Lernmedien finden und erstellen

Auf dieser Seite haben wir für Sie Anleitungen und Hinweise für den Umgang mit digitalen Medien in der Online-Lehre zusammengestellt. Hierbei sind vor allem das Thema Lehrvideos (z.B. Screencasts) wichtig und auch Hinweise zur richtigen Recherche nach Bild- und Lernmaterial. In diesem Zusammenhang erhalten Sie hier auch Informationen zum Thema Urheberrecht in der Lehre.

Viele Informationen, Hinweise und Anleitungen zu diesem Thema finden Sie auch im Selbstlernkurs "Lehren und Lernen mit digitalen Medien"

Wo finde ich Materialien für meine Online-Lehre?

Bevor Sie eigene Materialien erstellen, empfehlen wir Ihnen, zunächst zu prüfen, ob es ggf. bereits passende Ressourcen für Ihren Fachbereich gibt. Viele Materialien (z.B. Skripte, Arbeitsblätter, Videos, Grafiken, Abbildungen oder auch Tests und ganze Lernmodule) gibt es frei zugänglich auf verschiedenen Webseiten oder Plattformen. Auf diese können Sie per Link aus Ihrem Moodlekurs heraus verlinken. Insbesondere Open Educational Resources können auch gut in eigene Materialien integriert und an Ihre Bedürfnisse und Lehrziele angepasst werden.

Portale für Open Educational Resources

Open Educational Resources (OER) zeichnen sich dadurch aus, dass sie unter einer offenen Lizenz stehen, die die Nutzung, Weiterverbreitung und Veränderung der Materialien für die eigenen Zwecke und Ziele erlauben. OER können dabei viele verschiedene Materialien sein: Bilder, Skripte, Videos, Bücher oder ganze Kurse. Der große Vorteil von OER ist, dass sie rechtssicher und kostenfrei eingesetzt werden können. 

  • OER-Repositorium Baden Württemberg
    Das Zentrale OER-Repositorium (ZOERR) der Hochschulen in Baden-Württemberg sammelt Open Educational Resources aus dem Hochschulbereich.
     
  • OpenLearnWare (TU Darmstadt)
    Hier können Vorlesungsaufzeichnungen aus vielen Fachbereichen abgerufen bzw. verlinkt werden.
     
  • MITOPENCOURSEWARE (Massachusetts Institute of Technology)
    Das MIT veröffentlicht schon seit 2002 freie Bildungsmaterialien, vorwiegend Vorlesungsaufzeichnungen, aber auch Texte oder ganze Kurse mit Materialien, Aktivitäten und E-Assessments
     
  • Hamburg Open Online University
    Hier finden Sie eine Sammlung an Kursen und Lernmaterialien, die Sie in Ihren Kursen einsetzen (verlinken) dürfen.
     
  • TIB AV-Portal 
    "Das TIB AV-Portal bietet einen Zugang zu qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Filmen aus Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik." (aus der Selbstbeschreibung des Portals)
     
  • MOOIN - oncampus
    Online-Fachhochschule mit vielfältigem kostenlosem und kostenpflichtigem Kursangebot. Aufgrund der Coronakrise hat man sich entschieden, viele der Weiterbildungen kostenfrei anzubieten. Die Materialien, die in den Kursen verwendet werden, stehen teilweise unter freier Lizenz und können auch in Ihren Kursen eingesetzt werden. Oder Sie verweisen auf komplette Kurse, die Sie dann in Ihrer Lehre mit den Studierenden weiter diskutieren. In der Weiterbildung zum OER-Fachexperten können Sie außerdem zum Thema OER dazulernen. Bei Fragen unterstützt Sie das Team der OER-Agentur an der Uni Ulm.

Lernmaterialien als OER teilen

Sie haben selbst Lernmaterialien erstellt und sind bereit, diese mit anderen Lehrenden zu teilen? SUPER! Zur Veröffentlichung empfehlen wir Ihnen das ZOERR (Zentrales OER-Repositorium der Hochschulen BaWü). Alle Lehrenden der Universität Ulm können hier eigene Lehrmaterialien unter offenen Lizenzen veröffentlichen. Durch die Vergabe von Schlagworten ist die Auffindbarkeit hoch, viele der Materialien werden auch in die Suchkataloge der Hochschulbibliotheken überführt.

Audio- und Videoportale

Zusätzlich zu den bei Open Educational Resources aufgeführten Quellen für Audio- und Videomaterialien, können Sie auf folgende Ressourcen zurückgreifen und in Ihren Moodlekursen verlinken:

  • Lecture2Go (Universität Hamburg)
    Hier werden Vorlesungsaufzeichnungen und Lehrvideos der Uni Hamburg gespeichert. Im Videokatalog ist eine Sortierung nach Fachgebieten möglich.
     
  • Videoportal der FAU Erlangen
    Vorlesungs- und Vortragsaufzeichnungen aus vielen Fachgebieten.
     
  • Podcast-Portal der Universität Graz
    Hier können Sie Aufzeichnungen und Lehrvideos sowie Audio-Podcasts der TU Graz. Auffindbar sind diese der rechten Seite über die "Podcast-Rubriken". Die meisten Inhalte stehen in diesem Portal unter offener Lizenz.
     
  • E-Lecture-Portal der Universität Frankfurt
    Sammlung an Vorlesungsaufzeichnungen der Goethe-Universität.
     
  • Medienportal der Universität Freiburg
    Vortrags- und Vorlesungsaufzeichnungen mit guter Sortierung der Inhalte.
     
  • YouTube
    Auch auf YouTube finden sich viele sehr gute Videos, die Sie in Ihrer Lehre einsetzen können. Viele Hochschulen oder Lehrende veröffentlichen Videos auf eigenen YouTube-Kanälen statt auf hochschuleigenen Portalen. Insbesondere findet man auf YouTube viele gut gemachte kurze Clips - es müssen ja nicht immer komplette Vorlesungsaufzeichnungen sein!

Quellen für Literatur und Abbildungen

Erste Quelle bei der Suche nach Literatur ist sicherlich unsere kiz-Bibliothek. Hier steht eine Vielzahl an E-Medien, also E-Books und E-Journals zur Verfügung. Auf diese Quellen können Sie aus Moodle heraus verlinken. Weisen Sie aber darauf hin, dass es oft nur möglich ist, auf diese Quellen zuzugreifen, wenn der VPN-Client aktiviert ist.

E-Medien bei der kiz-Bibliothek

Auf den folgenden Seiten finden Sie außerdem Bilder und Grafiken, die Sie für vielfältige Zwecke einsetzen dürfen, z.B. um Ihre eigenen Lehrmaterialien ansprechender zu gestalten oder mit visuellen Inhalten anzureichern:

  • Pixabay.de
    Ein Portal an Abbildungen unter einer sehr offenen Lizenz. Eigentlich dürfen die Bilder zu jeglichem Zweck OHNE Quellenangabe genutzt werden, sie dürfen nur nicht unverändert auf Verkaufserzeugnisse gedruckt oder in andere Bilddatenbanken eingestellt werden. Das sollte aber im Unibetrieb beides nicht zutreffen. Bitte notieren Sie sich bei allen Bildern, die Sie verwenden, woher Sie diese haben. Nach dem kostenlosen Download schlägt Ihnen Pixabay hierzu eine Quellenangabe vor. Großer Vorteil der Pixabay-Datenbank ist u.a., dass sie auch sehr gut mit deutschen Suchbegriffen gute Treffer erzeugt - kein Wunder, die Gründer kommen auch aus der Nähe von Ulm, man kann hier also von einem regionalen Produkt sprechen ;-)
     
  • Pexels - Free Stock Photos
    Hier gilt dasselbe wie bei Pixabay: Sie dürfen so gut wie alles und auch auf die Quellenangabe verzichten. Bitte dokumentieren Sie aber dennoch, woher Sie die Bilder, die Sie verwenden haben. Hier benötigen Sie englische Suchbegriffe für gute Treffer.
     
  • clker.com - Free Cliparts
    Diese Datenbank enthält Cliparts unter der Lizenz CC0. Sie können also für jegliche Zwecke ohne Bedingungen eingesetzt werden. Auch hier bitte: dokumentieren Sie Ihre Bildquellen.

 

Hinweise zum Urheberrecht in der Online-Lehre

Im Zusammenhang mit E-Learning ergeben sich häufig auch rechtliche Fragen. Diese betreffen besonders die Bereiche des Urheberrechts sowie des Datenschutzrechtes. Zu unserem Team gehören keine juristischen Fachleute, wir können deshalb keine verbindliche Auskunft zu Rechtsfragen bieten.

Wir arbeiten jedoch eng mit der Abteilung für Recht und Organisation (I-2) zusammen und ermitteln gerne mit Ihnen gemeinsam die Lösung zu Ihren E-Learning-Rechtsfragen. Auf dem E-Learning Portal haben wir ein paar grundlegende Hinweise zu Rechtsfragen des E-Learning für Sie zusammengestellt. Sie finden auf diesen Seiten Informationen zu Ihrer grundsätzlichen Orientierung. Dabei werden wir Sie auch auf weiterführende Informationen und Selbstlernmaterialien verweisen, über die Sie die einzelnen Themen vertiefen können.

Zum E-Learning Portal

 

 

 

Lehrvideos und Screencasts einfach erstellen

In manchen Fällen ist es für Sie als Lehrende aber auch für die Studierenden wichtig, dass Inhalte (z.B. Grafiken, Daten, Formeln) von Ihnen mündlich erklärt oder diskutiert werden können. In der Online-Lehre sind hier sogenannte Screencasts das einfachste Mittel:

Bei Screencasts werden Inhalte, die auf einem Bildschirm (Laptop, Tablet) und Ihre Stimme aufgezeichnet und als Videodatei gespeichert. Sie können somit also eine Vielzahl von Inhalten besprechen: Powerpoint Folien, PDF Dateien, Webseiten & Software. Achten Sie darauf, dass Ihre Videos möglichst kurz bleiben (max. 15-20 Minuten).

Laden Sie Ihre Videos in Moodle bitte immer über Opencast hoch.

Im folgenden finden Sie Anleitungen, wie Sie Screencasts auf verschiedenen Endgeräten produzieren können.

Wichtige Hinweise zu Lehrvideos und Vortragsaufzeichnungen

  • Stellen Sie Ihre Videos in Moodle über Opencast zur Verfügung (Anleitung).
  • Bevor Sie eigene Materialien erstellen, empfehlen wir Ihnen, zunächst zu prüfen, ob es ggf. bereits passende Ressourcen für Ihren Fachbereich gibt.
    Viele Materialien gibt es frei zugänglich auf verschiedenen Webseiten oder Plattformen (siehe oben). Auf diese können Sie per Link aus Ihrem Moodlekurs heraus verweisen.
  • Produzieren Sie Videos bitte möglichst in 720p (1280x720px), mindestens jedoch in 480p (854×480).
    Sollten Sie schon existierende Videos vorliegen haben dürfen diese auch größer als 720p sein, sie werden im Rahmen der Verarbeitung in Opencast aber auf 720p verkleinert.
  • Die Upload-Dauer hängt sehr von der Dateigröße ab. Produzieren Sie - auch in Ihrem eigenen Interesse - deshalb bevorzugt kürzere Videos.
    Der Upload ist auf  eine maximale Dateigröße von 1GB beschränkt.

Lehrvideos planen

Um den Aufwand für das Lehrvideo gering zu halten und hilfreich für Ihre Zielgruppe zu gestalten, hilft es, wenn Sie sich bereits im Vorfeld fünf wichtige Fragen stellen:

weiter

  1. WAS ist überhaupt der Inhalt Ihres Videos? Grenzen Sie den Themenberich Ihres Videos möglichst genau ein. Bedenken Sie: Je länger das Video wird, desto größer ist der Aufwand der Produktion. Und nebenbei ist die Wahrscheinlichkeit, dass es von Anfang bis Ende mit der nötigen Aufmerksamkeit geschaut wird, bei einem knackigen und fokussierten Video auch höher.
     
  2. WARUM produzieren Sie ein Video? Was genau ist der Mehrwert des Videoformats z.B. ggü. Texten? Idealerweise sollten Sie Videos vorrangig zu den Themen und Inhalten produzieren, die sich in der Kombination aus (bewegten) Bildern und gesprochender Sprache tatsächlich am besten darstellen lassen. Das ist z.B. der Fall bei der Erklärung eine komplexen Sachverhalts oder zur Veranschaulichung von Prozessen. Oder eben auch, wenn der Aufwand, einen verständlichen Text zu schreiben, größer erscheint, als den Inhalt kurz einzusprechen.
     
  3. FÜR WEN produzieren Sie Ihr Video? Berücksichtigen Sie in Ihrem Video, welche Vorwissen Ihre Zielgruppe mitbringt und auch, weshalb Ihre Zielgruppe an dem Thema interessiert ist bzw. sein sollte. Wenn Sie zu Beginn des Videos dieses Interesse adressieren, werden Ihre Zuschauer das Video wahrscheinlich aufmerksamer verfolgen.
     
  4. WAS GENAU möchten Sie in Ihrem Video darstellen? Nachdem Sie die Frage nach dem Warum und der Zielgruppe beantwortet haben, greifen Sie die Frage nach dem Inhalt Ihres Videos noch einmal auf. Eine genauere Eingrenzung derjenigen Aspekte, die Sie im Video darstellen möchten, dürfte Ihnen nun leichter fallen.
     
  5. WIE soll Ihr Video genau aussehen? Zum Schluss bleibt noch zu klären, mit welcher Videotechnik Sie die Ziele Ihres Videos am besten erreichen können. 

Alle Ihre Überlegungen sollten schließlich in ein Drehbuch münden. Schreiben Sie auf, welche Inhalte in welcher Reihenfolge im Video behandelt werden sollen. Welche Visualisierungen folgen nacheinander? Was möchten Sie dazu sagen? Eine gute Planung wird den Produktionsprozess einfacher machen. 

Lehrvideos mit PowerPoint für Windows

  • Konkrete Einsatzideen

    • Mit PowerPoint können Sie Vorlesungsaufzeichnungen von ihrem Büro oder Zuhause aus anfertigen und den Studierenden zur Verfügung stellen.
    • Aufzeichnungen eignen sich besonders für Inhalte, die sich einfacher, deutlicher oder schneller mündlich in Kombination mit einer Visualisierung darstellen lassen als über einen Text oder die Grafik alleine. Auch, wenn Sie eine Visualisierung nach und nach aufbauen möchten, ist ein Video gut geeignet.
    • Machen Sie lieber mehrere kurze Videos statt einer langen Aufzeichnung. Diese sind einfacher zu verarbeiten und unterstützen den Lernerfolg besser.
    • Mit der Bildschirmaufzeichnung können Sie erklären und zeigen, wie z.B. eine Software bedient wird oder auch eine Aufzeichnung aus einem anderen Programm heraus vornehmen.
    • Mit einem Grafiktablett ist es auch möglich, Tafelanschriebe zu simulieren und aufzuzeichnen.
  • Vorteile

    Die Software ist auf so gut wie jedem Windows-Rechner vorhanden, es entstehen keine Zusatzkosten. Die Einarbeitungszeit ist gering. Schön ist, dass kurze Videos erzeugt werden können. Dies kommt dem Wunsch vieler Studierender entgegen und eignet sich gut, um fokussiert die Inhalte zu erläutern, die aus anderen Quellen weniger gut gelernt werden können.

  • Herausforderungen

    Sie benötigen ein Headset oder mindestens ein in Ihrem Rechner integriertes Mikrofon und eine ruhige Umgebung, um eine gute Tonqualität zu ermöglichen. Es gibt in PowerPoint keine Möglichkeit, das Video zu schneiden. Vertonen Sie einzelne Folien, ist es aber möglich, nur diese jeweils neu aufzeichnen zu müssen, sollten Sie einzelne Teile korrigieren wollen.

  • Aufwand

    Überschaubar, eine kleine Einarbeitungszeit ist notwendig. Korrekturen sind aufwändiger.

  • Erste Schritte

    Stellen Sie sicher, dass Ihr PowerPoint die Aufzeichnungsmöglichkeit hat. Über die unten verlinkten Videos erhalten Sie eine Einführung.

  • Links zu weiteren Informationen und Anleitungen

Screencasts erstellen mit macOS (Apple)

  • Konkrete Einsatzideen

    • Mit dieser Art von Bildschirmaufzeichnung können Sie alle Vorgänge Ihres Bildschirms aufnehmen (Folien, Software, PDF Dateien, Webseiten, etc.) und mündlich erklären.
    • Aufzeichnungen eignen sich besonders für Inhalte, die sich einfacher, deutlicher oder schneller mündlich in Kombination mit einer Visualisierung darstellen lassen als über einen Text oder die Grafik alleine. Auch, wenn Sie eine Visualisierung nach und nach aufbauen möchten, ist ein Video gut geeignet.
    • Machen Sie lieber mehrere kurze Videos statt einer langen Aufzeichnung. Diese sind einfacher zu verarbeiten und unterstützen den Lernerfolg besser.
    • Mit der Bildschirmaufzeichnung können Sie erklären und zeigen, wie z.B. eine Software bedient wird oder auch eine Aufzeichnung aus einem anderen Programm heraus vornehmen.
  • Vorteile

    Die Einarbeitungszeit ist gering und ist sehr flexibel einsetzbar insbesondere für kurze und spontane Videos.  Mit der internen Fotos-App können Sie das Video auch gleich bearbeiten.

    Schön ist, dass kurze Videos erzeugt werden können. Dies kommt dem Wunsch vieler Studierender entgegen und eignet sich gut, um fokussiert die Inhalte zu erläutern, die aus anderen Quellen weniger gut gelernt werden können.

  • Herausforderungen

    Sie benötigen ein Headset oder mindestens ein in Ihren Rechner integriertes Mikrofon und eine ruhige Umgebung, um eine gute Tonqualität zu ermöglichen.

  • Aufwand

    Überschaubar, eine kleine Einarbeitungszeit und ein paar Testaufzeichnungen sind notwendig.
    Die Nachbearbeitung (z.B. Schnitt und kleine Korrekturen) muss mit einer anderen Software gemacht werden.

  • Links zu weiteren Informationen und Anleitungen

Screencasts erstellen mit dem iPad

  • Konkrete Einsatzideen

    • Mit dieser Art von Bildschirmaufzeichnung können Sie alle Vorgänge Ihres Tablets aufnehmen (Folien, Apps, PDF Dateien, Webseiten, etc.) und mündlich erklären.
    • Zum Anzeigen und Annotieren von PDF und Powerpoint Dateien
    • Als Whiteboard für einen digitalen Tafelauschrieb
    • Aufzeichnungen eignen sich besonders für Inhalte, die sich einfacher, deutlicher oder schneller mündlich in Kombination mit einer Visualisierung darstellen lassen als über einen Text oder die Grafik alleine. Auch, wenn Sie eine Visualisierung nach und nach aufbauen möchten, ist ein Video gut geeignet.
  • Vorteile

    Geringe Einarbeitungszeit und wenig Aufwand. Schön ist, dass kurze Videos erzeugt werden können. Dies kommt dem Wunsch vieler Studierender entgegen und eignet sich gut, um fokussiert die Inhalte zu erläutern, die aus anderen Quellen weniger gut gelernt werden können. Über die Stifteingabe lässt sich gut auch ein Tafelanschrieb simulieren. Gerade in der Mathematik oder anderen Fächern, in denen viel mit Formeln gearbeitet wird, spart man sich so das Zusammenklicken der korrekten Formelschrift.

  • Herausforderungen

    • Die Aufnahmequalität des Tons ist nicht optimal. Sie sollten auf jeden Fall ein Headset statt des im iPad eingebauten Mikrofons nutzen.
    • Für Annotationen oder das Schreiben und Zeichnen auf dem iPad, benötigen Sie einen Eingabestift. Für gelegentliche Einsätze reicht ein einfacher Touchpen.
    • Wenn Sie darauf angewiesen sind, präzise zu arbeiten empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung des Apple Pencils (in der Zwischenzeit gibt es auch günstigere alternative Produkte). Testen Sie vor der Anschaffung unbedingt, ob Ihr iPad mit dem Apple Pencil kompatibel ist!
  • Aufwand

    Überschaubar, eine kleine Einarbeitungszeit und ein paar Testaufzeichnungen sind notwendig.

  • Erste Schritte

    Stellen Sie sicher, dass iPad auf die neueste iPad OS Version installiert hat. Sie müssen die Möglichkeit zur Bildschirmaufzeichnung erst in den Einstellungen aktivieren (Anleitung finden Sie hier).

  • Links zu weiteren Informationen und Anleitungen

Weitere Hilfen und Informationen zu Moodle

Moodle Demokurse

  • Demokurs Vorlesung

    In diesem Kurs haben wir typische Inhalte und Aktivitäten für eine Vorlesung zusammengestellt:

    Demokurs Vorlesung

  • Demokurs Seminar

    Hier finden Sie hilfreiche Aktivitäten in Moodle zur Unterstützung Ihres Seminars:

    Demokurs Seminar

  • Demokurs Praktikum

    Auch typische Situationen eines Praktikums lassen sich gut in Moodle abbilden:

    Demokurs Praktikum

Moodle Selbstlernkurse

  • Moodle Grundlagen

    In diesem Kurs lernen Sie die grundlegenden Einstellungen von Moodle kennen und erhalten Tipps für die Erstellung Ihres Moodlekurs.

    Moodle Grundlagen für Einsteiger

  • Online Lehre als Alternative zur Präsenzlehre

    In diesem Kurs haben wir Aktivitäten, Inhalte und Hinweise für den Einsatz von Moodle in typischen Lehrformaten gesammelt.

    Moodle als Alternative zur Präsenzlehre

  • Moodle-Kurs: Kompetenzzentrum eEducation

    In diesem Kurs finden Sie Informationen über das Angebot des Kompetenzzentrums eEducation in der Medizin.

    Kompetenzzentrum eEducation

  • Moodle Möglichkeiten

    In diesem Kurs finden Sie alle Moodlefunktionen einmal aufgeführt, damit Sie sich über deren Funktion informieren können, bevor Sie sie einsetzen.

    Moodle Möglichkeiten

  • Lehren und Lernen mit digitalen Medien

    In diesem Kurs finden Sie sowohl didaktische Tipps und Hinweise als auch ganz praktische Anleitungen und Tools zum Erstellen und Bearbeiten von digitalen Medien (Texte, Bilder und Videos).

    Lehren und Lernen mit digitalen Medien

Links und Ressourcen

  • E-Learning Portal

    Auf dem E-Learning Portal der Universität Ulm erhalten Sie viele Anleitungen zu Moodle und anderen Themen der Online-Lehre (z.B. Rechtsfragen).

    E-Learning Portal

  • kiz Infoseite zum Notbetrieb

    Hier erfahren Sie immer aktuelle Entwicklungen und Angebote zu den Tools und Plattformen, die für die Online Lehre vom kiz bereitgestellt und technisch betreut werden.

    Zur Webseite

  • Moodle Docs

    Auf der offiziellen Moodle Dokumentation finden Sie ausführliche Beschreibungen zu allen Funktionen und Aktivitäten von Moodle.

    Moodle Docs

  • Moodle 2 -Werkzeuge für Trainer

    Übersicht über Moodle-Aktivitäten und entsprechenden pädagogischen Zielen.

    Moodle 2 – Werkzeuge für Trainer

  • Learn Moodle 3.7

    YouTube Kanal mit englischen Videos - deutscher Untertitel steht auch zur Verfügung.

    Learn Moodle 3.7

Hilfe & Kontakt

Hilfe und Unterstützung in den Fächern

Kontaktieren Sie die Digitalisierungshelferinnen und -helfer aus Ihrem Fach.

Sie sind in ständigen Kontakt mit ZLE und kiz und koordinieren die Online-Lehre.

Bei technischen Problemen und Fragen schreiben Sie bitte an den Helpdesk.

Bei didaktischen und organisatorischen Fragen schreiben Sie bitte an das Team vom ZLE