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Habilitation in Moskau:
Premiere durch Chemikerin Dr. Natalja Vogt

- Prof. Valerii Lunin, Dekan der Chemischen Fakultät der Lomonossov-Universität Moskau, überreicht Dr. Natalja Vogt die Habiltitationsurkunde
Das hat es in der inzwischen langjährigen Zusammenarbeit der Universität Ulm mit der Lomonossov-Universität in Moskau bisher noch nicht gegeben: Erstmals hat sich ein Mitglied der vergleichsweise jungen Uni Ulm an der traditionsreichsten und mit rund 40 000 Studenten auch größten Universität Russlands habilitiert.
Dr. Natalja Vogt, seit Ende 1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Chemieinformationssysteme im Institut für Theoretische Chemie der Universität Ulm, erwarb sich mit ihrer Arbeit „Gleichgewichtstruktur und ihre Bestimmung für einige Biomoleküle“ die Lehrbefähigung der 1755 gegründeten und international überaus renommierten staatlichen Universität.
Dabei hatte die gebürtige Russin nachgewiesen, dass für präzise Molekularstrukturbestimmungen die Berücksichtigung anharmonischer Schwingungseffekte eine prinzipielle Rolle spielt. Die Gleichgewichtsstruktur und andere Molekularparameter für solche wichtigen Moleküle wie die der Nukleobasen Adenin, Thymin und Uracil, der Bernstein- und Fumarsäure und einige weitere mehr hat sie in ihrer Arbeit sowohl mit experimentellen (Elektronenbeugung und Mokrowellenspektroskopie) als auch hoch-präzisen theoretischen (coupled cluster) Methoden bestimmt.
Die Arbeit der Ulmer Wissenschaftlerin vor Ort betreut hat Professor Igor Shishkov. Unter den drei Gutachtern war mit Professor Nikolai Stepanov auch der führende Theoretische Chemiker der Lomonossov-Universität. Bemerkenswert ferner: Die Entscheidung des 16-köpfigen Prüfungsausschusses nach der zweistündigen öffentlichen Verteidigung war einstimmig.
Die Habilitationsurkunde überreicht hat Natalja Vogt anschließend Professor Valerii Lunin, Dekan der Chemischen Fakultät. Die Ulmer Wissenschaftlerin und Ehefrau des Leiters der AG, Dr. Jürgen Vogt, hatte in Ivanovo Chemie studiert, später, nach der Promotion und als junge Mutter, im Abendstudium zusätzlich Physik und das in nur drei Jahren statt der üblichen sechs. Vor ihrem Wechsel nach Ulm arbeitete sie an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest.
Von Willi Baur
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