Die Frühjahrsakademie - sie ist in aller Munde. Das Bildungsangebot, das
das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (Zawiw) an der
Universität Ulm anbietet, ist seit Jahren ein Renner. Und auch mit dem
Thema "Europa - woher, wohin, warum?" trifft die 11. Frühjahrsakademie den
Nerv der Zeit. Mit 853 Teilnehmern, die sich seit gestern am Oberen
Eselsberg tummeln, verzeichnet das Zawiw eine neue Rekordzahl. Aber, was
heißt tummeln: Bis Freitag bilden sich vornehmlich Menschen im dritten
Lebensabschnitt in Vorträgen und Arbeitsgruppen weiter, diese Mischung ist
sicher die Basis für die seit Jahren wachsende Nachfrage", sagte Uni-Rektor
Karl Joachim Ebeling gestern bei der Begrüßung. Bei den Vorträgen geht es
um "Europa - die Idee", "Europäische Integration - Chancen und Risiken"
oder auch um "Die Oper - ein europäisches Kunstwerk". Die Arbeitsgruppen
befassen sich mit Themen wie "Altern, Gedächtnis und Gehirn", "Zum
Verständnis des Islam", "Mein Enkel, der Zappelphilipp", "Weisheit - eine
Tugend des Alters?" oder "Das Nichts in Literatur und Philosophie".
Weiterbildung ist gefragter denn je - auch und gerade bei älteren Menschen. Uni-Rektor Karl Joachim Ebele begrüßte gestern die Teilnehmer der FRÜHJAHRSAKADEMIE. Foto: Universität Ulm