Erinnern an die Patientinnen und Patienten
Zwangssterilisation von sozialen Außenseitern im Nationalsozialismus

Zeit : Dienstag , 26.11.2019, 19:00 Uhr
Veranstalter : studium generale
Ort : Club Orange, Volkshochschule Ulm,

Dozent: Prof. Dr. Wolfgang Ayaß, Institut für Sozialwesen der Universität Kassel

Institut für Sozialwesen der Universität Kassel Im Nationalsozialismus wurden gesellschaftliche Außenseiter als „asozial“ abgestempelt und verfolgt. Sie wurden zwangssterilisiert, um „den gesunden Volkskörper zu schützen“. Später wurden sie in Konzentrationslagern eingesperrt, nicht wenige von ihnen wurden ermordet.

Vortragsreihe anlässlich der Einweihung am 27. Oktober des Erinnerungszeichens für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden Psychisch kranke und behinderte Menschen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Das Erinnern daran zwingt uns immer wieder zur Auseinandersetzung mit den mit Krankheit und Heilen verbundenen ethischen Herausforderungen.
In dieser Vortragsreihe berichten renommierte Ethiker und Historiker über Abgründe des menschlichen Handelns in der NS-Zeit und stellen so eine Basis für die Betrachtung unseres heutigen Tuns her.