CAS-Abschlüsse im Kontext des Studiengangs Aktuarwissenschaften

Das Certificate of Advanced Studies im Kontext des Studiengangs Aktuarwissenschaften kann in fünf verschiedenen Ausprägungen absolviert werden. Zum CAS gehören entweder ein Modul des Studiengangs im Umfang von 9 LP und eine zum gewählten Modul korrespondierende Projektarbeit/Fallstudie im Umfang von 4 LP oder zwei sich ergänzende Module.

In der Regel werden für ein CAS ein bis zwei Semester benötigt. Für die Anfertigung einer Projektarbeit/Fallstudie haben die Studierenden 3 Monate Zeit.

Eine Anerkennung für den berufsbegleitenden Studiengang Aktuarwissenschaften ist nach Immatrikulation sowohl für die Kursmodule als auch für die Projektarbeit/Fallstudie ebenso problemlos möglich wie ein Ausbau des CAS zu einem DAS in Aktuarwissenschaften.

CAS „Lebensversicherungsmathematik“,
CAS „Pensionsversicherungsmathematik“,
CAS „Krankenversicherungsmathematik“


Diese CAS setzen sich aus dem Modul "Grundlagen der Personenversicherungsmathematik" und einer darauf aufbauenden Projektarbeit zusammen. Die Projektarbeit kann wahlweise aus einem der drei Teilbereiche Lebensversicherung, Krankenversicherung oder betriebliche Altersversorgung entstammen. Idealerweise bringen die Teilnehmer ein aktuelles Problem aus ihrem Arbeitsalltag in die Projektarbeit ein und lösen dieses anhand der im Modul erlernten Methoden und Praktiken.

Sie gewinnen dabei ein vertieftes Wissen und Verständnis in demjenigen Teilgebiet, in dem Sie sich spezialisieren, und erwerben dadurch wichtige weiterführende Kompetenzen in diesem Bereich.

 

CAS „Actuarial Data Analytics“


Das CAS „Actuarial Data Analytics“ beinhaltet die Teilnahme am Modul “Stochastische Risikomodellierung und statistische Methoden” und einer darauf aufbauenden Projektarbeit/Fallstudie. Im Modul erwerben die Teilnehmer die grundlegenden Kenntnisse und erlernen die Anwendung statistischer Verfahren auf Versicherungsdaten. Diese Methoden werden dann im Rahmen der Projektarbeit/Fallstudie auf konkrete Versicherungsdaten angewendet, um dadurch das erlernte Wissen in einem Real-Life-Beispiel umfassend und vertieft zu benutzen und seine Möglichkeiten und Grenzen kritisch zu hinterfragen. Gerne können dabei auch konkrete Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer in die Projektarbeit/Fallstudie einfließen. Unser Ziel ist es dabei, dass die Teilnehmer lernen, die Möglichkeiten der modernen Datenanalyse zu verstehen, die wichtigen Aspekte und Voraussetzungen für die Anwendung im Versicherungsbereich zu kennen, Erfahrungen im Umgang mit den Methoden zu sammeln und deren Grenzen kennenzulernen.

 

CAS „Grundlagen des Risikomanagements“


Das CAS „Grundlagen des Risikomanagements“ besteht aus den beiden Modulen "Grundlagen der wert- und risikoorientierten Unternehmenssteuerung" und "Prozesse im Risikomanagement von Versicherungsunternehmen". Dadurch wird das Thema Risikomanagement aus zwei Perspektiven intensiv durchleuchtet.

Die Teilnehmer lernen dabei die grundlegenden Aspekte des Risikomanagements sowohl aus quantitativer als auch aus prozessoraler Sicht kennen. Dies umfasst die wichtigsten Methoden der Risikomessung und die Kenntnis der dafür nötigen (stochastischen) Modelle für Versicherungsrisiken. Gleichzeitig erwerben sie ein Verständnis dafür, wie das Risikomanagement sinnvoll in die Organisation und die Prozesse eines Versicherungsunternehmens eingebettet werden sollte, damit aus den quantitativen Analysen die richtigen Rückschlüsse bei der Risikobeurteilung gezogen und sinnvolle Maßnahmen im Rahmen von Management und Kontrolle dieser Risiken ergriffen werden. Beide Aspekte sind für ein funktionierendes Risikomanagement unerlässlich und erfordern Wissen und Verständnis für beide Bereiche, um ein funktionierendes Risikomanagement sicherzustellen.


Teilnahmeentgelte

Das Entgelt für einen CAS-Abschluss beträgt jeweils 2.190 Euro.

   

Broschüre zu den CAS in Aktuarwissenschaften