IoC

Informationsnetzwerke zur unternehmensübergreifenden Kollaboration in den Fertigungsketten des Bauwesens

IoC - Internet of Construction

Im Bauwesen arbeiten eine Vielzahl an unterschiedlichen Unternehmen zusammen, um hochgradig individualisierte Gesamtprodukte zu schaffen dabei häufig resultieren Zeitverzögerungen, Baumängel und Kostenüberschreitungen aufgrund eines unzureichenden Datenaustauschs der Unternehmen. Digitale Gebäudemodelle (BIM) haben das Potential, die Vernetzung der Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern, diese werden jedoch derzeit in der Planungsphase unzureichend für die Vorfertigung bzw. die Bauphase verwendet.

Die Zielesetzung des Projekts ist es, die Steigerung der Termintreue und Bauqualität des Bauwesens mithilfe eines durchgängigen Informationsfluss entlang der Wertschöpfungskette zu erreichen. Das umfasst die Nachverfolgung zur Sicherstellung des Informationsflusses und Logistik. Weiterhin soll im Laufe des Projekts eine Erstellung eines Referenzarchitekturmodells für die unternehmensübergreifende Kooperation im Bauwesen, die Erweiterung der BIM-Systematik um Informationsflüsse zwischen Gebäudeplanung, Vorfertigung von Modulen und Bauausführung und die Entwicklung und Erprobung von exemplarischen Anwendungsfällen zur Nutzung der Daten in der Vorfertigung und im Bauablauf sowie zur Datenrückführung, erfolgen.

Dazu wurden folgende Arbeitsinhalte festgelegt:

  • Definition von Anforderungen und Anwendungsszenarien mithilfe von Industriepartnern
  • Entwicklung einer Bausystematik durch Analyse der Informationsflüsse
  • Entwicklung adaptiver Produktionseinheiten, modularer Baustelleneinrichtungen, interaktiver Planungswerkzeuge, algorithmischer Einsatzplanung in der Bauproduktion, mitarbeiterfokussierte Mensch-Roboter-Schnittstelle, vernetzter Informationsflüsse von Bauplanung bis Bauausführung
  • Erprobung anhand von Demonstrationsszenarien und Betrachtung der Wirtschaftlichkeit

Kooperationspartner: Lehrstuhl für Individualisierte Bauproduktion der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

Fördergeber: Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird / wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Forschungsprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen (Förderkennzeichen 02P17D081)” gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Projektzeitraum: Juni 2019 - Mai 2022