Students at Risk: Das Hilde Domin-Programm (DAAD)

Das Hilde Domin-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist ein Stipendienprogramm aus den Mitteln des auswärtigen Amtes zur Förderung von weltweit gefährdeten Studierenden und Doktorand*innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird. Das Programm soll diese Personengruppen darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.

Das Auswahlverfahren erfolgt zweistufig: Der erste Schritt ist eine Nominierung durch eine Hochschule. Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit den erforderlichen Unterlagen (siehe rechts) an das International Office der Universität Ulm.

Nominiert werden können Studierende sowie Doktorand*innen aller Fachrichtungen mit Ausnahme der Fachrichtungen Humanmedizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin,

  • die eine Bedrohung ihres persönlichen Wohlergehens oder ihrer Sicherheit (z.B. durch körperliche Gewalt, Verhaftung, Verweigerung von Bürger- und Bildungsrechten usw.) gegenüber der nominierenden Einrichtung nachweisen oder glaubhaft machen können
  • die im Besitz von Bildungsnachweisen sind, die den Zugang zu einer Hochschule ermöglichen und den Abschluss eines angestrebten Studiengangs bzw. Forschungsvorhabens laut der Datenbank anabin gewährleisten
  • deren letzter Studienabschluss bzw. letzte Immatrikulation nicht länger als zwei Jahre zurückliegt (mit Ausnahmen, siehe FAQ)
  • die nachweislich über Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch auf Niveau B2 verfügen
  • die sich zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist im Ausland oder grundsätzlich nicht länger als 15 Monate in Deutschland aufhalten.

Genauere Informationen finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Fristen

Die nächste Nominierungsfrist an der Universität Ulm für einen geplanten Studienstart im Wintersemester 2023/24 ist der 15.08.2022.

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