Projekt: Biomolekulare Effekte von Hypnotherapie



Projektleitung

Projektleitung:
Prof. Dr. Iris-Tatjana Kolassa

Ansprechpartner:
M.Sc Sarah Karrasch

Projektbeschreibung

Stress löst im Körper eine vielseitige und komplexe physiologische Stressreaktion aus, die auch zur Stimulation des Immunsystems und somit zur Initiation von Entzündungsprozessen führt. Diese belasten den gesamten Körper und stellen bei ausbleibender Inaktivierung einen wichtigen Risikofaktor für die Ätiologie psychischer und psychosomatischer Störungen dar. Chronische oder traumatische Stressoren können als physiologische Belastungen
zu niederschwelligen chronischen Entzündungsprozessen und oxidativem Stress beitragen. Hypnose kann dem vermutlich entgegenwirken und die immunologischen Prozesse im Körper auf systemischer Ebene verbessern oder sogar normalisieren. Hypnose wird daher als Entspannungsverfahrung zur Reduktion von akuten Stresssymptomen und chronischer Stresssyndrome eingesetzt. In Kooperation mit Prof. Dr. Walter Bongartz und der Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V. wird in der Abteilung Klinische & Biologische Psychologie eine Studie durchgeführt, die die unmittelbare Wirksamkeit von Hypnose auf biomolekularer Ebene untersucht.