DIGIPEG

Gesellschaftlichen Nutzen durch Digitalisierung schaffen

Mit der DIGItalen PEerGruppenberatung, kurz DIGIPEG, entwickelt die Universität Ulm in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit ein neues, innovatives Instrument, das Arbeitslose über 50 Jahre bei der Arbeitssuche unterstützt. Das Projekt ist gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Ziel ist es, die digitale Peergruppenberatung bis Ende 2020 flächendeckend in Baden-Württemberg als Beratungsangebot für Arbeitslose über 50 einzuführen.

DIGIPEG basiert auf dem Prinzip von Peergruppen. Peergruppen bilden sich, wenn sich Personen mit gleichen Interessen, Herausforderungen oder Zielen zusammenschließen. Mitglieder von Peergruppen können von gegenseitigen Erfahrungen profitieren, eine gemeinsame Motivation entwickeln oder Unterstützung erfahren, die anders schwer zu finden ist. Peergruppen werden in DIGIPEG digital realisiert. Personen können sich ortsunabhängig miteinander vernetztn, ihre Anonymität wahren und haben jederzeit Zugang zur Unterstützung ihrer Peers.

Erste Ergebnisse zeigen, dass DIGIPEG die Arbeitssuche erheblich erleichtern kann. Beispielsweise verbesserten sich TeilnehmerInnen von DIGIPEG, verglichen mit einer Kontrollgruppe, signifikant in der Anzahl an Bewerbungen und der Vielzahl an Bewerbungsaktivitäten.

Kooperationspartner: Bundesagentur für Arbeit

Fördergeber: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Projektzeitraum: Anfang 2019 - Ende 2020

Transfer

Erste Ergebnisse zeigen, dass DIGIPEG die Arbeitssuche erheblich erleichtern kann. Beispielsweise verbesserten sich TeilnehmerInnen von DIGIPEG, verglichen mit einer Kontrollgruppe, signifikant in der Anzahl an Bewerbungen und der Vielzahl an Bewerbungsaktivitäten. Ziel der digitalen Peergruppenberatung ist es ein Angebot zu erschaffen, das ältere Arbeitslose den (Wieder-)Einstieg in den Beruf erleichtert und beschleunigt.

Die digitale Peergruppenberatung wird in allen Agenturen in Baden-Württemberg initial eingeführt. Die Agenturen werden befähigt, die digitale Peergruppenberatung eigenständig fortzuführen und als Service in die Routine aufzunehmen. Beispielsweise werden hierzu flächendeckend Vermittlungsfachkräfte der Bundesagentur für Arbeit geschult.