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Digitalisierung eröffnet Hochschulen neue Chancen

Universität Ulm

Mit einer App ein Herz sezieren, in einem virtuellen Labor arbeiten oder vom Smartphone ans Lernen erinnert werden: Die Digitalisierung bietet Studierenden wie Lehrenden großartige Möglichkeiten. In zehn Projekten gehen 13 Hochschulen aus dem Land nun neuen technischen und didaktischen Möglichkeiten des zeitgemäßen Studierens nach. 

 

„Studieren findet längst nicht mehr nur in Hörsaal, Seminarraum und Bibliothek statt. Digitale Technologien ermöglichen neue interaktive Lernformate. Sie bieten den Studierenden damit einen noch individuelleren Zugang zu Lernstoff und Studieninhalten“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. So könnten Medizinstudierende an den Universitäten UIm und Freiburg mit einer interaktiven App zur Anatomie des Menschen ein virtuelles Mikroskop nutzen. Fragen könnten künftig aus der App heraus mit studentischen Tutoren (eTutor) diskutiert werden, und über ein interaktives Quiz-Tool würden Lernerfolge gefestigt, so die Ministerin. 

Theresia Bauer: „Durch E-Learning werden wir den Lebensumständen der Studierenden besser gerecht und sichern gleichzeitig die Qualität der Hochschullehre.“ Angesichts einer wachsenden und zunehmend heterogenen Studierendenschaft eröffne die Digitalisierung den Hochschulen große Chancen. Schließlich stünden auch diese verstärkt im internationalen Wettbewerb. Die geförderten Projekte zielten insbesondere darauf ab, die Medien- und Informationskompetenz von Lehrenden und Studierenden zu verbessern und die Anwendung neuester Technologien in der Lehre zu fördern. 
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