Ringvorlesung "Technologieforschung im Kontext der Digitalisierung"
Resilientes Internet der Dinge oder wie man mit Ausfällen umgehen kann

Zeit : Montag , 25.1.2021, 18:30 Uhr
Veranstalter : studium generale
Ort : Online,

Dozent: Prof. Dr.-Ing. Franz J. Hauck, Institut für Verteilte Systeme, Universität Ulm

Das Internet der Dinge (engl. kurz IoT) ist ein innovatives Konzept, das verschiedenste Alltagsgegenstände im Internet repräsentiert und ansprechbar macht. Dadurch können diese miteinander über das Netzwerk interagieren, was neuartige Anwendungen ermöglicht, die vorher nicht realisierbar waren, z.B. selbstständig nachbestellende Kühlschränke oder das Schließen der Jalousien vom Urlaubsort aus. Im Bereich der Produktion wird ein ähnliches Konzept Industrie 4.0 genannt. Mit dem Eindringen dieser Technologie in immer mehr Bereiche des privaten und beruflichen Alltags, wird deren Zuverlässigkeit kritischer. Ein Ausfall des Systems führt nicht nur zum Verlust lieb gewonnener Dienstleistungen sondern gefährdet eventuell Menschenleben, z.B. beim autonomen Fahren. Im Vortrag werden zunächst Facetten des Internets der Dinge vorgestellt. Der Fokus liegt dann auf modernen Informatikkonzepten, die das Internet der Dinge ausfallsicherer machen können. Verschiedene Arten von Redundanz und Degradierung werden im Kontext anhand von Beispielen vorgestellt.

Die thematische Ringvorlesung des studium generale nimmt die Technologieforschung im Kontext der Digitalisierung in den Blick. Anhand von lernenden intelligenten Robotern wird der Fortschritte in der Digitalisierung im Bereich des maschinellen Lernens und in der Künstlichen Intelligenz thematisiert. Dabei spielen große Datenmengen eine wichtige Rolle, aufgezeigt werden hier die Potenziale von Data Science und dem Internet der Dinge. Doch was passiert, wenn solche Systeme einmal ausfallen? Wie kann das Internet der Dinge ausfallsicherer und damit resilient gemacht werden. Ein weiterer wichtiger Faktor der Digitalisierung ist die Übertragung von Daten zu jeder Zeit an jeden Ort. Dazu wird die Entwicklung des digitalen Mobilfunks in den letzten vier Jahrzehnt nachvollzogen.