(Anwendungs-)Projekte SE im Wintersemester 2020/21

Auf dieser Seite werden kurz die im WiSe 2020/21 angebotenen Projekte beschrieben. Es wird dabei nicht zwischen Bachelor und Masterprojekten unterschieden, da wir gemischte Gruppen zu lassen.

Wenn Sie im nächsten Semester eines der unten stehenden Projekte belegen möchten, senden Sie bitte bis zum 22.7.20 eine E-Mail mit priorisierten Wünschen an Alexander Raschke.

Da wir dieses Mal sehr viele Projekte haben, habe ich sie zur leichteren eindeutigen Identifizierung mit Buchstaben versehen. Bitte diese auch in der Mail mit angeben!

Bei Fragen zu den Projekten wenden Sie sich bitte ebenfalls an Alexander Raschke.

 

Weitere Informationen für den Studiengang Software Engineering

A: Data Science on Very Large Data Sets

The project group covers different topics in the area of Data Science. Example topics are the analysis, interlinkage, and enrichment of unstructured textual documents or the analysis and use of semi-structured graph data on the web. The students work in small groups on different innovative and applied problems. Besides a requirements analysis and conceptual specification of the problem, a major task is an implementation and scientific evaluation of the proposed solution.

Data Science deals with the data-driven, interdisciplinary analysis of digital objects such as semi-structured graph data on the web (i.e., Linked Open Data), documents, profiles, or communities, and understanding the relationships among them. The module involves understanding and summarizing algorithms and methods on a specific topic in the field of Data Science. Of particular interest are methods in machine learning including modern neural networks (Deep Learning) and its applications to the analysis, interlinkage, and enrichment of unstructured data like multimedia content and textual content as well as the analysis and use of open data on the web.

The students of the practical course are encouraged to independently organize and work on a project for a real or fictive partner in industry or research. Important requirement to the practical course is a proper conceptual design, implementation, and scientific evaluation of the solution. In addition, a sufficient level of innovation for the proposed solution is required as well as an in-depth analysis of the problem and documentation of the results. This includes a continuous evaluation and reporting of intermediate results and active participation of students in the design of the solution for the practical course. Thus, students are highly encouraged to propose their own view on the problem and make suggestions for improving the applied methods and results.

Ansprechpartner:

B: eSano - Internet- und Mobile-basierte Interventionen

Internet- und Mobile-basierte Interventionen (IMIs) können als ort- und zeitunabhängige Angebote dazu beitragen, die psychotherapeutische Versorgung zu verbessern. Die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie untersucht die Wirksamkeit und Kosten-Effektivität, Akzeptanz und Inanspruchnahme sowie zugrundeliegende
Wirkfaktoren von E-Mental-Health Interventionen. Im Fokus stehen therapeutisch begleitete und unbegleitete Selbsthilfeinterventionen, die Kombination klassischer Psychotherapien mit Online-Angeboten ("blended-therapy"), sowie die Entwicklung und Erforschung neuer e-Health-Ansätze.

Um solche IMIs bereitstellen zu können, bedarf es einer umfassenden technischen Unterstützung in Form einer eHealth-Plattform. Neben allgemeinen technischen Implementierungsaspekten werden dabei verschiedenste Themen betrachtet:

  • Smart & Mobile Sensing
  • Machine Learning
  • Security & Privacy
  • Rechtliche Grundlagen (z.B. MDR, DSGVO)
  • Open-Source Softwareentwicklung
  • Anbindung an externe Systeme in der Gesundheitsversorgung

Wir suchen motivierte Studierende, die unser interdisziplinäres Team bei der Entwicklung von eSano unterstützen und dadurch wertvolle praktische Erfahrungen sammeln können. Im Wintersemester 20/21 werden dabei voraussichtlich folgende Aufgaben anstehen:

  • Automatisiertes Testing (Unit-/Integrationstests: Laravel)
  • Refactoring des Backend-Codes und Upgrade auf neuere Software-Version (Laravel)
  • DevOps: statische Code-Analysen, Security Checks, Metriken, CI/CD, Docker, Dokumentation,…
  • aktuelle Projektaufgaben
Ansprechpartner:
  • Robin Kraft, Institut für Datenbanken und Informationssysteme

C: Studien Applikation für Remote-Studien

Vor allem, aber nicht nur, während einer Pandemie ist es schwierig Studien vor Ort und in Person durchzuführen. Deswegen möchten wir eine Anwendung entwickeln, welche es Probanden erlaubt an Studien von Zuhause aus teilzunehmen. Ein spezieller Fokus liegt auf VR-Anwendungen welche nicht einfach über Webportale durchgeführt werden können. Für die Durchführung der Studie wird der Studieninhalt als Downloadable Content innerhalb der Anwendung angeboten, ein Fragebogen-Framework integriert und ein Backend für die erhobenen Daten erstellt. Der Studienleiter erhält Zugriff auf bereits erhobene Daten über ein Frontend.

Die verwendeten Technologien können von den Teilnehmern mitbestimmt werden.

Ansprechpartner:

D: Navigation zu Autonomen Taxis für Personen mit Sehschwäche

Autonome Taxis werden den Verkehr grundlegend verändern. Gerade für Personen mit körperlichen Einschränkungen wie z.B. Blindheit, könnte diese Technologie einen Sprung in Mobilität bedeuten. Es gibt hierbei aber eine Fülle an Problemen für die Zielgruppe: Aufbau von genügend Vertrauen in die Technologie aber auch die grundsätzliche Barrierefreiheit.
Wie kommt die blinde Person von ihrer Wohnung zum (evtl. weiter entfernten) autonomen Taxi?
Wie findet Sie die Tür? Wie weiß Sie, dass es das richtige Fahrzeug ist?
Heutzutage übernimmt der menschliche Fahrer diese Aufgabe.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten diesen Menschen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Im Rahmen dieses Projektes sollen verschiedene Aspekte betrachtet/implementiert werden:

  • Applikation, die den Standort des Fahrzeuges per Nachricht an die blinde Person schickt (Baseline)
  • Eine begleitende Drohne, d.h. eine Drohne führt die blinde Person von ihrem Standort zum Fahrzeug
  • Das Auto wird mit einem Lautsprecher ausgestattet, der es über eine Applikation mit der blinden Person zu kommunizieren (Sprachmodulation oder vorgefertigte Sprachschnipsel)
  • Zusätzlich könnte für sehende Studienteilnehmer ein Bildschirm auf das Fahrzeug montiert werden, um zu testen, welche Informationen und welche Art der Begrüßung bevorzugt wird.
  • Weitere Aspekte wie Gesichtserkennung sind denkbar

Für die Umsetzung sind verschiedene Technologien denkbar und können von den Teilnehmern mitbestimmt werden.

Ansprechpartner:

E: Weiterentwicklung eines Simulators zur Erforschung von Fahrer-Fußgänger-Interaktionen made in Unity

Autonome Fahrzeuge können per Definition ohne menschliche Passagiere fahren. Deshalb kann es in Situationen, in denen Passanten und Fahrradfahrer sich heute auf Augenkontakt und Gesten verlassen, nötig werden, dass das Fahrzeug z.B. über Displays oder Lautsprecher kommuniziert. Diese Forschung ist noch im Anfangsstudium. Dies betrifft auch den Passagier eines autonomen Fahrzeugs.
Ein erstes Projekt, welches verschiedene Ansätze zur Erforschung dieser Thematik ermöglicht, wurde von Herrn Bazilinskyy von der TU Delft ( github.com/bazilinskyy/coupled-sim) vorgestellt. In dieser Simulation kann sowohl die Position eines Fahrers, eines Passagiers und eines Passanten eingenommen werden. Dieses Projekt wird auch aktiv im Rahmen von mehreren Forschungen verwendet und weiterentwickelt.
Es werden aber nur wenige Hardware-Konfigurationen und eine geringe Variabilität an Parametern zur Szenariodefinition unterstützt.
Dieses Projekt soll im Rahmen des SE Projektes weiterentwickelt werden.
Zu implementierende Funktionalität beinhaltet (kann ggf. abgeändert werden, auch nach Gruppengröße, Prioritäten absteigend):

Für die erforderlichen Aufgaben sind eine Vielzahl an Assets verfügbar.

Ansprechpartner:

F: MiniLua - Ein Lua-Interpreter mit Value Tracking

In diesem Projekt soll ein Lua-Interpreter mit Value Tracking (https://github.com/sp-uulm/MiniLua) um neue Features erweitert werden. Der Interpreter erhält beim Parsen und der Ausführung des Prorgamms Informationen, aus welchen Literalen etc. der Output berechnet wurde und kann damit für eine gewünschte Änderung am Output entsprechende Änderungen am Code vornehmen.

Mögliche Erweiterungen:
  • Ersetzung des Parsers durch einen inkrementellen Parser auf Basis von Treesitter [https://github.com/tree-sitter/tree-sitter]
  • Vervollständingung der Lua-Sprachsemantik (v.a. Metatables)
  • Verbesserte (und dokumentierte) API zur Integration in andere Anwendungen
  • GUI für graphischen und textuellen Output, das Veränderungen zulässt: z.B. könnte der Output eines print-Befehls im Terminal bearbeitet werden und der Code entsprechend geändert werden
  • Editor-GUI mit Syntaxhighlighting, Live-Evaluation, Debugger, …
Ansprechpartner:
  • Thomas Witte, Inst. für Softwaretechnik und Programmiersprachen

G: Development of Eclipse Plug-Ins (FeatureIDE)

FeatureIDE ist eine auf Eclipse basierende IDE zur Feature-orientieren Softwareentwicklung, welche weltweit in Forschung und Industrie eingesetzt wird. Im Rahmen des Projekts erweitert ihr FeatureIDE und setzt dabei auf der bestehenden Codebasis von ca. 500.000 Zeilen auf. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.uni-ulm.de/in/sp/lehre/wintersemester-2020-21/projekt-development-of-eclipse-plug-ins-featureide/.

Auf dem YouTube-Kanal zum Projekt (https://www.youtube.com/channel/UC0xYesZDzhFUbq6GUKtr3uA) könnt ihr euch einige Funktionen anschauen, welche zum Teil in Team-Projekten entwickelt wurden.

Ziele
  • Kenntnisse über moderne, erweiterte Programmierparadigmen mit Fokus auf die Erstellung maßgeschneiderter Systeme
  • Erfahrungen in der Entwicklung von Plug-Ins für Eclipse
  • Mitwirkung an einem weltweit eingesetztem Open-Source-Projekt
  • Agile Softwareentwicklung im Pair-Programming Stil
  • Versionsverwaltung mit Git in der Praxis
Ansprechpartner

H: Development of Eclipse Plug-Ins for VariantSync

Um Variabilität in Software zu verwalten gibt es diverse Möglichkeiten, wie etwa Präprozessoren, Module und Frameworks, oder dedizierte Buildsysteme.
Intensive Forschung aus zwei Jahrzehnten zu diesem Thema hat die Entwicklung von Software als Produktlinien ermöglicht.

In der Praxis werden neue Varianten für existierende Software aber häufig über Branches oder Forks eingeführt, sprich die gesamte Software wird kopiert und verändert.
Dieses Vorgehen birgt viele Schwierigkeiten mit einer wachsenden Anzahl an Kopien.
Oft haben Entwickler später Probleme, die Kopien zu synchronisieren, um beispielsweise Bugs konsistent zu beheben.

Das könnt ihr ändern!
In diesem Projekt habt ihr die Möglichkeit an der neuen Entwicklungsumgebung VariantSync mitzuwirken!
VariantSync ermöglicht Entwicklern ihre existierenden klon-basierten Projekte Stück für Stück zu vereinheitlichen und zu synchronisieren.

Haben wir euer Interesse geweckt?
Dann schaut doch mal auf unserer Webseite für detaillierte Informationen vorbei:
https://www.uni-ulm.de/in/sp/lehre/wintersemester-2020-21/projekt-development-of-eclipse-plug-ins-for-variantsync/

Wir freuen uns auf euch!

Ansprechpartner

I: snowballR

In der Wissenschaft ist es üblich, zu Beginn eines neuen Projekts, einer Abschlussarbeit oder einer Publikation mit einer umfangreichen Literatur-Recherche zu beginnen, um einen Überblick über das Forschungsfeld und verwandte Arbeiten zu erhalten. Diese Recherche kann entweder unsystematisch oder systematisch erfolgen. Der systematische Ansatz wird allgemein als Systematic Literature Review, kurz SLR, bezeichnet. Dabei gibt es verschiedene Methoden, wie beispielsweise Systematic Database Query oder Snowballing, welche auch oft kombiniert werden. Zu Beginn einer SLR stehen zunächst eine oder mehrere Forschungsfragen, welche durch die zu findende Literatur beantwortet werden sollen. Im Falle des Snowballings werden von einem initialen Startset von Papern ausgehend in mehreren Iterationen sowohl referenzierte als auch referenzierende Paper erfasst. Die gefundenen Paper werden hinsichtlich ihrer Eignung der Antwort auf die Forschungsfrage dienlich zu sein bewertet. Leider ist dieser Prozess mit sehr viel Fleiß- und Handarbeit verbunden, da es keine Single Source of Truth dafür gibt, welche Publikation welche andere Publikation referenziert. Um dieses Problem zu adressieren, wurden bereits erste Erfahrungen mit einem Forschungsprototypen zur automatischen Erfassung von Referenzen und Zitationen von Publikationen gesammelt.

Im Rahmen dieses Projekts soll eine Anwendung entstehen, welche Forscherinnen und Forscher dabei unterstützt, kollaborativ eine SLR mittels Snowballing durchzuführen. Es sollen verschiedene frei zugängliche Literatur-Datenbanken, wie CrossRef, OCI oder SemanticScholar, abgefragt und die erhaltenen Daten zusammengeführt werden. Auch die manuelle Eingabe von Papern bzw. deren Meta-Daten soll möglich sein. Abschließend sollen alle beteiligten Personen die Möglichkeit haben, die erfassten Paper zu bewerten und/oder zu diskutieren.

Voraussetzungen
  • Gute Programmierkenntnisse in aktuellen Webtechnologien zur Entwicklung einer Client-Server-Anwendung.
  • Spaß daran, sich durch halbgare APIs und Rohdaten "zu wühlen" und diese aufzubereiten.
Literatur
Ansprechpartner:

J: QualityQuest

Ein Rollenspiel für alle, die sich für den Beruf des Software-Engineers interessieren…

Hintergrund

Modernes Software-Engineering kann hochkomplex werden und umfasst weit mehr als nur das Schreiben von Code. Für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Software gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen – von Vorgehensmodellen und Lebenszyklen, über gesetzliche, normative und regulatorische Anforderungen bis hin zu den sozialen Aspekten einer verteilten Entwicklung über mehrere Teams, die zudem noch auf der ganzen Welt verstreut sein können.
Leider existiert in vielen Köpfen angehender Software-Engineers aber immer noch das Bild des einsamen Programmier-Nerds, der in seiner Garage die nächste Silicon-Valley-Erfolgsgeschichte im Alleingang aufzieht, weil er halt ein super Coder ist.
Um für interessierte Studierende ein realistischeres Bild des großen Berufsfeldes Software-Engineering zeichnen zu können, soll eine Möglichkeit geschaffen werden, die vielfältigen Aspekte in einer interaktiven und vor allem auch unterhaltsamen Form zu vermitteln – z.B. auf Karrieremessen oder ähnlichen Berufsinformationsveranstaltungen. So ist die Idee entstanden, eine Art interaktives Rollenspiel zu entwickeln, das unter Einbeziehung des Publikums typische Facetten dieses Berufsfeldes präsentiert.

Projektbeschreibung

Entwickeln Sie ein interaktives Rollenspiel, das in Rahmen von Vorträgen verwendet werden kann, um dem Publikum verschiedene Aspekte des Berufsfelds „Software-Engineer“ nahezubringen.

Rahmenbedingungen

•   Eine grobe Storyline existiert bereits, darf aber ggf. angepasst werden.
•   Die gesamte „Story“ sollte innerhalb von etwa 20 Minuten durchgespielt werden können.
•   Das Publikum muss in Entscheidungen einbezogen werden können, z.B. durch Online-Voting.
•   Die Spiel-Form (Point-and-Click, Isometrisch, 2D-Text, …) ist freigestellt.

Ansprechpartner

K: Tr@vel Buddy

Die adesso AG will ihren Mitarbeitern auch auf Geschäfts- und Schulungsreisen den größt-
möglichen Komfort bieten. Aufgrund der Projektsituation sind Mitarbeiter oft mehrmals im Monat in einem Hotel in anderen Städten untergebracht. Zur gleichen Zeit kann es sein, dass weitere Mitarbeiter von adesso im gleichen Hotel oder der gleichen Stadt untergebracht sind, ohne voneinander zu wissen. Durch die adesso Tr@vel Buddy App möchte adesso seinen Mitarbeitern die Möglichkeit geben neue Kontakte zu knüpfen bzw. alte Kontakte aufzufrischen und den Aufenthalt fernab der Heimat angenehmer zu gestalten.

Zielsetzung

Ziel dieses Projektes ist die Realisierung eines Prototyps in Form einer mobilen App. Das
Projekt ist ganzheitlich im Rahmen der agilen Softwareentwicklung nach Scrum, beginnend
mit der Anforderungsanalyse, über den Entwurf und Realisierung bis hin zum Testen und
Warten, durchzuführen.
Den Mitarbeitern sollen in der App unter anderem die folgenden Funktionen zur Verfügung
stehen:

  • Suche eines Reisepartners: Bei der Buchung einer Reise soll der Mitarbeiter in der Lage sein, herauszufinden, ob andere Mitarbeiter im gleichen Zeitraum ein Hotel/ Zugfahrt gebucht haben. Hierzu ist eine Integration in das adesso interne Reisebuchungstool wünschenswert.
  • Profilverwaltung: Jeder Mitarbeiter kann selbstständig sein Profil & aktuellen Status verwalten.
  • Kontakt- und Austauschmöglichkeiten: Bei einem passenden Match, soll der Mitarbeiter in der Lage sein mit seinen Reisepartnern in Kontakt zu treten.
  • Find & Meet: Mitarbeiter haben die Möglichkeit ihren Standort oder Aufenthaltsinformationen (Hotel, etc.) auf Tr@vel Buddy zu hinterlegen. Zudem können gemeinsame Treffen vorgeschlagen und geplant werden.
  • POI Management: Im Travel Buddy gibt es die Möglichkeit POI auf einer Karte (Google Maps) hinzuzufügen. Andere adessi können diese Punkte besuchen und eine Bewertung abgeben.
  • Planung von Events: Adessi können Events erstellen, planen und andere adessi einladen und zum Event hinzufügen.
  • Integrierter Chat: Der Austausch mit anderen adessi und die Planung eines gemeinsamen Aufenthalts sollte zu jederzeit möglich sein.
Erwartete Anforderungen / Fachkompetenzen
  • Softwarelebenszyklus & Agile Softwareentwicklung
  • MobileApp Programmierung iOS & Android
Ansprechpartner:

L: CAREERFLUENCE

Die adesso SE beschäftigt eine Vielzahl von Studenten und Trainees, auch “Young Professionals” genannt, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind. Dabei besteht die Schwierigkeit einen Überblick über die Tätigkeitsfelder, die Verfügbarkeit, die Fähigkeiten sowie die Interessen der Young Professionals zu behalten. Derzeit werden sämtliche Informationen aus unterschiedlichen Quellen bezogen, sodass ein einheitlicher Überblick nur schwer gegeben ist. So kann es z.B. vorkommen, dass ein Projekt dringend studentische Unterstützung braucht, dafür aber erstmal alle Studenten einzeln angefragt werden müssen, um einen aktuellen Stand über deren Verfügbarkeit zu erhalten.

Zielsetzung

Unter dem Motto „Build Your Own Career“ ist das Ziel dieses Projektes die Realisierung einer zentralen Webapplikation für die Verwaltung und den Austausch von Young Professionals” bei adesso. Das Projekt ist ganzheitlich im Rahmen der agilen Softwareentwicklung nach Scrum, beginnend mit der Anforderungsanalyse, über den Entwurf und Realisierung bis hin zum Testen und Warten, durchzuführen.

Die Applikation unter anderem folgende Funktionen beinhalten:

  • Young Professional Suche: Führungskräfte/Projektleiter sollen die Möglichkeit haben, Young Professional anhand von deren Skills und Verfügbarkeit suchen zu können
  • Projektbewerbung: Young Professional sollen sich initiativ auf Projekte bewerben können
  • Projektbedarf: Führungskräfte/Projektleiter sollen die Möglichkeit haben Bedarf für Projektunterstützung durch Young Professional anmelden zu können
  • Young Professional Planer: Young Professional sollen die Möglichkeit besitzen sich selbständig einen Plan mit deren Projekttätigkeiten zusammenstellen zu können
  • Anwesenheits-/ Abwesenheitsplanung: Plan, der die Anwesenheit- bzw. Abwesenheit der Young Professional anzeigt
  • Profilverwaltung: Jeder Young Professional soll die Möglichkeit besitzen sein Profil selbständig verwalten zu können
Erwartete Anforderungen / Fachkompetenzen
  • Softwarelebenszyklus & Agile Softwareentwicklung
  • Softwareentwicklungskenntnisse in Java
  • Datenbankkenntnisse
  • Kenntnisse in der Webentwicklung (HTML, JavaScript, React, Angular, Vue.js)
  • Git-Kentnisse
Ansprechpartnerin

M: Desights

Identifikation und Analyse von Nutzungsdaten zur Optimierung der Usability einer Softwareapplikation anhand implementierter rollenspezifischer Workflows

Hintergrund

Innerhalb eines Softwaresystems finden sich unterschiedliche Benutzerrollen wieder, die verschiedene Workflows/Funktionen bei der Interaktion mit dem System nutzen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das User Interface bzw. dessen Design, welches im optimalen Fall auf die Wünsche sämtlicher Rollen angepasst ist, und die Nutzer bei der Durchführung der Workflows bestmöglich unterschützt. Jedoch ist dies nicht immer der Fall und der Nutzer muss zusätzliche Zeit investieren, um die gewünschten Ziele zu erreichen oder das System wird von den Benutzern anders genutzt als ursprünglich definiert. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning kann hier entgegengewirkt und das Nutzerverhalten untersucht werden, um ein Verständnis über die Workflows der Nutzer zu erhalten.

Zielsetzung

Ziel dieses Projektes ist es mit Hilfe von Methoden aus den Bereichen Machine Learning und KI ein besseres Verständnis über das Benutzerverhalten zu erlangen, Schwachstellen im UI aufzuzeigen, unterbewussten Workflows der User zu identifizieren sowie die Vorhersage von Nutzerverhalten. Dafür werden unterschiedliche Schritte durchlaufen:

  1. Analyse sowie Erstellung der Nutzungsdaten je Benutzerrolle
    1. Generierung von Testdatensätzen & Nutzungsszenarien einzelner Benutzerrollen
    2. Filterung von Negativszenarien & starken Abweichungen (potentielle Workarounds)
  2. Evaluierung der typischen Workflows der Benutzer bei der Systembenutzung
  3. Auswahl eines geeigneten Machine Learning Algorithmus sowie dessen Implementierung
    1. Evaluation der Algorithmen
    2. Implementierung
    3. Trainieren des Modelles
    4. Adaption des trainierten Modells
  4. Vergleich der prototypischen Ausführung mit einer Soll-Persona
    • inkl. Nutzungsverhalten + Dauer für einzelne Schritte, etc.
  5. Darstellung & Analyse von Abweichungen & Ausgabe von Anpassungsvorschlägen der UI zur Verbesserung der Usability
Erwartete Anforderungen / Fachkompetenzen
  • Grundlagenwissen in Machine Learning Algorithmen
  • Programmierkenntnisse (z.B. in Python, R, Java)
Ansprechpartnerin

N: Konfigurator für Alarmmanagement auf IoT Daten

Die eXXcellent solutions GmbH sammelt mittels Sensoren Informationen, um Anwendungen für den Bereich Smart City zu ermöglichen. Dies betrifft z.B. Sensoren für Parkplatzbelegungen, Temperaturen in Schwimmbädern, oder Besucherzählungen für öffentliche Orte. Sensoren können jedoch ausfallen, unrealistische Werte senden (z.B. durch Beschädigung oder Verschmutzung) oder ein erwartetes Verhalten an den Tag legen. Die exxcellent solutions sucht für dieses Problem nun eine Lösung, die…

  1. … mittels verschiedener Regeln die ankommenden Sensordaten (Kafkadatenströme) auf Unregelmäßigkeiten untersucht. Diese Regeln sollen über eine Oberfläche Konfigurierbar sein und dem jeweiligen Sensorstrom zugewiesen werden. Beispiele für solche Regeln können Schwellwertregeln, Varianzuntersuchungen, oder Ausreißerkennungen sein. Diese Regeln sollen im Livebetrieb angewandt werden um (möglichst in Echtzeit) den Benutzer über detektierte Unregelmäßigkeiten zu informieren.
  2. … die Unregelmäßigkeiten aus Punkt (1) in einem Alarmmanagement zur Verfügung stellt. Dazu zählt bspw. Die Weiterleitung der Informationen über Events, Mails, oder als Information in der GUI.
  3. … Implementierung eines Datengenerators, der verschiedene Varianten eines Sensorverhaltens abbildet. Dieser Generator kann zur Validierung von Punkt (1) eingesetzt werden.
Ansprechpartner:

O: Entwicklung einer open-source Web-App zur Modellierung intelligenter BPMN-Prozesse

Prozessdigitalisierung und Workflow-Automatisierung sind Themen, die derzeit bei vielen Unternehmen mit hoher Priorität verfolgt werden. Sie gelten als maßgeblich für Flexibilität und Konkurrenzfähigkeit.

Für die fachliche Prozess- und Workflow-Modellierung hat sich BPMN 2.0 international als Standard etabliert. Doch erst eine automatisierte Steuerung des Ablaufs durch eine Workflow-Engine sichert entscheidende Vorteile wie robuste Abläufe, automatisiertes Task-Management für Prozessbeteiligte, jederzeitige Nachvollziehbarkeit und durchgängige Kontrolle aller Abläufe.

BPMN.io ist eine tolle Web-Applikation, mit der Anwender unkompliziert BPMN-Prozesse modellieren können. Aktuell ist es jedoch mehr ein Malwerkzeug, da die dort erstellten Prozessmodelle zu wenig Information für ihre automatisierte Ausführung besitzen. Genau das möchten wir ändern, um den Übergang von einem gemalten BPMN-Modell zu einem mit einer Workflow-Engine ausführbaren Modell zu schaffen.

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, eine anwenderfreundliche open source Web-Applikation zu entwickeln, mit der intelligente BPMN-Prozesse erstellt werden können, die ausreichend Informationen für ihre automatisierte Ausführung besitzen. Mit bpmn-js (Basis von BPMN.io) liegt bereits ein open-source BPMN-Modellierungswerkzeug vor, das wir erweitern möchten um:

  • die für die Workflowausführung notwendigen Informationen, z. B. wer einen Workflow-Schritt ausführen soll oder Entscheidungsregeln an Verzweigungen
  • die Überprüfung der Blockstruktur modellierter BPMN-Prozesse, um dadurch den Anwender dabei zu unterstützen, die in gängigen Workflow-Ausführungssprachen wie WS-BPEL oder ADEPT geforderten Strukturen zu realisieren
  • die Verwaltung und Versionierung intelligenter BPMN-Prozesse innerhalb der Webanwendung
Technologie

Das zu erweiternde BPMN-Modellierungswerkzeug bpmn.js ist eine JavaScript Anwendung, die auf node-js, diagram-js und bpmn-moddle aufsetzt. Der Zugriff auf Daten der Workflow-Engine (z. B. für die Hinterlegung von Bearbeiter eines Schritts) erfolgt über REST/JSON-Schnittstellen. Um die Machbarkeit des Ansatzes zu zeigen, soll beispielhaft die AristaFlow-BPM-Engine angebunden werden.

Ansprechpartner

P: Web-Frontend für Labgrid

Labgrid ist ein Python-basiertes, verteiltes Framework für Test & Development im Embedded-Umfeld. Dieses Framework führen wir derzeit für die Laborautomatisierung bei MLE ein. Aktuell gibt es nur einen Client für die Kommandozeile. Es soll daher ein Dashboard-artiges Web-Frontend entwickelt werden, welches auf übersichtliche Weise alle exportierten Hardwareressourcen und diesen zugeordnete Laborarbeitsplätze anzeigt. Insbesondere soll sich der Benutzer hiermit über den Belegungszustand von Harwareressourcen wie z.B. Evaluation Boards oder schaltbare Steckdosen informieren können, wodurch das jetzige System von recht statischen Labsheets in Papierform ergänzt oder ganz ersetzt werden soll. Im nächsten Schritt könnten Resourcen wie serielle Konsolen, Videostreams oder PDUs (schaltbare Steckdosen) über den Browser zugänglich gemacht werden.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Python sind hilfreich. Es sind keine Kenntnisse der Elektrotechnik für dieses Projekt erforderlich.

Zielsetzung

Der Open-Source-Gedanke steht im Vordergrund: Die Requirements sollen nicht nur intern, sondern auch in Zusammenarbeit mit der Community auf GitHub erarbeitet werden. Das Upstreaming der Ergebnisse ist, neben der Funktionalität, ein Ziel des Projekts.

Ansprechpartner

Q: Detektion von Status-LEDs auf Videostreams

Auf Embedded-Boards sind wichtige Statusinformationen (z.B. Link vorhanden, Boot erfolgreich) oft nur durch LEDs zugänglich; Laboraufbauten werden deshalb gelegentlich mit Kameras fernüberwacht. Es wäre sehr hilfreich, wenn Statusinformationen nicht nur visuell über den Videostream, sondern auch maschinenlesbar verfügbar wären, um z.B. automatisierte Tests besser steuern zu können oder die Statuswechsel zu loggen. Oft ist nicht nur von Interesse, ob eine LED ein- oder ausgeschaltet ist; auch andere Eigenschaften wie z.B. Farbe oder Blinkrate können relevant sein.

Dieses Projekt stellt einen Teilaspekt eines umfassenderen Board State Distribution Systems (BoSS) dar, zu dem ein Konzeptpapier auf GitHub vorliegt.

Voraussetzungen

Vorkenntnisse in Computer Vision und Python sind hilfreich. Es sind keine Kenntnisse der Elektrotechnik für dieses Projekt erforderlich. Ein Evaluation Board sowie eine Kamera können für die Dauer des Projekts von uns zur Verfügung gestellt werden.

Zielsetzung

Ein erster Prototyp, mit dem unter realistischen Bedingungen (z.B. Erschütterungen, Lichtreflexionen) der Zustand von Status-LEDs auf einem Embedded-Board erkannt werden kann. Die Integration in ein zukünftiges Board State Distribution System (BoSS) soll bei der Entwicklung berücksichtigt werden.

Ansprechpartner

R: Kompatibilitätsdatenbank für FMC Host- und Erweiterungskarten

Bei MLE verwenden wir für Prototypen und Entwicklungsplattformen verschiedene FPGA-Evaluierungsboards nebst Erweiterungskarten. Diese werden mit Hilfe einer standardisierten Schnittstelle, FPGA Mezzanine Card (FMC), verbunden. Da der Standard viele Varianten zulässt, ist die Kompatibilität der Host- und Erweiterungskarten (Mezzanine Cards) grundsätzlich zu prüfen. Hinzu kommt, dass mittlerweile eine Weiterentwicklung (FMC+) des Standards existiert, welche in großen Teilen rückwärtskompatibel ist.

Eine Datenbank, die eine Übersicht über die Kompatibilität von Erweiterungs- und Hostkarten, bzw. eine automatisierte Kompatibilitätsprüfung mit Hilfe einer maschinenlesbaren Beschreibung der implementierten Schnittstellenparameter (z.B. Pinbelegung, verfügbare vs. angeforderte Spannungsbereiche, mechanische oder sonstige Besonderheiten) bietet, wäre daher sehr hilfreich.

Voraussetzungen

Vorkenntnisse in der Modellierung von Datenbanken sind hilfreich. Kenntnisse der Elektrotechnik sind nicht erforderlich, können aber beim Verständnis der Problemstellung hilfreich sein.

Zielsetung

Es soll ein geeignetes Datenbankmodell sowie ein Web-Frontend entwickelt werden, mit dem FMC Host- und Erweiterungskarten auf Kompatibilität geprüft werden können. Dieses Projekt soll die Basis für eine öffentlich nutzbare Infrastruktur liefern, welche die FPGA-Community dabei unterstützt effizient und mit geringerem Risiko Prototypenplattformen aus kommerziell verfügbaren (commercial off-the-shelf, COTS) Evaluationskarten zusammen zu setzen.

Ansprechpartner

S: Navi App mit mehreren Kartenanbietern

In diesem Projekt soll eine einfache Karten-/Navigationsanwendung für Android entwickelt werden. Dies umfasst beispielsweise das Starten einer Navigation durch Zieleingabe, Ansteuern eines POI oder geteilte Koordinaten über eine Social Media Plattform.

Elektrobit hat viele unterschiedliche Kunden im Automotive Umfeld. Diese haben aber oftmals ähnliche Anforderungen. Bedient man beispielsweise ein Porsche, Audi, BMW oder Ford Navigationssytem wird man feststellen, dass diese im Kern sehr ähnlich sind. Daher wollen wir unseren Kunden vorgefertigte Softwarekomponenten zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Infotainmentsysteme schneller zur Marktreife bringen können. Da unsere Kunden allerdings zumeist bestehende Verträge mit unterschiedlichen Kartenanbietern haben, soll die Anbindung dieser Schnittstellen abstrahiert und generalisiert werden (MapsAbstractionLib). Beispiele für solche Anbieter sind Google, here, Mapbox, Tomtom, Autonavi, ...

Letztlich soll aus demselben Anwendungsquellcode mehrere Varianten kompiliert werden können. Neben der Umsetzung ist es auch Ziel des Projekts festzuhalten, ob dieser Ansatz technisch sinnvoll ist und gegenüber einer Umsetzung mehrerer Applikationen deutliche Einsparpotentiale bietet. Die Entwicklung erfolgt in Kotlin und Java und kann auf den Smartphones der Studenten erfolgen. Falls kein Android Gerät zur Verfügung steht kann dies auch durch Elektrobit bereitgestellt werden.

Ansprechpartner:

T: App für die Uni Ulm

In diesem Projekt soll die bestehende App für die Uni Ulm weiterentwickelt werden. Verschiedene Informationen/Anwendungen können darin integriert werden, z.B.:

  • Adressbuch
  • Raumsuche
  • Indoor-Navigation

Gerade der letzte Punkt umfasst viele Aspekte, die geklärt werden müssen: Welche Sensoren können genutzt werden (WLAN, Bilderkennung, QR-Codes, Lagesensor...), welche Karten können genutzt werden? Welche Zusatzinformationen können über QR-Codes und oder Bilderkennung wo angebracht werden? (Stundenpläne, Sprechzeiten, e-Mail-Adressen etc.)

Das Backend ist in PHP/Laravel, die Android App in Java/Kotlin und iOS in Swift 4 geschrieben.

Im nächsten Semester soll insbesondere die Navigation verbessert werden.

(siehe auch: uniapp.informatik.uni-ulm.de)

Ansprechpartner:

U: CouchEdit

Vermutlich jeder hat schon einmal grafische Modelle im Rahmen seines Studiums erstellen müssen. Beliebt sind Klassendiagramme, ER-Diagramme, Zustandsautomaten oder Sequenzdiagramme. Es gibt dafür auch eine Vielzahl an Modellierungswerkzeugen, wobei die Usability meistens "gewöhnungsbedürftig" ist. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Modellierungswerkzeuge nur das Erstellen von korrekten Modellen erlauben. Das heißt, dass z.B. Pfeile immer mit einem Anfangs- und Endknoten verbunden sein müssen. Diese Art der Modellierung schränkt einen aber häufig ein bzw. macht die Bedienung umständlicher.

In grafischen Zeichenwerkzeugen wie Illustrator, Inkscape aber auch Powerpoint besteht diese Einschränkung nicht. Dafür können die gezeichneten Formen aber nicht als Modellelemente erkannt und ggf. weiterverarbeitet werden. Eine Idee diesem Problem zu begegnen ist das sogenannte "Relaxed Conformance Editing", das, wie der Name schon sagt, nicht immer Metamodellkonforme grafische Darstellungen fordert.

Projektbeschreibung

Im Rahmen einer Masterarbeit ist eine Implementierung der Konzepte des Relaxed Conformance Editing entstanden. Diese Umsetzung, namens CouchEdit, besteht aus einem Backend, welches die grundlegenden Konzepte umsetzt und ein prototypisches Frontend, welches der Demonstration der Funktionen des Backends dient. Dieses Backend nimmt beliebige grafische Elemente und versucht, das Modell daraus zu abstrahieren bzw. zu parsen, indem z.B. räumliche Positionen zueinander in Betracht gezogen werden.
In diesem Projekt soll die Entwicklung an CouchEdit, insbesondere des grafischen Frontends, fortgesetzt werden.

Voraussetzungen

Gute Programmierkenntnisse in einer JVM-basierten Sprache, vorzugsweise Kotlin.

Ansprechpartner

Vergangene Projekte (seit SoSe 2016)

  • Anwendung zur Verwaltung von Weiterbildungen

    In diesem Projekt soll (auf der grünen Wiese) eine Anwendung entstehen, mit der die Verwaltung von Weiterbildungen bei der eXXcellent solutions GmbH unterstützt wird.

    • Schulungen einpflegen
    • Plätze vergeben
    • Infos verschicken, Feedbackbögen einfordern
    • Übernahme von erlernten Skills in das Mitarbeiterprofil
    • den gesamten Prozess überwachen

    Bisher geschieht dies alles über Excel und ist somit (bei mittlerweile über 70 Mitarbeiter) recht unhandlich.

    Konkrete Aufgaben wären:

    • Requirements erheben
    • Architektur aufstellen (teilweise sind das Tooling / die Frameworks vorgeben)
    • Implementierung / QA priorisierter Features

    Ansprechpartner:

  • Neue Webanwendung für das Hochschulsportbüro

    Die Webseite des Hochschulsportbüros ermöglicht einen einfachen Überblick über das Angebot und die Anmeldung zu einzelnen Sportangeboten. Intern wird diese Anwendung dazu benutzt, die Abrechnungen zu erstellen und einige andere Verwaltungsaufgaben wie Raumplanung, Warteliste, usw. zu erledigen. 

    Das aktuelle System basiert auf einer alten Version von Typo3 und soll nun komplett neu (ohne Typo3) entwickelt werden. Vorherige Gruppe haben bereits angefangen, eine neue Anwendung in PHP mit Laraval zu implementieren. In diesem Projekt soll diese Arbeit weitergeführt werden. Der Fokus liegt dabei auf die Anbindung eines Kartenbezahlsystems und der Datenaustausch mit der UNIFit-Anwendung.

    Ansprechpartner:

  • App für die Feuerwehr Ulm

    In einem früheren Projekt wurde eine Android und iOS-App für die Feuerwehr Ulm entwickelt, mit der Daten über die Ausrüstung und Bedienungsanleitungen stets aktuell auf dem Smartphone zur Verfügung standen. Um diese Daten zu verwalten, wurde außerdem eine Webapplikation entwickelt.

    In diesem Projekt soll diese bereits im Betrieb befindliche App nun erweitert werden, so dass Termine und Dienste verwaltet werden können.  Außerdem ist die Anbindung an eine Verwaltungsplattform der Feuerwehr Ulm geplant.

    Ansprechpartner:

  • Unterstützung der Münsterbauhütte bei Kartierungsarbeiten

    Immer wieder müssen Fachleute der Münsterbauhütte die Schäden an den zu restaurienden Gebäuden erfassen, um die Kosten und die Durchführung einer Restaurierung zu planen. Dabei wird Stein für Stein in Augenschein genommen und für jeden eine Menge an Daten erfasst, um den aktuellen Zustand und die notwendigen Restaurierungsarbeiten zu dokumentieren.

    Diese Datenerfassung erfolgt vor Ort derzeit sehr aufwändig mit Fotoapparat, Papier und Bleistift, bevor die Daten anschließend in vorhandene Systeme eingepflegt werden.

    In einem vorherigen Projekt wurde bereits eine Anwendung entwickelt, die es ermöglicht, die Daten direkt am Tablett zu erfassen. Dabei werden die Kamera des Tabletts benutzt um Fotos zu machen und diese dann noch mit einer Stifteingabe markiert und zu bearbeiten. Zurück im Büro, werden die so integriert erfassten Daten direkt mit der zentralen Datenbank abgeglichen.

    In diesem Projekt soll nun die vorhandene Anwendung nach den Wünschen der Münsterbauhütte erweitert werden. Wichtige Punkte sind: Optimierung des Workflows, Datenexport, Recherchemöglichkeiten.

    Als Technologie ist die Universal Windows Platform (UWP) mit C# vorgegeben.

    Ansprechpartner:

  • Konzeption und Implementierung einer Weboberfläche für ein bestehendes Zeiterfassungstool

    Ein bestehendes Zeiterfassungstool, das bisher nur über einen Java RichClient sowie ein rudimentäres Webinterface verfügt, soll mit einer schicken Weboberfläche zugänglich gemacht werden.

    Um die neue WebApplikation möglichst entkoppelt anbinden zu können, wurde dazu zunächst ein geeigneter REST-ServiceLayer für die benötigte Funktionalität eingezogen. Unter Nutzung des neu entwickelten ServiceLayers soll dann eine mit Angular4 clientseitig gerenderte WebApplikation weiterentwickelt werden. Zur konkreten Abstimmung der umzusetzenden Funktionalität wird am Anfang des Projekts ein Workshop mit Mitarbeitern von exxcellent solutions durchgeführt.

    Challenges:

    • Identifikation der für den WebClient benötigten Services und Daten (der WebClient soll nicht den vollen Umfang des RichClient leisten)
    • Konzeption und Implementierung der WebApplikation

    Ansprechpartner:

  • SENF: Semantic Feature Selection

    Klassifikatoren spielen eine wichtige Rolle in der Informatik, wenn es darum geht, eine Menge von Daten in bestimmte Klassen einzuteilen. Leider gibt es nicht einen Algorithmus, der für alle Probleme die besten Ergebnisse erzielt. Stattdessen gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Klassifikatoren, die für unterschiedlichste Anwendungsszenarien mehr oder weniger gut geeignet sind. Außerdem sind Klassifikatoren nicht absolut auf einen Datensatz anwendbar, sondern müssen zunächst für einen bestimmte Datenmenge trainiert werden.

    Im Institut für Medizinische Systembiologie werden Klassifikatoren eingesetzt, um aus biologischen Daten Hinweise für eine bestimmte Krankheit des Patienten zu gewinnen. Da es - wie oben bereits beschrieben - nicht einfach klar ist, welcher Klassifikator für den konkreten Datensatz die besten Ergebnisse erzielt, wurde in einem vorangegangenen SE Projekt eine Anwendung entwickelt, mit deren Hilfe Klassifikatoren aus einer umfangreichen Bibliothek (Weka) ausgewählt werden und zusammen mit eingelesenen Daten trainiert und Experimente durchgeführt werden können.

    In diesem Projekt soll nun die bestehende JavaFX-Anwendung verbessert und um einige Aspekte erweitert werden.

    Wichtig: Man muss lediglich mit vorhandenen Frameworks arbeiten und nicht selbst Klassifikatoren entwerfen oder anwenden können!

    Ansprechpartner:

    • Gunnar Völkel, Institut für Medizinische Systembiologie
    • Dr. Ludwig Lauser, Institut für Medizinische Systembiologie
  • Zeiterfassungssystem für die Münsterbauhütte

    Die Münsterbauhütte kümmert sich um den Erhalt des Ulmer Münsters. Da ein gewisser Zersetzungsprozess permament an dem Gestein nagt, sind das ganze Jahr über rund 30 Personen damit beschäftigt, zu Verhindern, dass das Münster zerfällt.

    In diesem Projekt geht es darum, ein komfortables Zeiterfassungssystem für die Münsterbauhütte zu implementieren. Da es hier besondere Anforderungen an die zu erfassenden Daten und die Bedienbarkeit gibt, kann nicht einfach eine Standardsoftware verwendet werden.

    Aufgaben sind also die möglichst komfortable Umsetzung der gwünschten Anforderungen, die in Gesprächen mit den Betroffenen herausgefunden werden müssen.

    Zu verwendete Technologien müssen dabei von den Teilnehmern (in Absprache mit dem Kunden) selbst festgelegt werden.

    Ansprechpartner:

  • CaPEData Aggregator–Bereitstellung und Analyse von Sensordaten

    Im Rahmen des Projekts Software Engineering soll ein Prototyp zur Bereitstellung und Analyse von Sensordaten entwickelt werden. Hierbei sollen sich Sensoren über unterschiedliche Übertragungsprotokolle automatisiert an einem zentralen Data Aggregatoranmelden und Sensordaten bereitstellen. Die Data AggregatorKomponente wiederum bietet verschiedene Dienste für Sensormanagement, Speicherung, Archivierung, Verarbeitung und Analyse von Sensordaten. Diese Sensordaten sollen schließlich anderen Informations-und Analysesystemen (z.B. KNIME) über standardisierte Web-Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden.
    Basis der Applikation bildet eine Java EE Applikation für den Data Aggregator. Sensordaten werden von einer Sensor Hub Komponente über einen Message Bus sowie WebService Schnittstellen eingebunden. Eine Speicherung der Sensordaten erfolgt über NoSQLbzw. Time Series Datenbanken.
    Die Arbeit wird praxisnah in Kooperation mit dem Pharmaverpackungsmaschinenhersteller Uhlmann aus Laupheim durchgeführt. Unterschiedliche Sensoren werden zur Verfügung gestellt.

    Ansprechpartner:

  • Tinnitus Database

    The Tinnitus Research Initiative Patient Database is a large multinational
    and rapidly growing patient database project, in which every interested
    clinician and researcher can participate. Participation in the database
    project enables the clinician to get fast and comprehensive overview
    about patients’ clinical characteristics and changes under treatment and
    thus improves the quality of patient management. The large multi-
    national cross-sectional and longitudinal database of tinnitus patients is
    a unique resource for profiling of tinnitus patients and identification of
    outcome predictors for various therapeutic approaches. In this project,
    we are looking for interested students that want to work on the online
    statistics tool and the data export feature.

    Ansprechpartner:

  • Datenbank für medizinisch-psychologische Apps

    Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Apps für medizinische /
    psychologische Krankheiten (zB Thema Depression, Angstzustände,
    …). Die Bewertung, ob eine App „gut“ oder „schlecht“ ist, wird durch die
    Community und nicht durch geschultes Fachpersonal durchgeführt.
    Ziel des Projektes ist es, eine Plattform zu realisieren, die es
    Psychologen erlaubt, Apps nach psychologischen Kriterien und
    Bewertungsmaßstäben (zB MARS Rating) für die entsprechenden
    Krankheitsbilder zu bewerten, sowie eine ausführliche Beschreibung zu
    hinterlegen.
    Das Projekt findet in Kooperation mit der Psychologie der Universität
    Ulm statt.

    Ansprechpartner:

  • Augmented Reality Support for Machine Maintenance Applications

    Im Rahmen des Projekts Software Engineering soll ein Prototyp zur Unterstützung von
    Maschinenwartungen entwickelt werden. Hierbei soll ein Servicemitarbeiter zusätzliche, aktuelle Sensorinformationen der Maschine und Wartungs- bzw. Reparaturanleitungen zur Remoteunterstützung erhalten sowie Ersatzteile über Marker identifizieren können.
    Basis der Applikation bildet die Microsoft Hololens Plattform , mit deren Hilfe das
    Benutzerinterface und das Location Tracking zur Orientierung umgesetzt werden kann. Das Marker-basierte Tracking kann mit Hilfe des HoloLensARToolKits entwickelt werden, erforderliche 3D-Modelle liegen in Unity3D -Modellen vor und können direkt integriert werden. Sensordaten einer Maschine können über einen RabbitMQ Message Bus abonniert und ebenfalls in die HoloLens Applikation integriert werden.
    Die Arbeit wird praxisnah in Kooperation mit dem Pharmaverpackungsmaschinenhersteller Uhlmann aus Laupheim durchgeführt. Eine Microsoft HoloLens wird zur Verfügung gestellt.

    Ansprechpartner:

  • proCollab - Process-aware Support for Collaborative Knowledge Workers

    Ziel des Projekts proCollab von DBIS ist es, wissensintensive Prozesse
    (Medizin, Software-Entwicklung, Forschung, ...) durch einen
    durchgehenden, kollaborativen Task Management Ansatz besser
    unterstützten zu können. Erstmalig soll der kompletten Lebenszyklus
    (Vorlagen, Konfiguration, Instanziierung, Monitoring, Optimierung) von
    wissensintensiven Prozessen und darin vorkommenden Aufgabenlisten
    abgedeckt werden.
    Individuelle Projektthemen für Studenten des Studiengangs Software
    Engineering sind…

    • die Entwicklung eines Konzepts zur Abbildung von Aufgaben-Abhängigkeiten sowie
    • die Entwicklung einer generischen Komponente, die es erlaubt, externe Services und Prozesse aufzurufen, Status-Änderungen laufend abzubilden und final die Ergebnisse einzubinden

    Ansprechpartner:

  • Expertenbewertungsschema für Mitarbeiter

    In einem Unternehmen sammelt jeder Mitarbeiter im Laufe der Zeit Expertenwissen an. Leider ist es oft unternehmensweit nicht ersichtlich, welcher Mitarbeiter welche besonderen Kompetenzen vorweisen kann. Gerade diese Information ist aber hilfreich, falls an einer Stelle Probleme auftreten. Würde man den richtigen Ansprechpartner schnell finden, könnte man das Problem schneller lösen. Außerdem ist es auch für die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden sinnvoll, die Mitarbeiter in den Bereichen einzusetzen, die sie am Besten beherrschen.

    Die Firma Konzept Informationssysteme GmbH hat eine Profildatenbank, in der mehr oder weniger aktuell das Wissen der Mitarbeiter gepflegt wird. Allerdings wird bisher nicht die Tiefe des Wissens gepflegt. Eine Idee, dies zu bewerkstelligen ist, die anderen Mitarbeiter die Expertise der Kollegen in bestimmten Bereichen bewerten zu lassen.

    Dazu soll in diesem Projekt ein System entwickelt werden, welches nach gewissen Anforderungen diese Bewertungen möglichst effizient ermöglicht, so dass die Bewertungen am Ende möglichst verlässlich sind. Die Anforderungen sind dabei noch nicht vollständig festgelegt und müssen im Verlauf des Projekts erarbeitet und durch kreative Lösungen umgesetzt werden. Beispielsweise ist unklar, ob jeder Mitarbeiter jeden anderen beliebig bewerten darf/soll oder nur eine bestimmte Punktzahl über alle Mitarbeiter vergeben werden soll etc. Das Produkt soll an die bestehende (mit Testdaten gefüllte) Datenbank angebunden und überprüft werden.

    Die zu verwendende Technologie ist evtl. festgelegt und wird sich wahrscheinlich auch im Bereich Java bewegen.

    Ansprechpartner: