Pressemitteilung des AK Bildungsprotest vom 14. Januar 2010:

"Der Bildungsprotest geht in die nächste Runde

Ungeachtet der heftigen Studentenproteste im letzten Jahr, wurden die zentralen Forderungen der Studenten von der Kultusministerkonferenz konsequent ignoriert: Weiterhin werden in Baden-Württemberg Studiengebühren erhoben; weiterhin werden die Studierenden vielerorts mit einem kaum noch zu bewältigenden Lernpensum belastet; weiterhin wird Bachelorabsolventen der Zugang zum Masterstudium erschwert. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen und deshalb wird auch weiterhin protestiert: Am Abend des 12. Januar richteten einige Studierende vor dem Haupteingang der Uni ein symbolisches Gräberfeld ein, auf dem zentrale Werte eines intakten Bildungssystems "beigesetzt" wurden. Am folgenden Tag bot der AK-Bildungsprotest den ganzen Tag über die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee über die aktuellen Missstände und geplante Protestaktionen zu informieren. So soll im Frühjahr der zweite Ulmer "Turbobachelor" angeboten werden. Bei diesem werden einen Tag lang rund um die Uhr Vorlesungen aus verschiedensten Fachbereichen gehalten. Ironisch überspitzt wird damit auf die gegenwärtige Situation der Bachelor- und Masterstudenten hingewiesen. Studierenden, welche die 24 Stunden erfolgreich durchhalten, wird ein symbolischer "Bachelor of Nothing" verliehen. Die Studierenden versuchen mit Aktionen wie diesen deutlich machen, dass sie sich nicht mit leeren Worten der Kultusminister abspeisen lassen werden. Solange die Politik, Hochschulen und Schulen nicht bereit sind, die unübersehbaren Missstände im deutschen Bildungssystem offensiv anzugehen, werden die Proteste unvermindert fortgesetzt.


AK Bildungsprotest Uni Ulm"

Pressemitteilung des AK Bildungsprotest vom 14. Januar 2010:

"Der Bildungsprotest geht in die nächste Runde

Ungeachtet der heftigen Studentenproteste im letzten Jahr, wurden die zentralen Forderungen der Studenten von der Kultusministerkonferenz konsequent ignoriert: Weiterhin werden in Baden-Württemberg Studiengebühren erhoben; weiterhin werden die Studierenden vielerorts mit einem kaum noch zu bewältigenden Lernpensum belastet; weiterhin wird Bachelorabsolventen der Zugang zum Masterstudium erschwert. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen und deshalb wird auch weiterhin protestiert: Am Abend des 12. Januar richteten einige Studierende vor dem Haupteingang der Uni ein symbolisches Gräberfeld ein, auf dem zentrale Werte eines intakten Bildungssystems "beigesetzt" wurden. Am folgenden Tag bot der AK-Bildungsprotest den ganzen Tag über die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee über die aktuellen Missstände und geplante Protestaktionen zu informieren. So soll im Frühjahr der zweite Ulmer "Turbobachelor" angeboten werden. Bei diesem werden einen Tag lang rund um die Uhr Vorlesungen aus verschiedensten Fachbereichen gehalten. Ironisch überspitzt wird damit auf die gegenwärtige Situation der Bachelor- und Masterstudenten hingewiesen. Studierenden, welche die 24 Stunden erfolgreich durchhalten, wird ein symbolischer "Bachelor of Nothing" verliehen. Die Studierenden versuchen mit Aktionen wie diesen deutlich machen, dass sie sich nicht mit leeren Worten der Kultusminister abspeisen lassen werden. Solange die Politik, Hochschulen und Schulen nicht bereit sind, die unübersehbaren Missstände im deutschen Bildungssystem offensiv anzugehen, werden die Proteste unvermindert fortgesetzt.


AK Bildungsprotest Uni Ulm"