Bachelor

Allgemein

Die aktuellen Semesterbeiträge finden Sie hier. Studiengebühren werden seit 2011 in Baden-Württemberg nicht mehr erhoben.

Leistungspunkte (= Credit Points) werden im europäischen Hochschulraum als ECTS-Punkte vergeben. Das European Credit Transfer System (ECTS) erleichtert die Anerkennung von im In- und Ausland erbrachten Studienleistungen. Ein ECTS entspricht etwa 30 Stunden Arbeitsaufwand pro Semester. Diese Zeit setzt sich aus Anwesenheitszeit in der Vorlesung, der Vorbereitung sowie der Nachbereitung zusammen.

Module können sein: Vorlesungen und Übungen (Dauer: ein bis zwei Semester), Seminare, Fallstudien, Praktikum, Bachelorarbeit.

Ein Pflichtmodul beschreibt eine verpflichtend zu erbringende Studienleistung. Eine vollständige Übersicht der Pflichtmodule finden Sie in § 19 Abs. 2 der Prüfungsordnung des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften (-> http://www.uni-ulm.de/index.php?id=8756).

Das Modulhandbuch enthält die Beschreibung der Lernziele und Lehrinhalte sowie weitere Informationen über sämtliche Module.

Das Modulhandbuch ist unter https://www.uni-ulm.de/index.php?id=42909 -> Modulhandbücher im LSF zu finden.

Die Leistungspunkte der einzelnen Module findet man im Portal unter: portal.uni-ulm.de -> Studium & Lehre -> Studium -> Modulbeschreibungen ansehen -> Bachelor -> Wirtschaftswissenschaften.

Bis zum Ende des Prüfungszeitraums des 4. (spätestens 6.) Semesters.

Bis zum Ende des Prüfungszeitraums des 6. (spätestens 10.) Semesters müssen alle Module (einschließlich der Bachelorarbeit) absolviert werden.

Es erscheinen alle Modulnoten auf der Leistungsübersicht.

Als Zusatzmodule können (beliebige) Module aus dem Lehrangebot der Universität Ulm belegt werden (§ 6 Abs. 9 Rahmenordnung). Zusatzmodule sind nicht endnotenrelevant.

Anträge werden in der Regel erst dann entgegengenommen, wenn die Ergebnisse der Prüfungen vorliegen, die vor Fristablauf noch abgelegt werden können.

Ja. Die Begründungen sind zudem zu belegen (z.B. durch ärztliche Atteste).

Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist spätestens acht Wochen nach Absolvieren der letzten bestandenen Prüfung zu stellen (dazu zählen auch das Praktikum und Seminare).

Auslandsstudium

Die FAQ-Datenbank der Auslandsberatung finden Sie unter http://www.uni-ulm.de/mawi/mawi-ausland/beratung-wiwi.html.

Ja. Die fachspezifische Auslandsstudienberatung erfolgt neben dem International Office auch durch Herrn Florian Hepperle

In diesem Fall sollte man sich mit einer bereits angefertigten Übersetzung der Modulbeschreibung an den entsprechenden Dozenten des Moduls wenden.

Im Hochschulportal unter "Studium & Lehre". Hierbei ist die Sprache auf Englisch zu stellen (Flagge am rechten oberen Rand verändern). Anschließend "Study" -> "Browse Modul Descriptions".

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit kann nicht verbessert werden. Mit der Abgabe besteht keine Möglichkeit mehr dazu.

Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Die Arbeit muss jedoch von einem Hochschullehrer betreut werden. Eine vorherige Absprache ist demnach vor dem Beginn der Arbeit zwingend nötig.

Die Gesamtnote errechnet sich aus dem gewichteten Mittel der relevanten Modulnoten, die jeweils mit dem Gewicht ihrer LP in die Berechnung eingehen.

  • Zwei Seminare von denen eines idealerweise im Bereich der Bachelorarbeit geschrieben werden sollte.
  • Schlüsselqualifikationen, welche durch einen Sprachkurs oder aus dem weiteren Kursangebot des Humboldt-Studienzentrums gewählt werden können.
  • Ein Betriebspraktikum, in der vorgeschriebenen Länge. Es können auch mehrere Praktika absolviert werden.
  • Die Bachelorarbeit.

Man kann mit der Bachelorarbeit i.d.R. dann beginnen, wenn man die Pflichtmodule, mindestens 12 LP im Schwerpunktfach und mindestens ein Seminar absolviert hat.

Ausnahme: Wenn zu erwarten ist, dass fehlende Module im zeitlichen Zusammenhang mit der Bachelorarbeit absolviert werden, kann auf Antrag beim Prüfungsausschuss eine frühere Anmeldung genehmigt werden.

Die Bearbeitungszeit (Zulassung bis Abgabe) beträgt maximal drei Monate. Auf Antrag kann eine Verlängerungsfrist von zwei Wochen gewährt werden.

Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist spätestens acht Wochen nach Absolvieren der letzten bestandenen Prüfung zu stellen. Es ist zu beachten, dass als Datum der letzten bestandenen Prüfung das Datum der Prüfung selbst und nicht das Datum der Bekanntgabe der Note gemeint ist. Der Praktikumsbericht kann ebenfalls als letzte bestandene Prüfung zählen.

Ja, dies ist generell möglich. Die Bachelorarbeit kann schon ab 140 erreichten LP angemeldet werden.

Klausuren

Eine Anmeldung ist bis drei Tage vor der Klausur möglich. (WARNUNG: Der Tag der Klausur zählt nicht dazu!)

Nein, eine Anmeldung zu einer Klausur ist auch ohne Besuch der Vorlesung möglich. Zur Anmeldung zu einer Klausur können jedoch bereits erbrachte Vorleistungen nötig sein. Nötige Vorleistungen können dem Modulhandbuch entnommen werden. (WARNUNG: Im Urlaubssemester ist keine Klausurteilnahme möglich.)

Alle Modulnoten mit Ausnahme der Noten in Business English, Recht, Schlüsselqualifikationen, Zusatzmodulen und Seminaren gehen in die Berechnung ein.

Die abzulegenden Prüfungen umfassen Prüfungen im Schwerpunktfach, im Wahlpflichtbereich BWL/VWL, im Wahlpflichtberich Informatik/Mathematik, in zwei Seminaren sowie in einer Schlüsselqualifikation. Zusätzlich ist ein Betriebspraktikum durchzuführen.

Jede Klausur kann ein Mal verbessert werden, sofern noch Verbesserungsversuche für dieses Modul vorhanden sind. Die Bachelorarbeit kann nicht verbessert werden.

Die Klausur muss schon bestanden sein und kann dann nur zum nächstmöglichen Termin verbessert werden.

Durch erneute Anmeldung zur Klausur zum nächstmöglichen Termin. Die Klausur muss als "Verbesserungsberechnung" im Studiensekreteriat per E-Mail angemeldet werden.

Bis zum Ende des Prüfungszeitraum im sechsten Semesters können maximal vier Prüfungen verbessert werden.

Bei Pflichtmodulen, die in die Bachelornote eingehen, können maximal drei Klausuren zweimal wiederholt werden. Module, die zum Bestehen der Orientierungsprüfung notwendig sind, können nur einmal wiederholt werden. Wichtig: Wenn drei der fünf Module, die zur Orientierungsprüfung gehören, bestanden sind, gilt die Orientierungsprüfung als bestanden. Danach können die Prüfungen der anderen zwei Module auch zweimal wiederholt werden.

Bei Wahlpflichtmodulen (inkl. Schwerpunktmodul) sind bei höchstens zwei Modulen drei Wiederholungen der Prüfung möglich. Nach dem Nichtbestehen der ersten (Wiederholungs-)Prüfung ist ein Wechsel in ein anderes Modul des selben Prüfungsbereichs möglich, wobei fehlgeschlagene Versuche bei dem Wechsel angerechnet werden.

Klausuren der Bereiche Sprachen (ausgenommen Business Englisch), Recht und Schlüsselqualifikationen können beliebig oft wiederholt werden.

Gewertet wird die bessere Note aus dem Erst- und dem Wiederholungsversuch.

Zusatzmodule können jeweils einmal wiederholt werden.

Ja, jedoch nur, wenn der Nachschreibetermin bereits im neuen, darauffolgenden Semester liegt. Während eines Urlaubssemesters sind keinerlei Klausuranmeldungen zulässig.

Nein. Einen Härtefallantrag gibt es nicht. Ist eine Prüfung drei mal nicht bestanden worden, sind die Prüfungsmöglichkeiten für ein Modul ausgeschöpft.

Sprachen

Das Angebot kann unter https://centre.uni-ulm.de/department.seam?departmentId=1 eingesehen werden.

Eine einmalige Registrierung beim Zentrum für Sprache und Philologie (ZSP) ist notwendig. Danach ist eine Einschreibung möglich. Eine Anleitung finden sie hier.

Orientierungsprüfung

Die Orientierungsprüfung ist keine weitere Klausur. Die Orientierungsprüfung gilt als bestanden, wenn bis zum Ende des 2. Semesters (spätestestens 3.) mindestens drei der folgenden fünf Module spätestens in der ersten WIederholung erfolgreich absolviert wurden: Grundlagen der BWL, Grundlagen der VWL, Externes Rechnungswesen, Mathematische Grundlagen der Ökonomie I, Mathematische Grundlagen der Ökonomie II. Die Orientierungsprüfung dient zur Feststellung der richtigen Studienwahl. Wird die Orientierungsprüfung nicht bestanden, erfolgt die Exmatrikulation.

Um den Bachelorabschluss zu bekommen, muss die Orientierungsprüfung absolviert werden. Wird die Orientierungsprüfung nicht bestanden, erfolgt die Exmatrikulation.

Bis zum Ende des 2. Semesters (spätestens 3.) müssen drei der fünf folgenden Module spätestens in der ersten WIederholungsprüfung bestanden sein: Grundlagen der BWL, Grundlagen der VWL, Externes Rechnungswesen, Mathematische Grundlagen der Ökonomie I, Mathematische Grundlagen der Ökonomie II. Wird die Orientierungsprüfung nicht bestanden, erfolgt die Exmatrikulation.

Praktikum

Um ein Pflichtpraktikum als solches anerkennen lassen zu können, muss das Praktikum in einer privaten oder öffentlichen Einrichtung absolviert werden, die eine eindeutige fachliche Verbindung zum Studiengang erkennen lässt.

Ja. Der Studierende darf von der jeweiligen Einrichtung, bei der er ein Praktikum absolviert, finanzielle Beihilfen erhalten.

Das Beratungsgespräch wird zwar empfohlen, es ist aber nicht verpflichtend und nicht für die Anerkennung erforderlich.

Insgesamt mindestens acht Wochen. Die Zeit kann auch in verschiedenen Unternehmen absolviert und auf verschiedene Zeiträume aufgeteilt werden.

Kaufmännische Lehren werden auf Antrag (in Papierform im Sekretariat des Prüfungsausschusses) als Praktikum anerkannt.

Der Antrag ist mit Bericht und Teilnahmebescheinigung in Papierform im Sekretariat des Prüfungsausschusses Wirtschaftswissenschaften einzureichen. Kopien können nur akzeptiert werden, wenn sie amtlich beglaubigt sind oder das Original im Sekretariat des Prüfungsausschusses zum Abgleich vorgelegt wird.

Der Praktikumsbericht wird vom Studierenden nach dem Praktikum selbst verfasst. In einem Umfang von ca. 1.000 Wörtern sollen die Einrichtung, der Arbeitsplatz sowie die eigenen Tätigkeiten im Rahmen des Praktikums beschrieben werden. Dieser Bericht kann auch in englischer Sprache verfasst werden.

Die Einrichtung, bei der der Studierende das Praktikum absolviert hat.

Das Zeugnis / die Bescheinigung muss Angaben zur Person, die Dauer des Praktikums unter Angabe der Fehltage sowie die Arten der Beschäftigung, denen der Studierende nachging, enthalten. Zudem sollte eine Beurteilung der Tätigkeit enthalten sein. Gegebenenfalls kann diese Beurteilung auch in einem separaten Dokument erfolgen. Sollte dieses Dokument in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch verfasst worden sein, muss eine Übersetzung beigefügt werden.

Einen Leitfaden für das Betriebspraktikum finden Sie unter: https://www.uni-ulm.de/index.php?id=42851.

Nein. Das Praktikumszeugnis genügt als Nachweis.

Herr Lars Georgi (M23/2.204/Studiensekreteriat) stellt solche Bestätigungen aus.

Krankheit, Urlaub, betriebsbedingte Ausfalltage und Sonstiges. Feiertage zählen nicht dazu.

Nicht mehr als drei Ausfalltage.

Man muss die ausgefallene Zeit nachholen. Hierzu kann das bestehende Praktikum verlängert oder ein zusätzliches Praktikum begonnen werden.

Nein.

Im Sekretariat des Prüfungsausschusses. Zurzeit ist dies Frau Vanessa Fink (He18/1.09).

Spätestens in dem auf das Praktikum folgende Semester muss das Praktikum angerechnet werden.

Ja, sofern alle weiteren Prüfungsleistungen bereits erbracht wurden. Der Praktikumsbericht gilt als Prüfungsleistung. Somit ist der Zeitpunkt der Einreichung zusätzlich der Zeitpunkt der letzten Prüfung.

Für ein Pflichtpraktikum kann nur dann ein Urlaubssemester beantragt werden, wenn das Praktikum deutlich länger als der vorgeschriebene Zeitraum des Pflichtpraktikums von acht Wochen dauert (z. B. sechs Monate).

Schwerpunkte

Es gibt folgende sechs Schwerpunktfächer:
  1. Economics
  2. Finanz- und Versicherungswirtschaft
  3. Informatik
  4. Unternehmungsführung und Controlling
  5. Technologie- und Prozessmanagement
  6. Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung

Die Wahl des Schwerpunktfaches erfolgt durch Anmeldung der Prüfung im jeweiligen Schwerpunkt am Ende des Semesters. Die Entscheidung muss nicht zu Beginn des Semesters erfolgen.

Ein einmaliger Wechsel des Schwerpunktfaches ist möglich, sofern nicht mehr als ein Modul im bisherigen Schwerpunktfach bestanden ist.

Zentrale Methoden der Mikro- und Makroökonomik und der Wirtschaftspolitik wobei die ökonomische Perspektive mit betriebswirtschaftlichen sowie psychologischen Aspekten verbunden wird. Entwicklung von Modellen, Strukturierung von Problemen, Darstellung von Märkten sowie individuelle, strategische Entscheidungsfindung.

Z.B. beim Statistischen Bundesamt, Forschungsinstituten, aber auch in Stabs- oder Strategiestellen, Banken, Versicherungen und Beratungen.

Fundierung und Optimierung unternehmerischer Entscheidungen, z.B. Risikomanagement und entscheidungstheoretische Analysen. Quantifizierung und Management finanzieller Risiken (insbesondere in den Bereichen Versicherungsrisiken und Kapitalanlagen).

In Unternehmen im Bereich Finanzwesen, bei Banken und Versicherungen im Bereich Kreditwesen, Anlagen, Fondsmanagement, im Investmentbanking oder bei Unternehmensberatungen.

Kenntnisse zu verschiedenen Rechnungslegungsnormen (HGB, IFRS, US-GAAP) und Grundlagenwissen zur Durchführung einer Jahresabschlussprüfung. Zudem verwandte Aspekte wie Controlling oder Steuerrecht.

Im Bereich Wirtschaftsprüfung, Rechnungswesen, Unternehmensberatung oder Controlling.

Strategiekonforme Gestaltung, Lenkung und Weiterentwicklung betrieblicher Prozesse mit dem Ziel, Verbesserung hinsichtlich Kundenzufriedenheit, Zeit, Qualität und Kosten zu erreichen. Bereitstellung von Methoden, welche die Anpassung an sich ständig ändernde Marktanforderungen unterstützen.

Im Bereich Corporate Development, Neugeschäftsidentifikation, Produktentwicklung, sowie im Projekt- und Geschäftsmanagement in Unternehmen.

"Doing the right things and doing the things right" d.h. Fragen der Unternehmensstrategie und deren operativer Umsetzung. Methoden und Kompetenzen der umsetzungsorientierten Unternehmensführung. Dazu gehören Schlüsselqualifikationen wie strategisches, interdisziplinäres Denken, Entscheidungs-, Koordinations-, und Problemslösungskompetenz.

Im Bereich Projekt- und Geschäftsmanagement in Unternehmen, aber auch als "allrounder" in mittelständischen Unternehmen.

Entwicklung, Betrieb, und Pflege technischer Informationssysteme, insbesonders unter Aspekten des Qualitätsmanagements. Zusätzlich Module aus den Fakultäten für Ingenieurwissenschaften und Informatik.

Im Bereich Softwareentwicklung, Projektmanagement an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftswissenschaften und Informatik.

Studiengangwechsel

Ein Wechsel in ein höheres Fachsemester ist zum Sommer- sowie zum Wintersemester.

Das liegt im Ermessen der Universität, an der das Masterstudium aufgenommen werden soll. In der Regel müssen sich die Studierenden die Gleichwertigkeit der Kurse durch einen Hochschullehrer vor Ort (Master-Universität) bestätigen lassen und anschließend eine Anrechnung beim Prüfungsausschuss beantragen. Umgekehrt gilt dies auch für einen Wechsel an die Universität Ulm.

Die Anerkennung von Prüfungsleistungen ist immer Sache des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses - das Studiensekretariat ist immer nur ausführendes Organ der Beschlüsse des Prüfungsausschusses.

Zusatzqualifikationen

Die Module, die der Studierende bei der Anmeldung zur Modulprüfung ausdrücklich und unwiderruflich als solche erklärt hat.

Auf Antrag werden Zusatzmodule ausgewiesen, sind aber nicht relevant für die Durchschnittsnote.

Seminare

Seminarthemen werden in der Regel etwa zwei Wochen vor Ende der Vorlesungszeit für das nachfolgende Semester vergeben. Die Themen werden etwa eine Woche vor diesem Termin bei den jeweiligen Instituten online gestellt.