Prof. Dr.-Ing. Marc Christopher Wurz

Porträt von Professor Marc Christopher Wurz
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Prof. Dr.-Ing. Marc Christopher Wurz

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47 Jahre alt, geboren in Gehrden bei Hannover, verheiratet, 2 Kinder

Ausbildung

  • Studium Bauingenieurwesen an der Universität Hannover, Abschluss: Diplom (1996)
  • Promotion im Fachbereich Maschinenbau bei Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Gatzen, Leibniz Universität Hannover (2009)

Wissenschaftliche Tätigkeit

  • 2004 - 2005 Leiter der Dünnfilmgruppe am Institut für Mikrotechnologie, Leibniz Universität Hannover
  • 2005-2015 Oberingenieur am Institut für Mikroproduktionstechnik, Leibniz Universität Hannover
  • 2015-2021 Stellvertretender Institutsleiter am Institut für Mikroproduktionstechnik, Leibniz Universität Hannover, hauptverantwortlich  für die wissenschaftliche Ausrichtung
  • Seit 01.06.2021 W3-Professur für „Integration von Mikro- und Nanosystemen“ an der Universität Ulm in der Fakultät für Ingenieurswissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Standort Ulm (Institut für Quantentechnologien)

Arbeitsfelder an der Uni und am DLR

Die Forschungsaktivitäten und Entwicklungen haben das Ziel Quantensysteme in die Anwendung zu bringen. Zu den vorrangigen Anwendungen gehören Fragestellungen der Quantengravimetrie und Bestimmung der Beschleunigung zur präzisen Messung unter Weltraumbedingungen. Auch Fragen zur Fertigung von Systemen und der Erforschung von Integrationstechniken für das Quantencomputing rücken immer mehr in den Fokus. Damit Quantensysteme den Schritt aus dem Labor in reale Applikationen schaffen sind Fragen der Miniaturisierung zu lösen um beispielsweise Nutzlasten für zukünftige Weltraummissionen und terrestrischen Anwendungen zu reduzieren bei gleichzeitiger Sicherstellung der Zuverlässigkeit.

Für die Überwindung von bestehenden Grenzen hinsichtlich der Umsetzbarkeit bei Fragen der Systemintegration werden neue Konzepte und Fertigungsverfahren betrachtet und selbst entwickelt. Hier im Speziellen Füge- und Montagetechniken zur Systemintegration, aber auch neue Konzepte für miniaturisierte Pumpen und der zugehörigen Vakuummesstechnik, damit Quantensysteme in die Anwendung kommen.

Unsere Arbeiten sind interdisziplinär ausgerichtet, um unsere Ziele zur Integration von Mikro- und Nanosystemen zu erreichen. Dabei entwickeln wir Technologien zur Überwindung vorhandener Grenzen. Die dabei verwendeten Fertigungs- und Aufbauprozesse werden größtenteils unter Reinraumbedingungen durchgeführt, wofür an der Universität Ulm eine mikrosystemtechnische Fertigungslinie kombiniert mit der erforderlichen Aufbau- und Verbindungstechnik zur Verfügung steht und stetig erweitert wird.