STEPHAN GRISSMER
Lehrerfahrungen
Von 1982 - 1985:
Assistent und Versuchsleiter im Physiologischen Praktikum für
Medizinstudenten an der Universität des Saarlandes in Homburg.
Diese Tätigkeit umfaßte die theoretische Einführung
der Medizinstudenten in das spezielle Versuchsthema (z.B. Nerv, Lunge etc.),
die Anleitung der Medizinstudenten zur Durchführung eines zum Thema
ausgewählten Experiments/Versuchs, die Auswertung dieses Versuchs
sowie die Beurteilung des Wissens der Studenten zum Versuchsthema.
Einmal wöchentlich ganztägig während der Sommersemester.
Von 1988 - 1992:
Ausbildung von "undergraduate students" zur Durchführung eines
Wissenschaftprojekts im Rahmen der Ausbildung zum BS (Bachelor of Science)
in Biologie an der University of California, Irvine.
Diese Tätigkeit umfaßte die Betreuung eines Studenten
mit einer Einführung der Studenten in elektrophysiologische Meßmethoden,
z.B. die patch-clamp Technik, mit anschliessendem Projektthema, z.B. "The
influence of external tetraethylammonium (TEA) on the action of charybdotoxin
(CTX) on voltage-gated K channels in T cells". Die Betreung eines
Studenten dauerte normalerweise 2-3 Semester.
Von 1992 - 1994:
Teil des Ausbildungsteams für "graduate students" im Rahmen der
Ausbildung zum Ph.D. (Doctor of Philosophy) an der University of California,
Irvine.
Studenten im ersten Jahr: "Cellular Physiology Course".
10 Wochen Praktikum 2 mal wöchentlich halbtags. Theoretische
und Praktische Einführung in verschiedene Techniken, z.B. patch-clamping,
Xenopus Oozyte als Kanalexpressionssystem etc.
Studenten im zweiten Jahr: "Physiology of Ion Channels".
Wöchentliches Seminar, 3 Std. Veröffentlichungen über
Ionenkanäle werden von Studenten vorbereitet und vorgetragen.
Literatur umfaßte u.a. die Originalarbeiten von Hodgkin und Huxley
über elektrophysiologische Messungen von spannungsabhängigen
Kanälen an Riesenaxonen des Tintenfisches, Arbeiten über Kanalblocker,
Molekularbiologie von Kanälen, G-Protein?Modulation von K+ Kanälen,
Ionenkanäle in b?Zellen des Pankreas und Lymphozyten, Kalzium?aktivierte
K Kanäle, Gap-Junction Kanäle, Chloridkanäle und Mukoviszidose
(zystische Fibrose).
Seit SS 1994:
Jeweils im SS verantwortlicher Versuchsleiter im Praktikum der Physiologie
II für Studierende der Zahnmedizin und Humanmedizin der Universität
Ulm und Dozent der begleitenden und ergänzenden Seminare zum Praktikum.
Im WS auch zum Teil verantwortlich für die Durchführung von Seminaren
zum Praktikum.
Sowohl im WS als auch im SS alleiniger Dozent für die Vorlesung Physiologie I und II (betrifft die gesamte Physiologie!) für Zahnmediziner (Von 1994-2003), sowie ausgewählte Kapitel im Rahmen der Physiologievorlesung für Studierende der Humanmedizin (seit 2003).
SS 1997 - 2003:
Vertrauensdozent der Medizinischen Fakultät der Universität
Ulm im Rahmen eines Tutorenprogramms. Betreuung von Studenten der
Humanmedizin im ersten Studienjahr zum leichteren Einstieg ins universitäre
Leben.
WS 2001/02 - SS 2010:
Mitglied der Studienkommission Medizin der Universität Ulm