Sensorik und Signalverarbeitung

Dieser größte methodische Cluster der Fakultät bildet das Fundament für sehr viele grundlegende anwendungsspezifische Forschungsgebiete. Die wissenschaftliche Expertise im Bereich der Sensorik und  Signalverarbeitung reicht von der analogen und digitalen Realzeitverarbeitung klassischer elektrischer Einzelzeitsignale über Fragen der Signal- und Kanalkodierung bis hin zu Algorithmen zur modellbasierten Signalverarbeitung, Videosignalverarbeitung, Methoden der  Informations- und Sensorfusion, der Mustererkennung, des Data-Mining und des maschinellen Lernens.

Hierbei verwischen sich naturgemäß die Grenzen zwischen den Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Als größere institutsübergreifende anwendungsspezifische Forschungsgebiete dieses Clusters seien die Signalverarbeitung für die Kommunikationstechnik, die Lebenswissenschaften und die Automobiltelektronik genannt.

Die Forschungsarbeiten im Bereich der Lebenswissenschaften reichen von der Nutzung informationstheoretischer Methoden und Gesetzmäßigkeiten für das Verständnis biologisch redundanter Codierungen (wie beispielsweise der menschlichen DNA) bis hin zu Retina-Implantaten. Ein weiterer wichtiger Bereich sind Systeme zur verbesserten oder berührungslosen Erfassung von Vitalparametern.

Einen Schwerpunkt im anwendungsspezifischen Forschungsgebiet Automobilelektronik bilden die Fahrerassistenz- und Fahrzeugsicherheitssysteme, sowie Technologien und Methoden zur Fahrzeug-Fahrzeug oder Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.