ELKO Newsletter                    Ausgabe 08/2002 - 12.06.2002
----------------------------- News ------------------------------

Plastik-Chips machen Silizium Konkurrenz

Leuchtende und elektrisch leitfaehige Kunststoffe werden das
teure Silizium nach den Worten des Ulmer Chemikers Peter
Baeuerle in Alltagsgegenstaenden immer mehr verdraengen.
Im Bereich der Billigangebote wie Chipkarten oder Barcodes
werde die Plastikelektronik spaetestens in fuenf Jahren das
Silizium verdraengen. Plastik-Chips sind viel preiswerter
als Silizium-Chips und koennen wegen ihrer Loeslichkeit besser
verarbeitet werden.
Die ultimative Vision ist, Dioden, Transistoren und andere
elektronische Komponenten aus einzelnen oder wenigen Molekuelen
herzustellen. Dadurch kann die Groesse von Computern dramatisch
verringert und ihre Schnelligkeit erhoeht werden.
 

Kaschmir-Konflikt ueberschattet indische IT-Branche

Wenn es auch wenig mit Elektronik zu tun hat, so ist folgendes
aus dem Kaschmir-Konflikt interessant.
Laut einem Bericht der Times of India rechnen Analysten schon
allein durch die wechselseitigen Drohgebaerden gegenueber dem
westlichen Nachbarn mit erheblichen Konsequenzen fuer die
indische Wirtschaft.
Bislang sehen indische IT-Experten noch keine direkten Aus-
wirkungen durch den Konflikt mit Pakistan. Je laenger dieser
aber andauert, desto mehr Unsicherheit herrsche bei den
Auftraggebern indischer Unternehmen. Daraus koennten sich
langfristig negative Effekte wie eine nachlassende Nachfrage
oder gar ein Exodus ausgelagerter Produktionskapazitaeten in
andere, vermeintlich sicherere Staaten ergeben.
 

Nigeria-Connection findet immer mehr Opfer im Internet

Kriminelle aus Afrika versprechen seit 1988 bundesweit ihren
Opfern grosse Gewinne, falls diese nigerianischen Geschaefts-
leuten behilflich seien, Geld aus dem Land zu schaffen. In
letzter Zeit nimmt diese Betrugsform via Internet rapide zu.
Die Mitglieder der Nigeria-Connection schreiben ihre Opfer per
E-Mail an und schlagen Geschaefte vor, in denen es um den
Transfer von US-Dollar in mehrstelliger Millionenhoehe geht.
Sie sollen ins sichere Ausland transferiert werden. Die An-
geschriebenen sollen ihr Girokonto fuer die Transaktion zur
Verfuegung stellen, als Verguetung wird ihnen eine Belohnung
in Millionenhoehe in Aussicht gestellt. Zuvor sollen die
Angeschriebenen eine Vorauszahlung leisten, die angeblich fuer
Notarkosten oder Ueberweisungsgebuehren benoetigt wird. Nach
Polizeiangaben ist jedoch bislang kein Fall bekannt, in dem
die Angeschriebenen tatsaechlich bezahlt wurden.
 

BIOS mit grafischer Oberflaeche und Internet-Zugang

Der BIOS-Hersteller Phoenix hat sein modulares BIOS mit
grafischer Oberflaeche offiziell vorgestellt. Als vorgefertigte
Funktionen zeigte Phoenix einen Internet-Zugang und ver-
schiedene Security- und Restore-Tools, die allesamt ins BIOS
integriert sind, also keine Betriebssystem-Unterstuetzung
benoetigen.
Die FirstBIOS genannte Erweiterung bietet eine grafische
Oberflaeche, die Aufloesungen von bis zu 1280 × 1024 Punkten
unterstuetzt und in mehreren Sprachen (beispielsweise
Deutsch, Englisch und Chinesisch) verfuegbar ist.
FirstBIOS soll laut Phoenix in einem 2-MByte-Chip Platz finden.
Erst bei aufwendigen Kundenwuenschen muesse ein 4-MByte-Chip zum
Einsatz kommen.
 

Gesetz gegen Abzocke mit 0190er-Dialern

Die geplanten Aenderungen sollen nicht nur den Verbrauchern,
sondern auch den zuverlaessigen Unternehmern, die ihre Dienst-
leistungen ueber die 0190er Nummern anbieten, helfen.
Nach der neuen Vorschrift muessen alle Anbieter, die solche
Nummern an Endnutzer vergeben, auf die Einhaltung der
gesetzlichen Vorschriften hinweisen und bei Zuwiderhandlung
die Nummer entziehen. In der Telefonrechnung muss zudem die
Anschrift der Anbieter angegeben werden.
 

Devolo legt Industriemodem Microlink 56k i neu auf

Modems, die in Industrie und Handel zum Einsatz kommen, muessen
hohe Ansprueche an ihre Zuverlaessigkeit erfuellen. Technisch
identisch mit dem erfolgreichen Vorlaeufermodell von ELSA,
verfuegt es ueber ein robustes, stapelbares Aluminiumgehaeuse
und zahlreiche Sicherheitsmerkmale. Das Devolo MicroLink 56k i
ist ab sofort fuer 199,- EURO inkl. MwSt im Fachhandel
erhaeltlich.
Neben den Sicherheitseinrichtungen erfuellt auch der uebrige
Funktionsumfang professionelle Ansprueche. Das MicroLink 56K i
kann passwortgeschuetzt fernkonfiguriert werden; ein Feature,
das sonst nur in Netzwerk-Routern zu finden ist. Mit der
automatischen Rueckruf-Funktion koennen komfortabel Fern-
abfragen durchgefuehrt werden.
 

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Elektor-Neuerscheinung "Infrarot-Datenuebertragung"

Von der Industrie werden mittlerweile so viele Komponenten zu diesem
Thema angeboten, dass es einem schwer faellt den Ueberblick zu behalten
und zu beurteilen, was man eigentlich benoetigt. Welche Komponenten sind
die Richtigen fuer meine Applikation? Welche Leistungsdaten besitzen die
Bausteine? Was muss ich bei der Entwicklung eines eigenen Systems
beruecksichtigen? Fuer all diese Fragen gibt das vorliegende Buch in
praxisbezogener Weise eine Antwort.

www.elektor.de/books/books.htm
 

---------------------------- Artikel ----------------------------

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           Neues  im  E-ONLINE  von  Thomas Schaerer
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  Hallo treue E-ONLINE-Magazin-Leser und ebenso treue Leser
       in den deutschsprachigen Elektronik-Newsgruppen
               des UseNet, Mausnet und Z-Netz.
 

 Kleine  Erweiterung in einem bestehenden Elektronik-Minikurs
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Titel:  "Was ist ein OTA?"  und
        "Ein Dynamiklimiter mit dem OTA LM13700"

URL:   www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/otalim.htm

  Dieser Elektronik-Minikurs wurde in meiner letzten  Newslet-
  ter-Beilage vom 29.05.2002 veroeffentlicht. In der Zwischen-
  zeit  wurde  er  durch einen  interessanten  Leserbrief  von
  Andreas  Ey erweitert.  Es geht dabei u.a.  um Hinweise  zum
  Formant-(Synthesizer)-Buch von Elektor  mit vielen  OTA-Bei-
  traegen zu den Themen VCA und VCF mit OTAs.

  Andreas weist auch auf zwei superschnelle OTAs,  Entwicklun-
  gen von Burr-Brown (heute Texas Instruments),  hin.  Es geht
  dabei um eine Grenzfrequenz von 850MHz und um  eine Slewrate
  von sagenhaften 3000V/us.

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            E  X  T  R  A  -  B  E  I  L  A  G  E
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            TROUBLESHOOTING IN ANALOGSCHALTUNGEN
            Ursache - Wirkung - Fehlerbeseitigung
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So  lautet der Titel eines Buches von R.  A.  Pease,  das  ich
heute empfehlen moechte.  Es ist die deutschsprachige Version.
Schon viel laenger gibt es das englischsprachige Original.

Ich denke,  man uebertreibt nicht, wenn man Bob, wie man R. A.
Pease  auch nennt,  fuer einen der  Analogpaepste  haelt.  Ich
erlebte  ihn einmal selbst,  als er vor vielleicht einem  Jahr
oder auch etwas mehr in Zuerich war,  und unter der Flagge von
National-Semiconductor   ein   Analog-Seminar   hielt.    Mein
Tischnachbar  fragte  mich vor Beginn wie man  ein  bestimmtes
schaltungstechnisches Problem loesen koennte.  Ich hirnte. Ich
nahm Schreibzeug und Papier und begann mit einem Entwurf. Mein
Tischnachbar und ich bemerkten,  dass es schnell recht aufwen-
dig wurde.  Ein Opamp reichte nicht.  Ich sagte zum Tischnach-
bar, er moege doch in der Pause Pease um Hilfe bitten. Er aber
meinte,  er  koenne ihn doch nicht mit einem solch  kniffligen
Problem  so  lange hinhalten.  Ich meinte,  er solle  es  doch
einfach probieren.  Die Pause kam,  ich ging Kaffe trinken und
der Tischnachbar ging zum "Papst".  Als die Pause vorbei  war,
fragte  ich den Tischnachbarn,  wie es klappte.  Er legte  mir
freudig  ein Stueck Papier hin und er sagte voellig  erstaunt,
dass  es kaum eine Minute dauerte und Pease hatte die  Loesung
hingekritzelt.  Ich verstand zwar sogleich,  wie die Schaltung
funktionierte,  aber von selbst waere ich auf die elegante und
einfache Loesung nicht gekommen.

Das Buch,  welches ich empfehle, spiegelt den Erfahrungsreich-
tum von R. A. Pease. ISBN: 3-89576-059-5.  Es ist ein ELEKTOR-
Buch.

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   Erneuerbare Energien - Eine Investition fuer die Zukunft
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Die  Nutzung von Erdgas,  Erdoel,  Kohle und Uran wird in  der
Menschheit eine kurze Episode bleiben,  auch wenn es uns heute
-  in einer Zeit,  in der nahezu saemtliche Lebens- und  Wirt-
schaftszusammenhaenge  in hohem Masse von diesen  Energietrae-
gern abhaengen - kaum vorstellbar erscheint.

Die  Energie  der Sonne ist die Quelle fuer Solar-  und  Wind-
energie,  Wasserkraft und Biomasse. In nur acht Minuten trifft
in Deutschland soviel Energie durch Sonneneinstrahlung auf die
Erdoberflaeche,  wie hier durch Industrie,  Haushalte und Ver-
kehr  in einem Jahr verbraucht wird.  Sollten der  menschliche
Erfindungsreichtum  und die Wirtschaftskraft etwa  nicht  aus-
reichen,  dieses  gigantische und  unerschoepfliche  Potential
"anzuzapfen"  und damit eine dauerhafte  Energieversorgung  zu
sichern?

    Aus "Windwaerts Energie GmbH" in der Zeitschrift
    "Das Wissenschaftsmagazin: WECHSELWIRKUNG"
    Ausgabe Nr.13 (Januar/Februar 2002)
    www.windwaerts.de

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Viel  Spass  mit  meinen  Elektronik-Minikursen  wuenscht:

                T h o m a s   S c h a e r e r

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  ~   Autor:      Thomas Schaerer                          ~
  ~   E-Mail:     schaerer@isi.ee.ethz.ch>                 ~
  ~   E-ONLINE:   www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/  ~
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---------------------------- Artikel ----------------------------

   Titel: Der Pegelumsetzer MAX232

   Autor: Matthias Riederer

  Quelle: www.elektronik-kompendium.de/public/riederer/max232.htm
 

Der MAX232 ist einer der Bekanntesten Pegelkonverter fuer die
RS232 (serielle Schnittstelle des PCs).
Es ist haeufig der Fall, dass nur TTL Pegel (0 und 5V) zur
Verfuegung stehen aber trotzdem mit dem PC nach
dem RS232 kommuniziert werden soll. Die wenigstens Geraete
verfuegen ueber die geforderte Spannung von +12V
und -12V. Eine eigene Spannungsversorgung nur fuer die RS232
waere ebenfalls ein zu hoher aufwand. Abhilfe
schafft hier der MAX232. Diesem genuegt eine 5V
Versorgungsspannung um eine Wandlung von TTL auf RS232
Pegel vorzunehmen. Die benoetigten +12V und -12V werden von dem
IC selbst erzeugt. Als externe Beschaltung
genuegen 4 Elkos mit ca. 1µF. Ausserdem wird der Rest des Geraets
gegen ESD Beschaedigung ueber die Schnittstelle geschuetzt.
 

Verwendung findet der MAX232 zum Beispiel in Notebooks,
Modems, in Mikrocontrollerschaltungen die eine RS232 benoetigen.

Zur Funktion:
Der MAX232 verfuegt ueber 2 integrierte DC-DC-Wandler, einer zur
Spannungsverdopplung (+10V) und einen als
Spannungsinverter (-10V). Fuer diese Wandler werden die 4
Kondensatoren benoetigt.
Um eine korrekte Wandlung eines TTL Signals auf ein RS232
Signal zu ermoeglichen muss eine Pegelumsetzung
auf die hoeheren Pegel erfolgen und zusaetzlich muss das Signal
invertiert werden.
Da eine logische 1 bei TTL 5V und bei RS232 -12V entspricht.
Die Wandlung von RS232 auf TTL erfolgt analog zu oben, ein
Pegel von -12V wird auf 5V umgesetzt.

Der MAX232 verfuegt ueber zwei TTL->RS232 und RS232->TTL Stufen.
Eine davon wird meist fuer RxD und TxD verwendet.
Die zweite kann entweder fuer Steuerleitungen der RS232 oder
fuer einen zweiten Kanal verwendet werden.

Ein kleiner Tipp:
Noch einen kleinen Tipp am Rande. Falls ihr mal in einer eurer
Schaltungen +/-10V braucht
(z.B. fuer einen Operationsverstaerker) kann man diese vom
MAX232 abzweigen, solang es nicht allzu viel ist.
Die +10V koennen am PIN2 und die -10V am PIN6 abgegriffen werden.
 

---------------------------- Artikel ----------------------------

   Titel: Der I2S-Bus(inter-IC sound bus)

   Autor: Matthias Riederer

  Quelle: www.elektronik-kompendium.de/public/riederer/I2S.htm

Der I2S-Bus wurde von Philips entwickelt, nachdem es am
Audiosektor notwendig wurde immer mehr
Daten zwischen den Baugruppen zu uebertragen.

Das Ziel war es einen Standart dafuer zu entwickeln um diese
Baugruppen universell einsetzbar zu machen.
I2S ist zur Uebertragung fenstergestuetzter Information, d.h.
Die Bits pro Fenster (Frame) sind
zwischen Sende und Empfaenger fest eingestellt.
Zudem ist bei diesem Bus keine Bidirektionalitaet und keine
Adressierung von verschiedenen
Zielen vorgesehen und ist nur fuer die Audiodatenuebertragung
gedacht. Steuerdaten usw. muessen
separat z.B. ueber I2C uebertragen werden.

Verwendung:
zur Uebertragung der Audio-Informationen an D/A Wandler oder von
A/D Wandler (z.B. DAT, CD, DVD,.. )

Datentransferrate:
Der Bus verfuegt normalerweise ueber 3 Leitungen Daten, Clock
und Frame. Die ueblichen Datenraten sind dabei leicht aus den zu
verwendenden Anwendungen zu errechnen:

- CD-Spieler: 44100 * 16 Bit * 2 = 1.4 MBit
- DAT: 48000 * 16 Bit * 2 = 1,536 Mbit
- SACD: 96000 * 24 Bit * 2 = 4,608 MBit

Master/Slave:
Die Uebertragung findet immer zwischen einem Master und einem
Slave statt. Da es keine
Adressierungsinformationen gibt. Duerfen nur 2 Geraete am Bus
aktiv sein. Entweder es gibt
ueberhaupt nur 2 oder die anderen sind durch z.B. Chip Select
weggeschalten.

Timing:
Der Takt und Word Select wird vom Master erzeugt.
WS - Wordselect - dient dazu um zwischen dem rechten und linken
Kanal unterscheiden zu koennen. WS aendert seinen zustand ein
Clockperiode bevor das
naechste Word anfaengt, damit der Slave Zeit hat das letzte Wort
zu speeichern und sich fuer das naechste vorzubereiten.
SDA - Serial Data - Die Daten werden MSB first uebertragen,
damit auch Geraete
mit unterschiedlicher Word- Laenge keine Probleme haben. Die
fehlenden Bit's
werden als 0 interpretiert und die Bits die zuviel sind einfach
weggelassen. Da
es sich hierbei um Audiodaten handelt ist dies moeglich, da
dadurch nur die
Qualitaet leidet, aber die Grundinformation erhalten bleibt.
Die Daten sind mit einer steigenden Flanke gueltig.

Eigenschaften:
 - keine Adressierung
 - keine Bidirektionalitaet
 - 3 Leitungen (SD,SCK, WS)
 - Hohe Datenraten
 - Bausteine mit unterschiedlicher Wortlaenge kombinierbar
 

---------------------------- Artikel ----------------------------

   Titel: OSI-Schichtenmodell in der Netzwerktechnik

   Autor: Patrick Schnabel

  Quelle: www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0706101.htm

Das urspruengliche OSI-Schichtenmodell besteht aus 7 Schichten.
Die Funktionen der einzelnen Schichten stellen der
uebergeordneten Schicht eine bestimmte Dienstleistung zur
Verfuegung. Die Aufgaben der einzelnen Schichten sind im
OSI-Schichtenmodell erklaert.
Das hier dargestellte und beschriebene OSI-Schichtenmodell ist
stark vereinfacht und auf die Netzwerktechnik zugeschnitten.
Dieses Schichtenmodell ist nicht vollstaendig oder endgueltig. Es
stellt die Sichtweise des Autors dar, die im folgenden
beschrieben ist. Aenderungen und Ergaenzungen sind jederzeit
erwuenscht.

Die vereinfachte Netzwerkansicht des OSI-Modells wird aus
Anwendersicht erklaert. Deshalb wird mit den obersten Schichten
begonnen.

Beschreibung der Datenverarbeitung
In den Anwendungsschichten 5, 6 und 7 sind alle Protokolle
definiert, auf dei alle Programme und Anwendungen direkt
zugreifen. In der Windows-Netzwerkwelt stellt das SMB im
Zusammenhang mit NetBIOS die Verbindung zur Uebertragungsschicht
her. Kommt ein Unix-Betriebssystem mit Windows in Kontakt wird
der Dienst Samba genutzt, um Anwendungen Resourcen im
Windows-Netzwerk auf dem Unix-Betriebssystem zur Verfuegung zu
stellen.
Die Verbindung zwischen Anwendungs- und Uebertragungsschicht
wird ueber Ports von TCP hergestellt. Anwendungen und Dienste
identifizieren ihre Daten ueber diese Ports.
Der Datenstrom wird von dem verbindungsorientierten
Transport-Protokoll TCP oder dem verbindungslosen
Transport-Protokoll UDP in Pakete verpackt. Die Protokolle IP
und ICMP uebernehmen die Adressierung der Pakete.
Der Bitstrom wird an den NDIS weitergeleitet, der mit dem
Treiber fuer die Netzwerkkarte spricht. Erst der Treiber schickt
die Daten an die Netzwerkkarte(NIC). Von dort gehen die Daten
im Netzwerk auf die Reise.
Bei ankommenden Daten gehen sie den umgekehrten Weg wieder
zurueck.

Beschreibung des Verbindungsaufbaus
Innerhalb der Anwendungsschicht dient die URL(Universal
Ressource Locator), in Windows-Netzwerken der NetBIOS-Name des
Computers, zur Identifikation eines Computers und den Diensten,
die darauf gestartet sind.
Zur Aufloesung der Url zur IP-Adresse dient die Datei hosts, in
der alle Urls und IP-Adressen aufgelistet sind. Da es zu viele
Urls gibt, wurde das DNS(Domain Name System) eingefuehrt, das
hierarchisch aufgebaut ist. Die sogenannten DNS-Server sind in
der Lage unbekannte DNS-Namen beim uebergeordneten DNS-Server zu
erfragen. Im Windowsnetzwerk dient die Datei lmhosts oder der
WINS zur Aufloesung von NetBIOS-Namen in IP-Adressen.
Ist die IP-Adresse der Uebertragungsschicht aufgeloest, dann wird
das ARP(Address Reasolution Protocol) verwendet, um auch diese
in eine MAC-Adresse(Media Access Control) der
Netzwerkkarte(Physikalische Schicht) aufzuloesen. ARP arbeitet
auf der Basis von Broadcasts, die das ganze Netzwerk belasten
koennen.
Die MAC-Adresse ist die einzige definitive Adresse, anhand der
man einen Computer im Netzwerk sicher identifizieren kann. Die
MAC-Adresse ist fest auf einer Netzwerkkarte eingestellt, und
laesst sich nicht aendern.
 

------------------------- Messekalender -------------------------

13.06. - 16.06. SolarEnergy
Ort: Berlin
Beschreibung: Weltmesse fuer Erneuerbare Energien.
Link: www.messe-berlin.de
 

18.06. - 20.06. SMT/HYBRID/PACKAGING
Ort: Nuernberg
Beschreibung: Systemintegration in der Mikroelektronik,
Internationale Fachmesse und Kongress.
Link: www.mesago.de
 

18.06. - 21.06. Optatec
Ort: Frankfurt a. M.
Beschreibung: Internationale Fachmesse fuer Optik und
Optoelektronik.
Link: www.schall-messen.de
 

19.06. - 22.06. International Supercomputer Conference
Ort: Heidelberg
Beschreibung: Supercomputer Konferenz "Anwendungen -
Architekturen und Trends" und Tutorium ueber "Clusters and
Grids".
Link: www.supercomp.de
 

26.06. - 28.06. Eltec
Ort: Muenchen
Beschreibung: Fachmesse fuer Elektrotechnik.
Link: www.messe-muenchen.de
 

28.06. - 30.06. ham radio/ham tronic
Ort: Friedrichshafen
Beschreibung: Internationale Amateurfunk-Ausstellung mit
Bodenseetreffen des DARC/Ausstellung fuer Computer-Hard- und
Software.
Link: www.messe-fn.de/ham/
 

Juli 2002

Kein Eintrag fuer diesen Monat vorhanden!
 

August 2002

29.08. - 31.08. e/home
Ort: Berlin
Beschreibung: Internationale Messe und Kongress fuer das
Intelligente Heim.
Link: www.messe-berlin.de
 

Der Messekalender ist zu finden unter:
www.elektronik-kompendium.de/service/kalender.htm
 

--------------------- Rund um www.elektronik-kompendium.de -------------------

Literatur-Tips

Eine Liste mit fast uneingeschraenkt empfehlenswerten Buechern,
zu den Themen Elektronische Grundlagen und Bauelemente,
Schaltungstechnik, Elektroinstallation und VDE 0100, Computer-
technik, Kommunikationstechnik und Formelsammlungen, ist hier
zu finden.

www.elektronik-kompendium.de/service/books/index.htm
 

Elektronik-Guide

Der Elektronik-Guide ist der Webkatalog fuer Elektronik,
Computertechnnik und Kommunikationstechnik.
Ziel dieses Webkatalogs ist es eine umfachreiche aber qualitativ
hochwertige Link-Sammlung zu den oben genannten Themen aufzu-
stellen. Um die Uebersicht zu wahren, werden nur ausgesuchte
Online-Quellen hinzugefuegt. Deshalb erhebt dieser Webkatalog
keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit.

www.elektronik-guide.de
 

Transistor-Vergleichsdatenbank

Die Transistor-Vergleichsdatenbank sucht alle moeglichen Ver-
gleichstypen eines Transistors, und zeigt diese an.

www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/trsvgldb.php

--------------------------- Impressum ---------------------------

Herausgeber: Patrick Schnabel

    Adresse: Im Hafer 6  -  71636 Ludwigsburg

    Telefon: 07141 / 99 14 211
        Fax: 07141 / 99 14 212

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und Vorschlaegen:

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