Ringvorlesung „Forschung in der Medizin"

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Nutzung des menschlichen Peptidoms zur Entwicklung neuer antimikrobieller und anti-Krebs Therapeutika

Montag, 29.05.2020 | 18:30 Uhr,
O 25 | Hörsaal 2 (H2) der Uni Ost

Vortrag von Prof. Dr. Jan Münch
Institut für Molekulare Virologie, Universitätsklinikum Ulm

Das menschliche Peptidom (d.h. die Gesamtheit aller Peptide im menschlichen Körper) umfasst Millionen verschiedener Verbindungen, die zahlreiche physiologische und pathologische Prozesse steuern. Peptide sind insbesondere Schlüsselregulatoren und Effektoren der angeborenen und adaptiven Immunität und modulieren das Überleben und die metastatische Ausbreitung von Krebszellen. Bis heute wurde nur ein kleiner Teil aller endogenen Peptide funktionell charakterisiert. Somit stellt das Peptidom eine kaum erforschte und nahezu unbegrenzte Quelle für die Entdeckung neuer Bioeffektoren dar. Das Hauptziel meiner Forschung ist es daher, das menschliche Peptidom zur Entdeckung von Peptiden zu nutzen, die wichtig für die Abwehr und Bekämpfung von Infektionserkrankungen und Krebs sind und diese mittels neuer Technologien für translationale Anwendungen zu optimieren.

 

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