Fächerspektrum mehrfach erweitert

Ungeachtet ehrgeiziger Ausbaupläne prägte über viele Jahre hinweg der Fächerkanon der Gründungsphase das wissenschaftliche Profil der jungen Universität: Medizin, Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.

Universität unter einem Dach

Im Forschungsbereich allerdings profitierten die einzelnen Disziplinen und mit ihnen die Einrichtung insgesamt bald von der schon im Gründungskonzept verankerten „Universität unter einem Dach“, einer intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit also.

Innovative Fächer

Baulich realisiert indes erst mit dem Bezug der ersten Neubauten auf dem Campus Anfang bis Mitte der 70er-Jahre.
Sie ermöglichten es später, die klassischen Studiengänge um innovative Fächer oder Spezialitäten zu ergänzen, 1977 etwa mit der seinerzeit in Ulm entwickelten und bis heute überaus erfolgreichen Wirtschaftsmathematik.

Mit der Erweiterung um Ingenieurwissenschaften und Informatik, den Wirtschaftswissenschaften und zuletzt Psychologie ist der Universität inzwischen eine höchst attraktive Ausrichtung gelungen.

Spezialisierung statt Volluniversität

Sie orientiert sich einerseits an der Nachfrage, andererseits am Bedarf und an den Erfordernissen unserer Gesellschaft wie der Wirtschaft. Vom lange verfolgten Ziel einer Volluniversität dagegen hat sich Ulm schon vor zwei Jahrzehnten aus naheliegenden Gründen verabschiedet.

Studienangebot der Universität Ulm