Software FAQ

ISO-Abbilder

Was sind die zum Download angebotenen .iso-Dateien?

 

Bei den Dateien handelt es sich um Abbilder von CD oder DVD-Medien. Um Zugriff auf die enthaltenen Dateien zu erlangen, müssen diese .iso-Dateien  entsprechend auf CD bzw. DVD gebrannt werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Datei als ein virtuelles Laufwerk auf dem Rechner zur Verfügung zu stellen. Unter Windows 7 und älter wird dafür oft eine Zusatzsoftware benötigt, z.B. "Virtual CloneDrive (Freeware)" von ehem. Slysoft, jetzt RedFox.

Das Programm lässt sich nicht installieren oder das Abbild ist fehlerhaft

Überprüfen Sie zuerst, ob die Datei vollständig und intakt heruntergeladen wurde. Die einfachste Überprüfung ist dabei die der Dateigrösse (unter Windows bei den Dateieigenschaften zu sehen): die der heruntergeladenen Datei muss mit der im Portal für die selbe Datei angezeigten übereinstimmen. Ist die lokale Datei kleiner, wurde die Datei nicht vollständig heruntergeladen. 

Für viele der Dateien sind für eine zusätzliche und gründlichere Überprüfung md5 checksummen (https://en.wikipedia.org/wiki/Md5sum) in einer Datei "md5sum" hinterlegt. Diese Checksumme kann mit einem Programm auch von der lokalen Datei erzeugt und mit der Checksumme des Originals verglichen werden. Unter Linux/Unix ist das mit dem Befehl "md5sum" möglich, unter Windows entweder mit dem Kommandozeilenprogramm von Microsoft (https://support.microsoft.com/kb/841290) oder z.B. dem freien graphischen Programm QuickHash (http://quickhash.sourceforge.net//) 

Sollten Probleme mit der Installation auch mit einem intaktem Abbild bestehen bleiben, wenden Sie sich an den kiz Software-Support: kiz.software-support(at)uni-ulm.de

Was ist eine Netzwerklizenz?

Netzwerklizenzen werden von uns zentral über den Lizenzserver lm01.rz bereitgestellt (siehe Installationsanleitung für die Netzwerklizenz der jeweiligen Software). 

Am Beispiel von SPSS: Wenn jemand innerhalb des Universitätsnetzwerks SPSS ausführt, kontaktiert SPSS den Lizenzserver und fragt nach einer freien Lizenz an. Sind noch Lizenzen frei, "leiht" das SPSS eine Lizenz aus und in unserem Lizenzserver wird die Anzahl der Lizenzen um eine verringert. Sind alle unserer Lizenzen auf diese Art gleichzeitig in Nutzung, kann keine weitere Lizenz mehr entliehen werden und die nächste Person, die SPSS ausführen will  bekommt eine Fehlermeldung. 

Die Lizenzzahl wird vom kiz möglichst gut an den Bedarf angepasst. Sie ist generell so hoch, dass das Aufbrauchen aller Lizenzen nur selten vorkommen kann. So z.B. bei SPSS, wenn ein SPSS-Kurs mit 30 Leuten stattfindet (blockiert 30 Lizenzen gleichzeitig) und zudem noch zufällig an dem Tag eine hohe Nutzung von einzelnen Nutzern auftritt.

Achtung: Programme, die mit Netzwerklizenzen betrieben werden sollten nach der Verwendung geschlossen werden und auf keinen Fall tagelang auf einem Rechner im Büro geöffnet bleiben. Diese Lizenz ist für andere Nutzer an der Universität nicht mehr verfügbar!

Generell ist die Nutzung der Netzwerklizenzen kostenlos, genauere Informationen für jede einzelne Software, eventuelle Ausnahmen und ob überhaupt Netzwerklizenzen für eine Software verfügbar sind, ist im Software-Katalog ersichtlich.

Netzwerklizenzen laufen aus, was muss ich tun?

Wenn Sie die Netzwerklizenzen des kiz nutzen und eine Meldung über das Auslaufen eines Programms erhalten, müssen Sie gar nichts unternehmen. Sobald wir die neuen Lizenzschlüssel erhalten, werden diese auf dem Lizenzserver zur Verfügung gestellt und sind dann automatisch für alle Nutzer der Netzwerklizenzen verfügbar. Wir erhalten die neuen Lizenzen jedoch meist nicht bevor Programme anfangen Warnungen über das Auslaufen der Lizenzen anzuzeigen. Manche Programme funktionieren zudem noch 1-2 Monate länger, als die Warnung behauptet. 

Sollten wir unser Softwareangebot einschränken müssen und die Netzwerklizenzen nicht mehr anbieten können, so wird das über die Mailingliste kiz.wiss-software [ät] uni-ulm.de bekanntgegeben. Sie können sich auf https://imap.uni-ulm.de/lists/info/kiz.wiss-software für die Mailingliste eintragen und dort auch die älteren archivierten Meldungen einsehen.

Netzwerklizenzen über VPN

Installation

  • Der VPN-Client ist nach Login unter https://portal.uni-ulm.de/PortalNG/software.html unter "Systemsoftware" als "Cisco AnyConnect VPN client" erhältlich. Der VPN Client sollte während der Installation der Software mit Netzwerklizenzen bereits laufen. 
  • Beachten Sie die Installationsanleitung, die im Hochschuldiensteportal für die Installation der Netzwerkversion der Programme neben den Installationsdateien zur Verfügung gestellt wird. Die nötigen Schritte, um eine Netzwerklizenz zu verwenden variieren von Software zu Software stark und werden in der jeweiligen Anleitung erklärt.

Problembehandlung

  • Die Anzahl der Netzwerklizenzen ist begrenzt. Die vorhandenen Lizenzen können in seltenen Fällen bereits alle in Benutzung sein. Probieren Sie den Zugriff noch ein zweites Mal z.B. eine halbe Stunde später. 
  • Wenn möglich (Laptops) testen Sie im Netzwerk (WLAN) der Universität, ob sich die Software dort aufrufen lässt. Dies hilft zu Unterscheiden, ob das Problem mit der Softwareinstallation oder der VPN-Verbindung besteht.

Wenn das Problem nur über VPN auftritt:

  • Um auf die Netzwerklizenzen zugreifen zu können, kann das "WebVPN" nicht verwendet werden (dies kann nur für Webseiten verwendet werden). Installieren Sie den Cisco-VPN Client, der neben der wissenschaftlichen Software im Hochschuldiensteportal angeboten wird.
  • Überprüfen Sie, dass Sie über VPN Teil des Universitätsnetzwerks geworden sind: Rufen Sie dafür http://www.displaymyhostname.com/ auf. Wenn Ihre Addresse (Hostname) auf "extern.uni-ulm.de" endet, haben Sie die Verbindung erfolgreich hergestellt. 

Wenn die obigen Punkte den Fehler nicht geholfen haben, das Problem zu  beheben:

Schreiben Sie an helpdesk@uni-ulm.de. Geben Sie in der Email bitte folgendes an:

  • Softwarename/Version
  • "Hostname" von http://www.displaymyhostname.com/ zur Zeit des Versuchs
  • Datum und Zeit eines der nicht-erfolgreichen Zugriffe
  • Lokaler Nutzername und Rechnername (bei Windows-Rechenern der bei der Installation angegebene Name - z.B. so etwas wie "Jenny" und "JennyPC")