Betrieb der Universität wegen Corona-Virus Pandemie

24.11.2021

Informationen für Beschäftigte, Professorinnen und Professoren in Ergänzung zu den vom Präsidium festgelegten Regelungen - Coronapandemie Betrieb Stufe 3.5

zusätzliche Informationen finden Sie auch hier:
Eine Hilfe für das korrekte Verhalten im Zusammenhang mit Corona


3G in der Arbeitsstätte

Ab dem 24.11.2021 ist Beschäftigten der Zutritt zu den Gebäuden der Universität oder zu bestimmten Orten auf dem Gelände der Universität, z.B. Botanischer Garten, nur mit einem Impf-, Genesenen-, oder Testnachweis erlaubt.

Der Nachweis ist täglich zu kontrollieren.

Diese Kontrollverpflichtung ist wie folgt delegiert:

  • Auf die Einrichtungs- bzw. Institutsleitungen für alle zugeordneten Beschäftigten (ausgenommen Professoren/Professorinnen), die ihrerseits eine Delegation auf weitere Beschäftigte der Einrichtung/des Instituts vorsehen können.
     
  • Auf die Dekane für alle Professorinnen bzw. Professoren der Fakultät, welche ihrerseits eine Delegation auf andere Dekanatsmitglieder oder Studiendekane oder auf weitere Beschäftigte des Dekanatsbüros vorsehen können.
     
  • Auf die Personalverwaltung für alle hauptamtlichen Präsidiumsmitglieder, Einrichtungsleitungen, Dezernats- und Stabsstellenleitungen, BfC, Vertrauensperson der Schwerbehinderten, freigestellte Personalratsmitglieder, die ihrerseits die Kontrolle auf weitere Beschäftigte der ZUV delegieren kann. (Die hiervon erfassten Personen haben dazu eine E-Mail von der Personalabteilung erhalten.)


Die 3G-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (keine Ausnahmen).

Nähere Informationen zu den 3G-Nachweisen finden Sie auf unserer Internetseite unter:

3G-Nachweise


Der Genesenen- oder Impfnachweis kann einmal kontrolliert und dokumentiert (Papierform) werden. Eine Wiederholung ist dann erforderlich, wenn die Gültigkeit abläuft.

Beschäftigte, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, sind verpflichtet, ihren Testnachweis zukünftig täglich bei Zutritt zum Institut/der Einrichtung unaufgefordert vorzulegen.

Datenschutzhinweise 3G am Arbeitsplatz
 

Sie haben eigenverantwortlich Sorge dafür zu tragen, dass sie gültige Testnachweise vorlegen können. Hierfür können die Bürgertests genutzt werden.

Corona Schnelltestzentren im Alb-Donau-Kreis und im Stadtkreis Ulm
https://www.arcgis.com/apps/dashboards/2e2c4da94ce14296a9005b64539d5de3


Die Vorgesetzten sind aufgefordert ihre Beschäftigten zu informieren, wo die Nachweise vorgelegt werden müssen.

Für Gäste, Stipendiaten und Stipendiatinnen, Bewerber und Bewerberinnen sowie weitere Personen, die Tätigkeiten in einem Institut oder einer Einrichtung ausüben, ohne an der Universität Ulm beschäftigt zu sein, z.B. Seniorprofessorinnen/en gilt die o.g. 3G-Regelung für Beschäftigte aufgrund eines Beschlusses des Präsidiums entsprechend.

      -> Bitte informieren Sie Ihre Gäste und Bewerber/innen bereits bei einer Einladung über diese Regelungen.

Für Lehrbeauftragte und alle weiteren Personen, die an der Präsenzlehre mitwirken, gilt die 3G-Verpflichtung nach der Coronaverordnung Studienbetrieb.


Impfung

Es wird dringend empfohlen, sich gegen das Coronavirus schutzimpfen zu lassen.
 

Im Rahmen der Unterweisung werden Sie über die Gesundheitsgefährdung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufgeklärt. Hierzu stellt der Arbeitsschutz zusammen mit dem BÄD ein Informationsblatt zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie dieses Angebot oder lassen Sie sich bei einem niedergelassenen Arzt oder in einem Impfzentrum impfen. Dies ist während der Arbeitszeit im Rahmen der tariflichen Regelung möglich.

Impfangebot des Betriebsärztlichen Dienstes:
https://www.uni-ulm.de/universitaet/informationen-zum-coronavirus/impfaktionen/

Die Teilnahme an der Impfung während der Kernarbeitszeit ist ohne Freizeitausgleich möglich.

 

Arbeiten vor Ort und von zu Hause /Hygienekonzepte

Nach dem Infektionsschutzgesetz hat der Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten wieder anzubieten, diese Tätigkeiten in der Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Durch eine Arbeit von zu Hause, darf die Tätigkeit nicht beeinträchtigt sein und auch keine erhebliche Einschränkung der Betriebsabläufe zur Folge haben. Soweit mit der Tätigkeit Zusammenhangs-tätigkeiten verbunden sind, die eine Anwesenheit erfordern, kann dies einer Tätigkeit im Homeoffice entgegenstehen. Auch die telefonische Erreichbarkeit während der Arbeitszeiten muss bei einer Arbeit von zu Hause sichergestellt sein.

Die Umsetzung dieser Regelungen erfolgt durch die Vorgesetzten.

Zur Umsetzung der Hygienekonzepte gemäß den Regelungen des Präsidiums gilt weiterhin die DV Sonderregelung zur vorübergehenden Arbeit von Zuhause und zur Arbeitszeit.

Die Regelungen der DV Telearbeit sind im Übrigen zu beachten.

  • Die Arbeitszeiten (vor Ort und von zu Hause) sind von den Beschäftigten zu erfassen.

Zum Zweck der Telearbeit können Unterlagen/Akten zur Bearbeitung nach Hause mitgenommen werden. Auf die Datenschutzregelung gemäß Ziffer 8 Dienstvereinbarung Telearbeit wird hingewiesen, diese ist zu beachten.

  • Die Mitnahme von Akten und Originalschriftstücken ist in der jeweiligen Einrichtung zu dokumentieren (wer nimmt was wann mit + Rückgabe).

Von der Instituts- bzw. Einrichtungsleitung können zum Zweck der Verringerung der Belegungsdichte für die Beschäftigten weiterhin feste Arbeits- und Pausenzeiten für die Arbeit vor Ort innerhalb der Rahmenzeit festgelegt werden, siehe hierzu § 3 DV Sonderregelung. Im Übrigen gilt die DV Arbeitszeit regulär.

Bei der Festlegung und Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes, können die Einrichtungen den ihnen bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen.

 

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe zählen

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe zählen und für die besondere Regelungen zu ihrem Schutz  für die Ausübung ihrer Tätigkeit gelten, sind von den Vorgesetzten aufzufordern, ein ärztliches Attest vorzulegen, aus dem sich ergibt, ob und ggf. in welchem Umfang weiterhin Einschränkungen zu beachten sind. Ggf. kann auch eine betriebsärztliche Begutachtung veranlasst werden.

  • Bitte wenden Sie sich hierzu ggf. an Ihre Personalsachbearbeiterin.

 

Angebote zu Corona-Selbsttests

Alle Beschäftigte, die nicht ausschließlich zu Hause arbeiten, können bis zu 2 kostenlose Selbsttests pro Woche in den Hausmeisterbüros abholen.

  • Uni Ost / Raum M25/2301
    Montag 10:00-12:00 Uhr und 13:00-14:00 Uhr
    Dienstag 10:00-12:00 Uhr
    Mittwoch 13:00-14:00 Uhr
    Donnerstag 10:00-12:00 Uhr und 13:00-14:30 Uhr
    Freitag 10:00-11:30 Uhr
     
  • Uni West / Raum 43.1.301 (Poststelle Uni West)
    täglich von 14:00-14:15 Uhr
     
  • Helmholtzstr. 16, Hausmeisterbüro Raum E.14a
    täglich (ohne Termin).

Bitte nutzen Sie diese Selbsttests möglichst zu Hause, bevor Sie zur Arbeit kommen.

Beschäftigte, bei denen ein positives Antigen-Schnelltestergebnis vorliegt, gelten als Verdachtsfall und müssen sich in Absonderung begeben. Insbesondere bei einem Selbsttest werden hohe Anforderungen an das eigenverantwortliche Handeln gestellt. Betroffene müssen sich telefonisch mit der Hausarztpraxis oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzen, damit eine PCR-Testung in die Wege geleitet wird, um das Ergebnis des Antigen-Schnelltests zu bestätigen oder zu widerlegen.


Übersicht zum Umgang mit Coronainfektionen und Kontaktpersonen

Leitfaden für Beschäftigte für den Umgang Pandemiesituation


Beschäftigte mit Betreuungspflichten

Beschäftigten, die aufgrund von Quarantäne-Anordnungen oder einer aufgrund einer behördlich angeordneten Schließung einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, ihre Kinder (bis zum 12. Lebensjahr) zu Hause selbst betreuen müssen, soll die Möglichkeit gegeben werden, (teilweise) von zu Hause zu arbeiten, soweit keine anderen Betreuungsmöglichkeiten gegeben sind. Voraussetzung ist, dass die übertragene Tätigkeit von zu Hause ausgeübt werden kann.

Im Übrigen verweisen wir auf die Regelung des § 56 Abs.1a IfSG zur Entschädigungsmöglichkeit (gilt nicht für Beamte). Einen Leitfaden für den Umgang finden Sie hier


Dienstreisen

Bei Anordnung bzw. Genehmigung von Dienstreisen ist unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers/Dienstherrn besondere Beachtung zu schenken. In die Bewertung soll eine Einschätzung einbezogen werden, ob beziehungsweise wie weit am Dienstort und bei der Veranstaltung die Infektionsschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Dienstreisen in Hochrisikogebiete oder Virus-Varianten-Gebiete sollen nur bei besonderer Notwendigkeit durchgeführt werden. Die Dienstreisegenehmigung ist in diesem Fall vorab der Verwaltung zur Kenntnis vorzulegen. Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und gesetzliche Test- oder Absonderungspflichten sind zu beachten. Informationen hierzu finden Sie auf den folgenden Seiten:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/faq-reisewarnung

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für die Nutzung von Dienstfahrzeugen ist eine Gefährdungsbeurteilung erforderlich. Grundsätzlich besteht bei der Nutzung von Dienstfahrzeugen eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung kann von der Maskenpflicht unter folgenden Voraussetzungen abgewichen werden:

  • Das Dienstfahrzeug nutzende Personen bilden eine feste Kohorte (z.B. Angehörige eines festen Teams)
  • und diese Personen sind entweder geimpft oder genesen oder – falls sie diesen Status nicht mitteilen möchten – negativ getestet. Der letzte Test (Selbsttest, Schnelltest oder PCR-Test) darf maximal 72 Stunden zurückliegen.
  • Die Testpflicht besteht ab einer Inzidenz von 35.
  • Den Mitarbeitenden solcher Kohorten wird – ungeachtet der Inzidenzen – ein Testangebot unterbreitet.

Diese Regelung gilt unter der Voraussetzung, dass keine Virusvarianten Verbreitung finden, die den 3G-Status aushebeln.

Soweit für die Einreise in ein Land oder die Rückreise nach Deutschland ein Coronatest für Personen, die nicht geimpft sind, vorausgesetzt wird, werden die Kosten für den Test von der Universität grundsätzlich nicht erstattet.


Urlaubs- und sonstige private Reisen in Risikoländer/gebiete

An die Beschäftigten wird dringend appelliert, auf nicht notwendige Reisen in Risikogebiete zu verzichten. Bei privaten Reisen in ein Land oder Gebiet für das nach der Rückkehr des/der Reisenden eine Absonderung nach einer Verordnung vorgeschrieben ist, kann und darf die Universität zum Zwecke der Wiederaufnahme der Arbeit nicht betreten werden. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die Risikoländer und -gebiete. Bitte beachten Sie, dass sich die Risikoländer laufend verändern können.

Als Arbeitgeber greifen wir nicht in die Urlaubs- bzw. die privaten Reisepläne der Beschäftigten ein. Wir weisen aber vorsorglich darauf hin, dass Beschäftigte gegebenenfalls keinen Anspruch auf Entgeltfort- oder Gehaltszahlung haben, wenn sie sich durch eine Urlaubsreise dem Risiko einer Covid-19-Erkrankung oder Absonderungspflicht aussetzen und dieses Risiko eintritt.

Sofern die Aufnahme der Arbeit nach der Reise von zu Hause nicht möglich ist, haben Beamtinnen und Beamte Gleitzeitguthaben oder Urlaub oder, falls diese aufgebraucht sind, Urlaub aus sonstigen Gründen unter Wegfall der Bezüge (§ 31 Abs. 3 der Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung – AzUVO) einzusetzen,  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhalten sofern nicht - auf freiwilliger Grundlage - Gleitzeitguthaben und Urlaub eingesetzt wird, ggf. für diese Zeit kein Entgelt bzw. keine Entschädigung nach § 56 Abs. 1 S. 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Dies gilt nicht, sofern im Einzelfall zwingende Gründe (z.B. unaufschiebbare persönliche Gründe) für die Reise ins Risikogebiet vorlagen.

Klären Sie frühzeitig das Vorgehen mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten. Weitere Details entnehmen Sie bitte den speziellen Hinweisen hier


Sonderregelung im WissZeitVG und LHG für befristet beschäftigtes wissenschaftliches Personal

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz wurde coronabedingt geändert:

Nach dem neuen § 7 Abs. 3 WissZeitVG verlängert sich die nach „§ 2 Abs. 1 S. 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Abs. 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht“. Es ist  nicht erforderlich, dass das Arbeitsverhältnis über den gesamten Zeitraum von März bis September vorliegt. Der Vertrag muss allerdings zur wissenschaftlichen Qualifizierung nach dem WissZeitVG befristet abgeschlossen worden sein. Ein Anspruch auf eine Verlängerung oder eine automatische Verlängerung ist mit dieser Regelung nicht verbunden.

Gemäß  WissBdVV vom 23.9.2020 wurde die zulässige Befristungsdauer nach § 2 Abs.1 WissZeitVG für die o.g. Beschäftigungsverhältnisse um weitere sechs Monate verlängert. Für nach dem 1.10.2020 bis 31.03.2021 neu begründeten Vertragsverhältnisse verlängert sich die zulässige Befristungsdauer um sechs Monate.

Für Beschäftigte, die nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristet beschäftigt sind und in dem Zeitraum seit 1. März 2020 beschäftigt sind/waren (sog. Drittmittelbefristung) gilt die hier beschriebene verlängerte Befristungsgrenze zur wissenschaftlichen Qualifizierung nicht.

Das LHG wurde ebenfalls coronabedingt geändert:

Für Juniorprofessuren und für Akademische Räte auf Zeit gilt einer Verlängerungsmöglichkeit des Beamtenverhältnisses auf Antrag um bis zu 12 Monate, soweit das Beamtenverhältnis zwischen dem 1. März 2020 und dem 28. Februar 2022 begründet worden ist oder begründet wird und die Verlängerung aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geboten erscheint - § 45 LHG Abs.6a: Beamtenverhältnisse auf Zeit nach §§ 51 Absatz 7 Satz 1, 51a Absatz 3 Satz 2 und Absatz 4 Satz 1 sowie 52 Absatz 4 Satz 1 und 3.
 

Aktualisierungen

Bitte lesen Sie regelmäßig die Informationen auf dieser Internetseite, um neue Hinweise zu erfahren.


Weitere Informationen zum Thema

Weitere wichtige Informationen finden Sie unter:

https://www.uni-ulm.de/universitaet/informationen-zum-coronavirus/