäts-Trainingscamp teilnehmen. An das Trainingscamp schließt sich, ins Semester übergehend eine lehrveranstaltungsreduzierte zweiwöchige Phase zu Semesterbeginn an. Während dieser Phase bearbeiten die Studierenden in Lerngruppen praktische studienfachbezogene Projekte. Weiterhin betreuen Tutor*innen (selbstorganisierte) Lerngruppen, die auf das Fach bezogene Hilfestellung und Orientierung geben. Mentor*innen unterstützen die Gruppen und geben Orientierung im Bereich des Studienumfelds und erleichtern so neben der Integration ins Fach, zu dem das Eingangsprojekt beitragen soll, die Integration in den „Lebensraum Hochschule“.
An diese beiden Maßnahmen schließt sich das Fachstudium im ersten Semester an, in dem die Lerngruppen und Tutorien weiterhin von geschulten Tutor*innen und Mentor*innen begleitet werden.
Zum Ende des ersten Semesters sollen den Studierenden durch Exkursionen und Einblicke in die Arbeitswelt Perspektiven und Tätigkeitsfelder nach dem Studium möglichst durch Alumni vorgestellt werden.

Durch diese vier Phasen der Integration ins Studium soll die Qualität der Lehre durch eine bessere Vorbereitung der Studierenden erhöht werden (Vier-Phasen-Modell).

Die Qualität der Eingangsphase wird durch eine gezielte Schulung der Tutor*innen und Mentor*innen gesichtert.
Die Schulungen der Tutor*innen vermitteln neben didaktisch-pädagogischen Fähigkeiten auch Kompetenzen, Lerngruppen zu betreuen und zu begleiten. Durch interaktive Lehrformen sollen eigenständige Lernprozesse der Studierenden angeregt werden.
In den Schulungen der Mentor*innen wird u.a. die Vermittlung einer Sensibilität im Umgang mit Gender- und Diversity-Fragen behandelt. Die Studienentscheidung von Frauen zum Studium in den MINT Fächern soll so ebenso unterstützt werden, wie die Studienentscheidung von Studierenden aus bildungsfernen Schichten, mit Migrationshintergrund oder einem Handicap sowie von Studierenden mit Kind.

Das integrierte Lernen (Blended Learning) und die didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen soll die Lernprozesse ebenfalls unterstützen und zur Studienvorbereitung dienen. E-Learning-Komponenten werden eingebunden in Präsenzveranstaltungen und ergänzen diese.

Ulmer-Vier-Phasen-Modell
Ulmer-Vier-Phasen-Modell

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Helmholtzstr. 16
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