SEMESTERPLANUNG Q 10

WS 07/08

für die Organisation und den Ablauf der Seminare Q 10
ist der Besuch der Einführungsvorlesung von Prof. Haisch
Donnerstag, 18. Oktober 2007, 11.00 - 12-00 Uhr: Hörsaal Klinikum
UNBEDINGT ERFORDERLICH.
Hier werden Laufzettel verteilt. Nur hier werden der Aufbau der Seminare
und die Prüfungsvoraussetzungen besprochen.
NEU: Nur hier werden die Laufzettel für die Seminarteilnahme ausgegeben.
Stundenpläne zur Seminar- und Vorlesungsreihe Prävention und Gesundheitsförderung:
http://studiendekanat.medizin.uni-ulm.de/liste/Stundenplan/WS/C%20-%205.%20Semester/ws0708-5.pdf

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FOLIEN zur VORLESUNG

PRÄVENTION und GESUNDHEITSFÖRDERUNG

PROF. HAISCH

Die zehn führenden Gesundheitsrisiken weltweit   

Ø      Ungeschützter Geschlechtsverkehr

Ø      Rauchen

Ø      Alkoholmissbrauch

Ø      Zu wenig Früchte

Ø      Zu wenig Gemüse

Ø      Bewegungsarmut

Ø      Untergewicht

Ø      Übergewicht

Ø      Bluthochdruck

Ø      Eisenmangel

  * * *

 

 

Primärprävention

 

 

Sekundärprävention

 

Tertiärprävention

 

Zeitpunkt der Intervention

 

vor Eintreten einer Erkrankung

 

in Frühstadien einer Erkrankung

 

nach Manifestation/ Akutbehandlung einer Erkrankung

 

 

Ziel der Intervention

 

Verringerung der Inzidenz von Erkrankungen

 

Eindämmung der Progredienz oder Chronifizierung einer Erkrankung

 

 

Verhinderung von Folgeschäden oder Rückfällen

 

Adressaten der Intervention

 

Gesunde bzw. Personen ohne Symptomatik

 

Akutpatienten/Klienten

 

Patienten mit chronischer Beeinträchtigung und Rehabilitanden

 

Tabelle 1: Klassifikation von Präventionsmaßnahmen

* * *

  

 

VerhaltensprÄvention=

 

Einflussnahme auf den individuellen Gesundheitszustand oder auf individuelles Gesundverhalten

 

 

VerhÄltnisprÄvention=

 

Einflussnahme auf Gesundheit/Krankheit durch Veränderung der Lebensbedingungen/Umwelt von Personen

 

* * *

 

 

PRÄVENTION

 

 

GESUNDHEITSFÖRDERUNG

 

 

GRUNDSÄTZE

 

Ausschalten vonAuslösern

Vermeidungs-Strategie

 

Stärkung gesundheitlicher

Entfaltung

Marketing-Strategie

 

 

INTERVENTIONEN

 

Abwenden der Anfangs-

Bedingungen und Risiken

von Krankheit

Pathogenese

 

Verbessern der Fähigkeit

zur Lebensbewältigung

 

Salutogenese

 

 

WIRKPRINZIPIEN

 

Krankheit zuvorkommen

um sie zu verhindern

Krankheitslast reduzieren

 

 

Verbesserung der

Gesundheitsqualität

 

ZIELGRÖSSEN

 

genetische, physiologische,

psychische, verhaltensmäßige

umweltbezogene

 

soziale, wirtschaftliche,

umweltbezogene

Lebensstil

Persönlichkeit

Zugang zum Gesundheitssystem

 

 

* * *

 

Laufzettel Wintersemester 2007/2008

Für das laufende Semester WS07/08 ist NUR dieser Laufzettel gültig. Laufzettel aus vergangenen Semestern werden nicht akzeptiert!

ALLE SEMINARE BEGINNEN c. t.

 

Prüfungsliteratur

Prävention und Gesundheitsförderung

Verbindliche Minimalanforderung:

Hurrelmann, K., Klotz, T., Haisch, J. (Hrsg.), Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. Bern: Huber 2007 (zweite ergänzte Neuauflage)

Die Breite Medizinischer Präventionsmöglichkeiten demonstriert außerdem:

Haisch, J., Hurrelmann, K., Klotz, T. (Hrsg), Medizinische Prävention und Gesundheitsförderung. Bern: Huber 2006

 

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BEVÖLKERUNGSMEDIZIN

 

 

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