
"T-City Friedrichshafen" ist eine Zukunftswerkstatt der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom. Mithilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) soll die Stadt am Bodensee zu einem Modell für eine moderne, vernetzte Gesellschaft werden. Dazu gehört auch die Förderung der Erschließung des Internets für Menschen 50plus. Es soll für sie zu einem Stück vertrauter ud geschätzter Alltagskultur werden.
Dazu kooperiert das ZAWiW mit der Deutschen Telekom. Nach einer Bestandsanalyse und einem großen Informationstag für die Friedrichshafener Bevölkerung am 7. April 2009 wird das ZAWiW interessierte Menschen, die bereits Kompetenzen der Nutzung des Internets haben, in Grund- und Aufbauschulungen zu Senior-Internet-Helfer/-innen qualifizieren.
Projektlaufzeit: Dezember 2008 - Februar 2010
"Internet sinnvoll nutzen" ist ein Projekt des ZAWiW mit Unterstützung von T-City Friedrichshafen.
Infolge des Projekts "Internet sinnvoll nutzen" gründeten die qualifizierten SIH den "Senioren-Internet-Treff Friedrichshafen" (SIT-FN, www.sit-fn.de).
Ansprechpartner beim ZAWiW:
Ralph Schneider
E-Mail: ralph.schneider@uni-ulm.de
Nähere Informationen: www.internet-sinnvoll-nutzen.de
Der Verein "Seniorinnen und Senioren in der Wissensgesellschaft e.V." (VSiW) hatte das ZAWiW und zwei weitere Institute (ISAB und Empirica) von 1998 bis 2000 mit der Durchführung der bundesweiten Kampagne "Senior-Info-Mobil: Internet und Wohntechnik für Menschen ab 50" beauftragt. Das Motto der Kampagne war "Seniorinnen und Senioren fit machen für die Wissensgesellschaft", damit wollte man interessierten "älteren" Menschen die Möglichkeit geben, sich über Nutzen und Nutzung der neuen Technologien zu informieren. Zugpferd der Kampagne war ein umgebauter zweistöckiger Reisebus mit einem eingebauten Internet-Café.
Das ZAWiW hat für das "Senior-Info-Mobil" die Konzeption für die "Konzertierte Aktionen" entwickelt und erfolgreich durchgeführt. Deren Eckpunkte sind das Multiplikatorprinzip "Von SeniorInnen für SeniorInnen" und die Einbindung und Vernetzung der regionalen Partner (Einrichtungen der Altenarbeit und Altenbildung, Selbsthilfegruppen, Weiterbildungseinrichtungen, Verbänden, etc.) zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Für die Konzertierten Aktionen wurden spezielle methodisch-didaktische Materialien und Schulungskonzepte vom ZAWiW bereit gestellt. Von Sommer 1998 bis Herbst 2000 wurden Aktionen in insgesamt mehr als 80 Städten und Gemeinden durchgeführt und mehr als 100.000 Interessierte und BesucherInnen angesprochen. Für die Kampagne konnten fast 1000 ehrenamtliche HelferInnen gewonnen werden. Die Resonanz in Presse, Radio und Fernsehen war ausgesprochen gut.
Die bundesweite Kampagne "Senior-Info-Mobil" konnte nur Dank der Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, sowie der Firmen IBM, Vobis, anderer namhaften Firmen und regionaler Sponsoren realisiert werden.
Förderer/Drittmittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sowie die Firmen IBM, Vobis und andere namhafte Firmen und regionale Sponsoren.
Laufzeit: Juni 1998 - Oktober 2000
Projektverantwortliche: Carmen Stadelhofer
Mehr dazu unter www.uni-ulm.de/LiLL/senior-info-mobil/