Erasmus+ Studierendenmobilität Studium (SMS)

Auswirkungen von CORONA auf Erasmus+ (SMS)

Informationen für Outgoings

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert

Informationen für Studierende im akademischen Jahr 2021/22

  • Ich möchte gerne im Wintersemester 2021/22 und/oder im Sommersemester 2022 mit Erasmus ins Ausland gehen. Ist das wegen COVID-19 überhaupt möglich?

    Natürlich kann niemand vorhersagen, wie sich die COVID-19 Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist möglich, dass unsere Partnerhochschulen den Austausch kurzfristig absagen, oder dass neue Ein- oder Ausreisebeschränkungen die Mobilität verhindern. Es ist damit zu rechnen, dass das Studium an der Partnerhochschule ganz oder teilweise online durchgeführt werden könnte. Wir sprechen hier von einer virtuellen Mobilität (virtual mobility) oder einer gemischten Mobilität (blended mobility), wenn das Auslandsstudium teilweise im Präsenzmodus an der Gasthochschule, teils virtuell von zuhause aus absolviert wird.

    Aber auch wenn diese Bedingungen sich kurzfristig ändern können, ist es nicht möglich, das Bewerbungs- und Auswahlverfahren kurzfristig durchzuführen, weil zu der Vorbereitung eines Auslandssemester viele Abläufe und Arbeitsschritte gehören, die einfach einen bestimmten zeitlichen Vorlauf erfordern. Wir werden daher das Bewerbungs- und Auswahlverfahren für das akademische Jahr 2021/22 in gewohnter Weise im Wintersemester durchführen. Die Nominierung für einen Platz im Erasmus Programm steht damit immer unter dem Vorbehalt der aktuellen Lage der COVID-19 Pandemie zum geplanten Zeitraum des Auslandsaufenthalts.

    Hier finden Sie Informationen zum Bewerbungsverfahren.

Informationen für Studierende im akademischen Jahr 2020/21

  • Ich bin für einen Erasmus-Aufenthalt im Wintersemester 2020/21 nominiert. Kann ich den überhaupt antreten?

    Aufgrund der sich aktuell sehr schnell wandelnden und unberechenbaren Situation, kann man dies nicht mit Sicherheit vorhersagen. Aktuell können wir Beeinträchtigungen durch die Coronavirus-Pandemie im Wintersemester 2020/21 allerdings nicht ausschließen. Dennoch ist es grundsätzlich möglich, wenn sich Ihre Gasteinrichtung zum geplanten Beginn Ihrer Mobilität nicht in einem Land oder einer Region befindet, die dann noch vom Robert-Koch-Institut zu einem Risikogebiet erklärt wurden, wenn Sie vor Ort nicht in eine Pflichtquarantäne müssen und/oder für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ausgesprochen wurde. Derzeit gilt eine weltweite Reisewarnung.

    Dennoch und gerade deshalb gilt: Wenn Sie einen Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2020/21 planen, sollten Sie die von Ihrer Gasthochschule geforderten Unterlagen fristgerecht einreichen, damit das dortige International Office auch unter den derzeitigen Bedingungen genügend Zeit hat, alles für Ihren Aufenthalt im Wintersemester zu organisieren.

    Weitere Informationen zur Bewerbung an der Gasthochschule

  • Was ist eine gemischte Mobilität (blended mobility) und wie wird das gefördert?

    Unter einer gemischten Mobilität (blended mobility) versteht man einen Studienabschnitt an einer Hochschule im Ausland, der teilweise im Präsenzmodus vor Ort, teilweise virtuell über online-Unterricht absolviert wird. Verschiedene Szenarios sind hier denkbar:

    • Sie beginnen die Mobilität im Heimatland, nehmen aber bereits an online-Veranstaltungen der Gasthochschule teil. Erst zu einem späteren Zeitpunkt reisen Sie aus, um an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen.
    • Sie reisen in das Gastland, haben aber zunächst nur online-Veranstaltungen und erst im Laufe des Semesters wird auf Präsenzveranstaltungen umgestellt.
    • Sie haben im Gastland sowohl online-Veranstaltungen wie Präsenzveranstaltungen parallel.

    Als Faustregel zeichnet sich ab, dass viele Universitäten in Europa Veranstaltungen mit hoher Teilnehmerzahl (z.B. Vorlesungen) auch weiterhin nur online anbieten, während kleinere Veranstaltungen wie Kolloquien und Seminare, insbesondere aber auch praktische Lehrveranstaltungen wie Laborpraktika oder Übungen in kleineren Gruppen , bei denen die Abstands- und Hygieneregeln umsetzbar sind, wieder im Präsenzmodus durchgeführt werden. Manche Universitäten ermöglichen es Erasmus-Studierenden, das Studium virtuell von zuhause aus zu beginnen; andere Universitäten verlangen die physische Anreise zu einem bestimmten Termin, auch wenn der Lehrbetrieb zu Semesterbeginn oder auch längerfristig nur im Online-Modus möglich ist.

    Die finanziellen Regelungen hinsichtlich der Erasmus-Stipendien sind im akademischen Jahr 2020/21 anders als im Jahr davor, als die Pandemie überraschend ausgebrochen ist.

    Für 2020/21 müssen sowohl Beginn und Ende der physischen Mobilität als auch Beginn und Ende der virtuellen Mobilität von der Gasthochschule bestätigt werden. Dazu verwenden Sie bitte unsere Vordrucke "Certificate of Virtual Mobility" und "Certificate of Physical Mobility" (zum Download im mobility-online-Portal).

    • Beginn und Ende der virtuellen Mobilität sind der erste und letzte Unterrichtstag, an dem man an Online-Veranstaltungen teilgenommen hat. Sollte eine Hochschule dies nicht individuell bestätigen können, können stattdessen auch das Datum der Immatrikulation bzw. Exmatrikulation an der Gasthochschule bestätigt werden.
    • Beginn und Ende der physischen Mobilität sind nicht der Tag der Ankunft und der Tag der Abreise. Stattdessen sind es der erste und letzte Tag, an dem man an der Gasthochschule für akademisch relevante Aktivitäten physisch anwesend ist. Dazu zählen selbstverständlich der erste und der letzte Unterrichtstag bzw. Tag der letzten Prüfung, aber auch die Teilnahme an Begrüßungsveranstaltungen, Sprachkursen, festen Einschreibeterminen, medizinischen Untersuchungen, die Voraussetzung zur Ableistung eines Blockpraktikums oder PJ-Tertials sind.
    • Finanziell gefördert wird die gesamte nachgewiesene Dauer der physischen Mobilität, und zwar auch dann, wenn Sie nur online-Unterricht haben, ihre Gasthochschule aber verlangt, dass Sie dazu vor Ort im Ausland sein müssen.
    • Die gesamte Dauer der Mobilität kann jedoch länger sein, wenn der physischen Mobilität ein virtuelle Mobilität vorhergeht oder folgt. Diese Gesamtdauer gilt als geförderter Zeitraum, was bei Erasmus nicht gleichbedeutend ist mit finanziell gefördert, denn die Erasmus-Förderung besteht aus wesentlich mehr Unterstützung als nur dem Stipendium.
    • Grundsätzlich ist es möglich, mit Erasmus mehrfach gefördert zu werden, und zwar in jedem Studienzyklus bis zu 12 Monate. Wenn Sie sich also erneut um eine Förderung im gleichen Studienzyklus bewerben, muss jeweils die Gesamtdauer von früheren Mobilitäten angerechnet werden - unabhängig davon, ob Sie auch jeweils für die volle Mobilität finanziell gefördert wurden, oder nur für kürzere Zeiträume.

     

  • Was passiert, wenn ich nach Ankunft an meiner Gasthochschule in Quarantäne muss?

    Noch kann niemand vorhersehen, wie sich das Infektionsgeschehen bis zum Herbst entwickelt. Insofern ist nicht auszuschließen, dass manche Länder von Einreisenden eine gewisse Zeit der Selbstisolation bzw. Quarantäne verlangen. Wie das dann im Einzelfall organisiert wird, ob Sie diese Zeit in ihrem Wohnheimzimmer verbringen können, oder ob Sie dafür in ein Hotel oder andere Einrichtung gehen müssen, wie Sie in der Zeit versorgt werden, klären Sie bitte mit Ihrer Gasthochschule.

    Wichtig zu wissen: auch der Zeitraum einer Quarantäne nach Einreise in das Gastland wird bei der Berechnung des Stipendiums berücksichtigt und gefördert. Die Dauer einer Quarantäne bei der Rückkehr in das Heimatland nach Beendigung der Mobilität kann aber grundsätzlich nicht bezuschusst werden.

Informationen für Studierende im akademischen Jahr 2019/20

  • Erstinformation für Studierende, deren Mobilität noch nicht beendet ist

  • Ich bin wegen Corona früher als geplant nach Deutschland zurückgekehrt. In dieser Situation war es nicht möglich, das Ende meines Aufenthalts auf dem Certificate of Mobility bestätigen zu lassen. Was kann ich tun?

    Wenn Sie kein Certificate of Mobility (Teil I + II) einreichen können, sollten Sie eine kurze Begründung schreiben, warum dies nicht möglich war, und ihre Fahrkarten / Flugtickets einreichen, damit wenigstens das Datum der Rückreise dokumentiert ist.

  • Ich bin wegen Corona wieder in Deutschland, aber ich nehme weiterhin an meinen Kursen teil, weil meine Gasthochschule inzwischen ihren Unterricht auf Online-Kurse umgestellt hat. Eine Rückkehr an meine Gasthochschule kommt für mich nicht in Frage. Wie wirkt sich das auf mein Stipendium aus.

    Normalerweise können für das Stipendium nur die Zeiträume berücksichtigt werden, die man nachweislich vor Ort an der Gasthochschule verbracht hat (Präsenzphase). In dieser besonderen Situation können wir auch die Zeiträume berücksichtigen, in denen sie an Online-Kursen teilnehmen (eLearning-Phase), unabhängig davon, ob sie sich dabei im Gastland oder in Deutschland aufhalten, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

    • die Kurse, an denen sie teilnehmen, werden von ihrer Gasthochschule angeboten
    • mit diesen Kursen erbringen sie die Leistungen, die im Learning Agreement vereinbart sind
    • die Gasthochschule bescheinigt ihnen nicht nur die Präsenzphase, sondern auch die Dauer der eLearningphase (einschließlich Prüfungen), z.B. auf dem Certificate of Mobility, einer formlosen Bescheinigung, oder in einer eMail an erasmus@uni-ulm.de

    Wenn Sie online dieselben Kurse belegen, die sie auch vorher schon im Präsenzunterricht besucht haben, muss das Learning Agreement nicht geändert werden. Wenn Sie aber auf andere Kurse ausweichen müssen oder bestimmte Kurse nicht abschließen können, müssen Sie ein neues Learning Agreement: During the Mobility machen.

  • Ich möchte gerne mein Studium an der Gasthochschule solange wie möglich fortsetzen und hoffentlich auch abschließen, selbst wenn ich im Moment nur Online-Kurse besuchen kann. Muss ich trotzdem aufgrund von Corona vorher zurückkehren?

    Gesundheit und Sicherheit haben aktuell oberste Priorität. Dies haben sowohl die EU-Kommission als auch der DAAD als Nationalagentur für Erasmus+ mehrfach betont.

    Die Pandemie hat zwischenzeitlich solche Ausmaße angenommen, dass Sie sich erneut und sehr zeitnah die Frage stellen sollten, ob Sie den Auslandsaufenthalt nicht doch abbrechen sollten. Bei der Entscheidung darüber sollten Sie bedenken, dass die Zahl der regulären Reiseverbindungen momentan rasch zurückgeht und gleichzeitig die erlassenen Reisebeschränkungen weltweit zunehmen. Die Zahlen infizierter Personen werden lokal und regional weiterhin stark steigen und damit die dort vorhandenen Gesundheitssysteme hoch belasten. Neben der Betrachtung der örtlichen Gesundheitssysteme sollte auch die allgemeine Sicherheitslage im Gastland in die Entscheidungsfindung einfließen. Da sich die aktuelle Situation sehr dynamisch entwickelt, rät der DAAD dazu, umgehend noch bestehende Rückreisemöglichkeiten nach Deutschland zu prüfen und zu nutzen.

  • Ich möchte mein Studium an der Gasthochschule vorübergehend unterbrechen und von Deutschland aus Online-Kurse machen. Wenn sich die Lage bessert, würde ich gerne in den nächsten Wochen an meine Gasthochschule zurückkehren. Ist das erlaubt?

    Eine Rückkehr an Ihre Gasthochschule sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur und erst dann in Betracht ziehen, wenn sie nicht in einem Risikogebiet liegt, Sie dort nicht in Pflichtquarantäne gehen müssen und es keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes mehr gibt. Aktuell gibt es eine weltweite Reisewarnung.

    Für die Stipendienberechnung gilt es dabei folgendes zu beachten:

    • Wenn das Ende Ihrer Lehrveranstaltungen und Prüfungen später liegt, als das Enddatum in Ihrem Grant Agreement, Sie also eine Verlängerung benötigen, dann können keine Mehrkosten für die zusätzlichen Reisen wegen der Unterbrechung berücksichtigt werden. Der Aufenthalt wird dann taggenau (Beginn bis Ende der Mobilität laut Certificate of Mobility) abgerechnet.
    • Wenn Sie zusätzliche Kosten wegen der Unterbrechung geltend machen wollen, dann können die bezuschusst werden. In keinem Fall darf die Gesamthöhe der ausbezahlten Förderung aus Erasmus-Mitteln die Gesamtsumme überschreiten, die in Ihrem Grant Agreement vereinbart wurde. Verlängerungen des Grant Agreements sind in einem solchen Fall grundsätzlich ausgeschlossen.
  • Ich musste oder möchte mein Studium an der Gasthochschule abbrechen und stattdessen im Sommersemester mein Studium an der Universität Ulm wieder aufnehmen. Wie wirkt sich das auf mein Stipendium aus und worauf muss ich sonst noch achten?

    Wenn Sie das Studium an Ihrer Gasthochschule abbrechen, sollten Sie sowohl Ihre Gasthochschule wie auch das International Office der Universität Ulm unverzüglich informieren, unter Angabe des letzten Unterrichtstags an der Gasthochschule, das Datum Ihrer Rückreise und einer kurzen Begründung Ihrer Entscheidung. Alle Kurse, die Sie im Learning Agreement vereinbart haben, aber nicht abschließen können, müssen Sie mit einem Learning Agreement: During the Mobility abwählen. Um Ihr Studium an der Universität Ulm wieder aufzunehmen, müssen Sie ggf. eine Beurlaubung wieder rückgängig machen. Setzen Sie sich dazu mit dem Studiensekretariat in Verbindung.

    Das Stipendium erhalten Sie trotzdem, auch wenn Sie die vorgeschriebene Mindestdauer von 3 Monaten (90 Tagen) nicht eingehalten haben, und zwar In jedem Fall für die nachweislich vor Ort verbrachte Dauer. Aber auch Zusatzkosten, z.B. für Umbuchungen/Stornierungen von Tickets, Fortzahlungen des Wohnheimszimmers u.ä. können berücksichtigt werden, jedoch nur bis zu dem Maximalbetrag der Fördersumme, die in Ihrem Grant Agreement vereinbart wurde.

  • Ich war für das Wintersemester mit Erasmus im Ausland und konnte das Semester und die Prüfungen noch abschließen. Trotzdem hatte ich zusätzliche Kosten, weil ich meine Rückreise nicht wie geplant antreten konnte, sondern umbuchen musste. Können mir die entstandenen Mehrkosten durch Erasmus erstattet werden?

    Dies ist grundsätzlich möglich, wenn die entsprechenden Belege eingereicht und die Situation begründet wird. Dennoch können Ihnen für den nachgewiesenen Aufenthalt sowie die Mehrkosten insgesamt nicht mehr ausbezahlt werden, wie der maximale Betrag, der im Grant Agreement vereinbart wurde. Wieviel der Mehrkosten Sie erstattet bekommen, hängt also davon ab, inwieweit Sie mit den Aufenthaltstagen das Grant Agreement bereits ausgeschöpft haben.

  • Mein Studium an der Gasthochschule hat noch nicht begonnen. Ich möchte den Auslandsaufenthalt aber unbedingt im Sommersemester 2020 absolvieren. Ist das möglich?

    Gesundheit und Sicherheit haben aktuell oberste Priorität. Dies haben sowohl die EU-Kommission als auch der DAAD als Nationalagentur für Erasmus+ mehrfach betont.

    Die Pandemie hat zwischenzeitlich solche Ausmaße angenommen, dass wir dringend davon abraten, einen Auslandsaufenthalt anzutreten, vor allem, wenn die Gasthochschule in einem Risikogebiet liegt, Sie dort in Pflichtquarantäne gehen müssen und es eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gibt. Derzeit gilt eine weltweite Reisewarnung!

    Sie sollten dabei auch unbedingt bedenken, dass die Zahl der regulären Reiseverbindungen momentan rasch zurückgeht und gleichzeitig die erlassenen Reisebeschränkungen weltweit zunehmen. Die Zahlen infizierter Personen werden lokal und regional weiterhin stark steigen und damit die dort vorhandenen Gesundheitssysteme hoch belasten. Neben der Betrachtung der örtlichen Gesundheitssysteme sollte auch die allgemeine Sicherheitslage im Gastland in die Entscheidungsfindung einfließen.

    Sie sollten stattdessen erwägen, Ihren Erasmus-Aufenthalt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Ab wann dies wieder möglich ist, ist im Moment natürlich noch ungewiss. In jedem Fall muss eine solche Entscheidung mit Ihrer Gasthochschule abgestimmt werden. Bitte setzen Sie sich mit dem International Office in Verbindung.

    Grundsätzlich sind im Rahmen der Force-Majeure-Regulungen auch Kosten erstattungsfähig, die für eine nicht-angetretene Mobilität angefallen sind. Wir werden diese Regelung aber nur anwenden, wenn diese Kosten nachweislich vor dem 27.03.2020 entstanden sind.

  • Ich habe meinen Erasmus-Aufenthalt wegen Corona abgebrochen. Muss ich trotzdem den zweiten OLS-Test mache und die EU-Survey-Online-Umfrage machen?

    • Wenn Sie sich erst seit Kurzem an Ihrer Gasthochschule aufgehalten haben (Anreise nach dem 1. Januar 2020) und jetzt den Aufenthalt abgebrochen haben, also zum Sommersemester 2020 das Studium an der Universität Ulm wieder aufnehmen, dann müssen Sie den OLS-Test und die EU-Survey nicht machen.
    • Wenn Sie sich bereits seit dem Herbst 2019 an Ihrer Gasthochschule aufgehalten und ein ganzes  Semester absolviert haben, müssen Sie auch bei Abbruch im zweiten Semester den OLS-Test und die EU-Survey machen.
    • Wenn Sie vorzeitig oder vorübergehend aus dem Ausland zurückgekehrt sind, aber weiterhin das Online-Kursangebot Ihrer Gasthochschule nutzen, müssen Sie nach Beendigung des Auslandsstudiums (auch wenn es online stattgefinden hat) den zweiten OLS-Test und die EU-Survey machen.

Wie Sie uns erreichen

Das International Office ist bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.

Beratungen können per Email, Telefon oder Videochat stattfinden. Um einen Termin für eine Beratung zu vereinbaren, senden Sie bitte eine Email oder nutzen die offenen Sprechzeiten.

Ihre Ansprechpartner*innen finden Sie auf unserer Team & Kontakt Seite

Unterlagen können digital per E-Mail eingereicht werden.

Kontakt

Dr. Sabine Habermalz

Beratungszeiten:

Telefonisch erreichbar:

Montag | Mittwoch | Donnerstag
Video-Sprechstunde: Nach vorheriger Vereinbarung per eMail (bitte drei Terminvorschläge machen)

Anneli Williams

Beratungszeiten:
Mittwoch: 14:00 - 16:00
Freitag: 10:00 - 12:00

(nur telefonisch erreichbar)

Keine Beratung: 18.11.2020

Force Majeure-Regelung für Teilnehmende am Erasmus+ Programm

Aufgrund der dramatischen Entwicklung der Corona/Covid-19-Pandemie hat die EU-Kommission die Situation zur "Force Majeure" (höhere Gewalt) erklärt.  Damit hat sie den am Programm Erasmus+ teilnehmenden Ländern und Universitäten einen großzügigen Handlungsspielraum in der Corona-Krise eingeräumt. Man will damit verhindern, dass Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt vorzeitig beenden müssen oder gar nicht erst antreten können, nicht mit zusätzlichen Kosten oder anderen Nachteilen belastet werden. Wie diese "Force-Majeure"-Regelungen im einzelnen umgesetzt werden, kann von Land zu Land und von Universität zu Universität unterschiedlich sein.  So können z. B. die Kosten erstattet werden, die für den Rückflug oder weitere Mietzahlungen entstehen. Studierende können auch nach Ihrer Heimreise Ihr Stipendium weiter beziehen, wenn Sie von zu Hause aus an Onlinekursen der Gasthochschule teilnehmen, die dazu beitragen, ihr ursprüngliches "Learning Agreement“ zu erfüllen.

Wichtig: Als Faustregel gilt dabei allerdings, dass Geförderten insgesamt nicht mehr Geld ausbezahlt wird, als ursprünglich in der jeweiligen Stipendienvereinbarung als Gesamtsumme festgelegt war. Zuschüsse zu den entstandenen Mehrkosten müssen sorgfältig dokumentiert und begründet werden. Bewahren Sie daher alle Belege / Rechnungen auf, reichen Sie aber keine Unterlagen ein, solange die Universität sich im Notbetrieb befindet und keine Checkliste für die Erstattung von Mehrkosten veröffentlicht wurde.