Organisation und Durchführung von Prüfungen während der Corona-Krise

Sehr geehrte Prüfende,

im Folgenden finden Sie Hinweise zur Organisation und Durchführung von Prüfungen in Präsenz an der Universität Ulm. Für die schriftlichen und mündlichen Prüfungen sind durch das Dezernat V Räume, in den schriftliche Prüfungen und Räume, in den mündliche Prüfungen abgenommen werden können, festgelegt worden. Wie Sie als Prüfende bei der Planung der Prüfungen vorgehen und wie die Hygieneschutzmaßnahmen eingehalten werden können finden Sie im Folgenden. Bitte beachten Sie die dort aufgeführten Regelungen, damit die Prüfungen unter den geltenden Hygieneschutzbestimmungen abgenommen werden können.

Vor jeder Prüfung müssen die Kontaktdaten der Prüflinge erfasst werden.

Durchführung von Prüfungseinsichten

Hier finden Sie Hinweise zur Durchführung von Prüfungseinsichten für Zeiten mit eingeschränktem Publikumsverkehr.

Hinweise zur Abnahme von mündlichen Prüfungen

Ich möchte eine “Mündliche Online-Prüfung” anbieten, was muss ich tun?

  1. Melden Sie die Prüfung über Ihren/Ihre Prüfungskoordinatorin an das Studiensekretariat. Im Rahmen der Prüfungsorganisation wurde eine neue Prüfungsform für die geplanten mündlichen Prüfungen im Online-Format angelegt. Die Prüfung sehen Sie im Hochschulportal als "Mündliche Online-Prüfung".
  2. Lesen Sie die Handreichung für Prüfende für die Durchführung von mündlichen Prüfungen per Videokonferenz an der Universität Ulm während der Corona Krise.
  3. Die Vorgehensweise für die Anmeldung bei den Prüfungen ist exakt dieselbe wie bei mündlichen Präsenzprüfungen. Die Studierenden melden sich über das Portal zur mündlichen Online-Prüfung an und vereinbaren einen Termin mit Ihnen. Sie tragen dann den Prüfungstermin und später die Note im Hochschulportal ein.
  4. Das Protokoll der Prüfung wird wie bei einer mündlichen Präsenzprüfung an das Studiensekretariat übermittelt.
  5. Bitte beachten Sie: Studierende, die bereits zu der betreffenden Prüfung als mündlichen Präsenzprüfung angemeldet sind, müssen sich ans Studiensekretariat wenden, um den Anmeldesatz für die Präsenzprüfung zu stornieren. Erst dann ist eine Anmeldung zur Mündlichen Online-Prüfung möglich.
  6. Mit der Anmeldung zur Mündlichen Online-Prüfung erklärt der Prüfling sein Einverständnis zur Teilnahme an der Prüfung im Onlineformat.

Welche Räume stehen für die mündlichen Prüfungen in Präsenz zur Verfügung?

Informationen zu den möglichen Prüfungsräumen finden Sie hier.

Wie buche ich einen Raum für eine Prüfung in Präsenz?

Bitte wenden Sie sich zur Buchung der Prüfungsräume an Ihre Studiengangs-/Prüfungskoordinatorinnen und Koordinatoren.

Was ist hinsichtlich der Hygieneschutzbestimmungen in den Räumen bei mündlichen Prüfungen zu beachten?

  1. Die Räume sind mit Desinfektionsmitteln zur Desinfektion der Hände und Desinfektionstüchern zur Desifektion der Oberflächen ausgestattet. Die Räume müssen nach der Prüfung gelüftet werden. Zwischen einzelnen Prüfungsblöcken ist ausreichend Zeit für Personenwechsel und die Lüftung einzuplanen (mindestens 15 Minuten). Eine Nutzungsanweisung ist in den Prüfungsräumen ausgehängt.
  2. Die Kontaktdaten der Prüflinge sind zu erfassen.
  3. Für alle Prüfungsbeteiligten gelten die Hausregeln der Universität Ulm, wenn sie sich zu den Prüfungsräumen begeben. Es muss ein Abstand von mindestens 1,5 m zwischen allen beteiligten Personen (Prüfende, Prüfling, Beisitzer) vorhanden sein (z.B. 3 Tische mit je 60 cm).
  4. Die Prüflinge sollen darauf hingewiesen werden, das Universitätsgelände nach Ende der Prüfung zügig zu verlassen.  

Welche Nachweise müssen Studierende erbringen, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen keine MNS-Maske tragen können?

Von der Verpflichtung eine MNS-Maske zu tragen, sind Personen ausgenommen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer MNS-Maske aus gesundheitlichen Gründen und sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Zur Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. Aus dem Attest muss sich entnehmen lassen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Studierenden vorliegen und welche Auswirkungen diese auf ihre Leistungsfähigkeit in der Lehrveranstaltung bzw. Prüfung hat. Nicht der Arzt, sondern die Lehrverantwortlichen bzw. die Prüfenden entscheiden über eine Befreiung von der Mund-Nasen-Bedeckung.  Dies ist nur möglich, wenn die gesundheitliche Beeinträchtigung ausreichend beschrieben ist, damit im Interesse der Studierenden nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung verfahren werden kann.

Hinweise zur Abnahme von schriftlichen Prüfungen

Ich möchte das Prüfungsformat ändern und anstelle einer schriftlichen Klausur ein anderes Format (z.B. Hausarbeit, Mündliche Online-Prüfung...) einrichten lassen, was muss ich tun?

  1. Beachten Sie die Informationen zu alternativen Prüfungsformen des Zentrums für Lehrentwicklung
  2. Teilen Sie Ihren Studierenden rechtzeitig das geänderte Prüfungsformat mit, damit diese ausreichend Zeit zur Vorbereitung auf die Prüfung haben.
  3. Melden Sie die Prüfung mit dem geänderten Prüfungsformat über Ihren/Ihre Prüfungskoordinator/Prüfungskoordinatorin an das Studiensekretariat. Hier wird die Änderung des Prüfungsformats dokumentiert und den Prüfungsausschussvorsitzenden zur Kenntnis gegeben.

Was ist bei der Prüfungsvorbereitung zu beachten?

  • Studierende sind rechtzeitig über Zeit und Ort der Prüfung informieren und auf die Informationen des Dezernats II für Studierende zur Abnahme von Prüfungen hinzuweisen.
  • Bei Klausuren, die in mehreren Räumen stattfinden: Studierende alphabetisch anhand ihrer Nachnamen den Prüfungsräumen zuweisen und sie über die Zuweisung informieren.
  • MNS-Masken sind von den Aufsichtspersonen selbst mitzubringen.
  • Einsatz von Hilfskräften zur Klausuraufsicht planen - Empfehlung: pro Prüfungsraum sollten zwei Personen Aufsicht führen.
  • Merkzettel für die Aufsichtspersonen in ausreichender Zahl drucken
  • Genügend Behälter (Kisten/Kartons) (zwei pro Prüfungsraum) für Klausurblätter besorgen und diese entsprechend beschriften

Was ist am Tag der Klausur zu beachten?

  • Merkzettel für die Ankündigungen zum Infektionsschutz vor Beginn der Klausur an die Aufsichtspersonen verteilen.
  • Aufsichtsperson kontrolliert 30 Minuten vor Einlass der Prüflinge:
  1. Stimmt die Bestuhlung mit den Angaben auf dem Aushang überein?
  2. Sind die Plätze nummeriert?
  3. Sind Desinfektionsmittel und Masken* wie angegeben vorhanden? Hinweis: Wichtige Telefonnummern für die Meldung fehlender oder fehlerhafter Bestände, Gebäudemanagement und Hausmeister, Leitwarte für technische Notfälle, sind auf den Raumplänen, die in den Prüfungsräumen aushängen, angegeben.
  • Klausurblätter vor Klausurbeginn an den markierten Plätzen auslegen, an denen Studierende sitzen dürfen.
  • Je einen Behälter am Raumausgang für die Abgabe der Klausurblätter bereitstellen.

Beispiel: 8:00 Uhr Beginn der Prüfung im Raumplan -> 7:30 Uhr Kontrolle des Raums plus Auslegen der Klausurblätter und Selbsterklärung -> 8:00 Uhr Einlass der Prüflinge -> Beginn der Prüfung nach Unterweisung der Prüflinge

* Masken müssen sowohl das Aufsichtspersonal als auch die Prüflinge selbst mitbringen. Eine Notfallreserve liegt in den Prüfungsräumen aus, falls aus irgendwelchen Gründen jemand ohne Maske erscheinen sollte.

Wie läuft die Klausur ab?

  • Einlass der Studierenden zu der im Prüfungsplan angegebenen Zeit.
  • Studierenden anbieten mit einem Desinfektionstuch ihren Platz zu reinigen.
  • Studierende nehmen unter Einhaltung der Maskenpflicht geordnet, Reihe für Reihe ihre Plätze ein, beginnend vom Eingang aus gesehen mit dem am weitesten entfernten Platz. Jacken, Taschen sind ggf. an den Rand des Prüfungsraumes zu stellen.
  • Nachdem die Studierenden ihre Plätze eingenommen haben müssen diese sich registrieren, damit ihre Anwesenheit erfasst ist.
  • Anschließend verliest die Aufsichtsperson den Merkzettel zu den Maßnahmen zum Infektionsschutz während der Klausur.
  • Die Studierenden tragen ihre Platznummer auf dem Klausurdeckblatt ein.
  • Studierende legen ihren Studierendenausweis sichtbar vor sich auf den Tisch. Aufsichtspersonen können mit Schutzmaske durch die freien Reihen gehen und die Identitäten kontrollieren oder Fragen beantworten.
  • Müssen Studierende den Raum während der Prüfung verlassen oder wollen sie die Klausur vorzeitig beenden, setzen sie in jedem Fall ihre Maske auf und geben der Aufsichtsperson ein Handzeichen. Diese fordert die Sitznachbar*Innen ggf. auf ihre Masken aufzusetzen und aus der Reihe heraus zu treten und ausreichend Platz zu machen. Wenn die betreffende Person wiederkommt, müssen die Sitznachbar*Innen ggf. ihre Masken wieder aufsetzen, wieder aus der Reihe treten und die Person wieder an ihren Platz lassen. Wenn alle wieder Platz genommen haben, dürfen die Masken je nach dem in welcher Pandemiestufe sich die Universität Ulm befindet wieder abgesetzt werden.
  • Nach dem Ende der Klausur setzen alle Studierende auf Ankündigung der Aufsichtsperson ggf. ihre Schutzmasken wieder auf. Die Aufsichtsperson weist die Studierenden darauf hin, dass sie das Gebäude zügig verlassen sollen. Sie verlassen geordnet den Raum, beginnend mit der Reihe die dem Ausgang am nächsten ist und legen ihre Klausurblätter am Ausgang in die bereitstehenden Behälter.
  • Klausuren müssen nach Korrektur und Klausureinsicht beim Studiensekretariat zum Einscannen abgegeben werden.

Welche Nachweise müssen Studierende erbringen, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können?

Von der Verpflichtung eine MNS-Maske zu tragen, sind Personen ausgenommen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen und sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Zur Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. Aus dem Attest muss sich entnehmen lassen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Studierenden vorliegen und welche Auswirkungen diese auf ihre Leistungsfähigkeit in der Lehrveranstaltung bzw. Prüfung hat. Nicht der Arzt, sondern die Lehrverantwortlichen bzw. die Prüfenden entscheiden über eine Befreiung von der Mund-Nasen-Bedeckung.  Dies ist nur möglich, wenn die gesundheitliche Beeinträchtigung ausreichend beschrieben ist, damit im Interesse der Studierenden nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung verfahren werden kann.