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Blutspende- und Typisierungs-Aktion „Uni hilft!“
Studierende suchen Lebensretter

Universität Ulm

Bereits zum 8. Mal läuft an der Uni Ulm die Aktion „Uni hilft!“, bei der Freiwillige Blut spenden oder sich kostenlos für die Deutsche Stammzellspenderdatei-Süd registrieren lassen können. Am Mittwoch, den 16. Mai, organisieren Studierende der Fachschaften für Medizin und Molekulare Medizin im Forum der Universität von 10:00 bis 16:00 Uhr den Typisierungs- und Blutspende-Tag. Teilnehmen dürfen alle, die gesund und zwischen 18 und 55 Jahre alt sind. Bitte den Personalausweis und die Krankenkassenkarte mitbringen!

Für die Typisierung sind nur ein paar Tropfen Blut nötig. Diese werden später im Labor bei einer sogenannten HLA-Gewebetypisierung analysiert und die Ergebnisse in einer Datenbank erfasst. So lässt sich herausfinden, ob die Gewebemerkmale des registrierten Knochenmarkspenders zu dem Profil eines Leukämiekranken passen. Ist das der Fall laufen die Vorbereitungen für die Transplantation an. Anders als früher geschieht das heute oft über ein nicht-invasives Verfahren – ähnlich einer Blutspende – bei dem die gesuchten Zellen aus dem Blut des Spenders gefiltert und über eine Infusion an den Leukämiepatienten übertragen werden.

Für „Uni hilft!“ engagieren sich in diesem Jahr rund 15 Studierende, die am Aktionstag von rund 30 weiteren studentischen Helferinnen und Helfern unterstützt werden. Die Blutentnahme erfolgt durch geschultes Personal des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Außerdem gibt es eine Tombola mit attraktiven Preisen.
Seit der ersten Aktion „Uni hilft!“ im Jahr 2011 haben sich an der Universität rund 2200 Freiwillige typisieren lassen. Und auch die Anzahl der Blutspenden kann sich sehen lassen: Insgesamt kamen hier fast 1800 zusammen.

Veranstaltungsüberblick:

Typisierungs- und Blutspende-Aktion „Uni hilft!“
Mittwoch, 16. Mai
10:00 - 16:00 Uhr
Forum
Universität Ulm

Text: Daniela Stang
Kontakt: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Zur Typisierung werden nur wenige Tropfen Blut gebraucht (Archivfoto: Eberhardt/Uni Ulm)