1. Donaukonferenz bringt Forscher aus ganz Europa in Ulm zusammen

Universität Ulm

Am 2. und 3. November fand unter der Leitung von Prof. Dr. Mischa Seiter (Universität Ulm) die "First Danube Conference for Higher Education" statt. Mit acht Partneruniversitäten entlang der Donau bot die Universität Ulm damit eine Plattform für Wissenschaftler aus ganz Europa. Die rund 80 Teilnehmer reisten u.a. aus Deutschland, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Serbien an.

Wissenschaftsmanagement im europäischen Hochschulraum

Die Notwendigkeit zur Professionalisierung und Etablierung neuer Managementstrukturen wird gegenwärtig in vielen europäischen Universitäten diskutiert. Durch ihre gemeinsame Geschichte sind gerade die Hochschulen entlang der Donau dazu prädestiniert, Anstöße für die Weiterentwicklung zu geben.

Dem Thema „Hochschulmanagement“ nahmen sich dabei Prof. Dr. Mischa Seiter, Professor für Wertschöpfungs- und Netzwerkmanagement an der Universität Ulm, und Prof. Dr.-Ing. Michael Weber, Präsident der Universität Ulm, an und luden zur „First Danube Conference for Higher Education“. Am 2. und 3. November versammelten sich rund 80 Teilnehmer zu themenbezogenen Vorträgen und Diskussionen in den Räumlichkeiten der Sparkasse Ulm. Rektoren, Kanzler und andere hochrangige Vertreter aus sechs Ländern und neun Donau-Universitäten tagten dort gemeinsam zu Fragen der Steuerung von Wissenschaftseinrichtungen. Neben der Universität Ulm als Gastgeber, waren auch die Universität Regensburg, die Donau-Universität Krems, die Universität Wien, die Comenius-Universität Bratislava, die Corvinus-Universität Budapest, die Andrássy Universität Budapest, die Universität Russe und die Universität Belgrad vertreten. Die Konferenz wurde neben der Sparkasse Ulm besonders von der Péter Horváth-Stiftung unterstützt.

Vorträge und Teilnehmer aus ganz Europa

Die Konferenz bot den 80 Teilnehmern eine Plattform zum Austausch rund um das Thema Wissenschaftsmanagement. Themenbezogene Vorträge bildeten dabei die Basis für die Diskussion. Hochkarätige Referenten zeigten Hürden und Lösungsansätze für ein modernes Hochschulmanagement aus der landesspezifischen Perspektive.

Auf der Agenda standen so unterschiedliche Themen wie die Professionalisierung von Leitungsstrukturen, die Optimierung von Verwaltungsprozessen sowie das Krisenmanagement in Hochschulen. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion über die Herausforderungen der Donau-Universitäten in den kommenden 10 Jahren.

Kontakt für interessierte Personen

Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, sich weiter über die Donaukonferenz und die entstandenen Kollaborationen internationaler Hochschulen zu informieren. Sie erhalten weitere Informationen unter www.danubeconference.org und bei Herrn Norman Nitzsche (Telefon: +49 (0) 731 50-25 017, E-Mail: norman.nitzsche(at)uni-ulm.de