Wie läuft das konkret im Präparierkurs ab?

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung für Human- und Zahnmediziner bzw. TeilnehmerInnen am Präparierkurs und dem IS „Funktionelle Anatomie“ möchten wir mit Ihnen  das Wintersemester beschließen. Am 13.02.20 laden wir Sie ab 15.00 Uhr zur „last lecture“ in den Hörsaal H 4/5 ein.  Nach einem Gastvortrag (Ankündigung folgt) findet eine wissenschaftliche Posterpräsentation unterstützt durch ein Getränkebuffet statt.
Die Posterpräsentation soll Ihnen eine Plattform bieten, sich selbst, Ihre Tischgruppe, Ihre Präparationstätigkeit oder ein besonderes anatomisches Interessensgebiet der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ergebnisse aus den vergangenen Wintersemestern können Sie in den Präpsälen anschauen und so Anregungen für ein eigenes Poster Ihres Tisches sammeln. Die besten drei Poster werden jeweils prämiert und erhalten einen dauerhaften Platz im Präpariersaal. Die Tischgruppe mit dem besten Poster erhält regelmäßig einem Posterpreis (Buchgutscheine im Wert von 200€).

Sie sollten bereits von Beginn an im Kursverlauf Material, welches Sie für die Erstellung des Posters benötigen, zusammenstellen und sammeln. Anatomische Strukturen können von Ihnen auch im Bildformat (mit den Tablets) dokumentiert werden. Die Tischtutoren werden Ihnen bei der inhaltlichen Bearbeitung sicher gern zur Seite stehen. Bis zu den Weihnachtsferien sollten Sie sich innerhalb Ihrer Tischgruppe auf ein Thema geeinigt haben. Dieses Thema teilen Sie uns dann bitte mit (Posteranmeldung bis zum 18.12.19). Dazu senden Sie bitte unter Nennung des Themas und Ihrer Tischgruppe einfach eine formlose email an Frau Mack. Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Themenfindung, bitte sprechen Sie uns an! Die Deadline für die finale Posterabgabe ist für den 31.01.2020 vorgesehen. Senden Sie dazu Ihr Poster im PDF oder PPT Fomat an Frau Mack. (sibylle.mack(at)uni-ulm.de). Die weitere praktische Umsetzung (z.B. Posterdruck) erfolgt über die Kursleitung.

Nach der Posterpräsentation am Semesterende sollen die Studierenden in der Lage sein,....

1. Ergebnisbefunde des Präparationsprozesses anhand der bestverfügbaren Evidenz (z.B. Primärliteratur (PUBMED) oder AWMF-Leitlinien) zu bewerten und zu beschreiben.

2. Spezifische Präparationsergebnisse in Form eines Fallberichtes in strukturierter Weise insbesondere mit textlichen Methoden darzulegen. -
Ergebnisse des Präparationsprozesses differenzial- diagnostisch zu interpretieren bzw. zu begründen und im Kontext zur bestehenden Literatur (s.o.: AWMF-Leitlinien/Primärliteratur) zu bewerten.

3. Ergebnisbefunde des Präparationsprozesses in strukturierter Weise (Case Reporting Guidelines (CARE), Richtlinien zur Postererstellung) anhand eines wissenschaftlichen Posters zu kommunizieren.

Prüfung: Das Erreichen der Lernziele wird durch die Erstellung und Präsentation eines wissenschaftlichen Posters und dessen Bewertung durch eine Posterkommission im Rahmen einer Postersession festgestellt.