Customer Relationship Management und Social Media - Seminar (Bachelor)

Seminar

Customer Relationship Management und Social Media (Bachelor)

Dauer

ein Semester (SoSe 19)

Themenvergabe

28.01. - 02.02.2019:
Präferenzeingaben durch die Studierenden im Tool

03.02.2019:
Hauptrunde des Seminarmatchings

07.02.2019:
Zweite Runde des Seminarmatchings

Leitung

Prof. Dr. Mathias Klier
Maximilian Förster
Katharina Kaufmann
Andreas Obermeier

Inhalte

Das Seminar Customer Relationship Management und Social Media baut auf den Veranstaltungen „Wertorientiertes Customer Relationship Management & Business Intelligence“ und „Methoden des IT-Projektmanagments“ auf und ist inhaltlich dem Schwerpunkt „Technologie- und Prozessmanagement" zugeordnet.

Im Rahmen des Seminars sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus den Bereichen Customer Relationship Management und Social Media beleuchtet und (weiter)entwickelt werden. Hierfür sind in der Regel zunächst ein strukturierter Literaturüberblick zum Thema zu erarbeiten und Best Practices zu recherchieren. Ein kritischer Vergleich von Theorie und Praxis, eigene Ideen und Handlungsempfehlungen sowie ggf. auch der Einsatz bzw. die Evaluation von Software-Tools runden das Seminar ab.

Anmerkungen

Vorkenntnisse oder Voraussetzungen, die bestimmte Themen erfordern, werden durch den Betreuer bzw. die Betreuerin des Seminars nach der Vergabe (z. B. auf Basis des Notenspiegels) überprüft. Bitte melden Sie sich nur für Themen, deren Voraussetzungen Sie erfüllen. Sofern nicht anders vermerkt, wird jedes Thema nur einmal vergeben.

Thema 1

Kulturelle Unterschiede in der IT-Nutzung – Gibt es Unterschiede in der Nutzung von Informationstechnologien und im Nutzerverhalten je nach Kultur?

IT ist inzwischen international präsent. Nationen- und kulturübergreifend werden IT-Produkte genutzt. Dabei stellt sich die Frage: Gehen die Menschen unterschiedlich mit diesen Technologien um und wirkt sich diese Nutzung unterschiedlich auf sie aus? Gibt es dabei systematische Unterschiede abhängig von verschiedenen Eigenschaften der Menschen – speziell vom kulturellen Hintergrund des Nutzers? Profitieren manche Kulturen gegebenenfalls mehr von der Technologie?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein wissenschaftlicher Literaturüberblick zum Thema „Informationstechnologien“ und zu kulturellen Unterschieden in Bezug auf die Nutzung dieser Technologien und das Nutzerverhalten gegeben werden. Der wissenschaftliche Überblick soll im Praxisteil der Arbeit durch aktuelle Nutzungsstatistiken ergänzt werden. Eine kritische Diskussion rundet die Arbeit ab.

Voraussetzungen: keine

Thema 2

Green IS/IT: Grün durch IT – ein Überblick

Der Klimawandel ist als globales Problem in aller Munde. In der Forschung zu Informationssystemen leisten insbesondere die Forschungsbereiche Green IS und Green IT einen Beitrag zum Klimaschutz. Green IS forscht daran, wie Informationssysteme einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Green IT beschäftigt sich hingegen damit, IT grüner zu machen bzw. IT zur Verringerung der Klimabelastung zu nutzen. Für letzteres („Grün durch IT“) ist so manches Beispiel aus dem täglichen Alltag bekannt, etwa E-Zeitung statt Papierzeitung oder virtuelle statt physischer Meetings.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein wissenschaftlicher Literaturüberblick zum Thema „Grün/Green durch IT“ gegeben werden. Der wissenschaftliche Überblick soll im Praxisteil durch einen Überblick über die tatsächliche Umsetzung der Ansätze und Best Practices ergänzt werden. Ein Vergleich von Theorie und Praxis und eine kritische Diskussion runden die Arbeit ab.

Voraussetzungen: keine

Thema 3

Internetforen – Formen und Eigenschaften

Ob Urlaub, Fitness oder Krankheiten – Internetforen finden sich heutzutage zu sehr vielen Themen und in verschiedenen Variationen. Insbesondere Informationsforen und Selbsthilfegruppenforen sind stark vertreten. Internetforen weisen dabei bestimmte Kommunikations- und Informationseigenschaften auf, die Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll zunächst ein strukturierter Literaturüberblick zum Thema Internetforen, ihren Formen und ihren Eigenschaften (insbesondere bezüglich der Kommunikation) gegeben werden. Anschließend soll analysiert und (kritisch) diskutiert werden, welche Vorteile Internetforen verglichen mit alternativen Kommunikationskanälen mit sich bringen. Ein Überblick über das Angebot an Internetforen sowie eine kritische Diskussion runden die Arbeit ab.

Voraussetzungen: keine

Thema 4

Internetforen – Informationen aus dem Web – ein Überblick

Ob Urlaub, Fitness oder Krankheiten – Internetforen finden sich heutzutage zu sehr vielen Themen und in verschiedenen Variationen. Insbesondere Informationsforen und Selbsthilfegruppenforen sind stark vertreten. Internetforen weisen dabei bestimmte Kommunikations- und Informationseigenschaften auf, die Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll zunächst ein strukturierter Literaturüberblick zum Thema Internetforen, ihren Formen und ihren Eigenschaften (insbesondere bezüglich der dort bereitgestellten Informationen) gegeben werden. Anschließend soll analysiert und (kritisch) diskutiert werden, welche Vorteile Internetforen zur Informationsgewinnung verglichen mit alternativen Kommunikationskanälen mit sich bringen. Ein Überblick über das Angebot an Internetforen in der Form von Frage-Antwort-Foren sowie eine kritische Diskussion runden die Arbeit ab. 

Voraussetzungen: keine

Thema 5

KI und Gesellschaft – Die Künstliche Intelligenz als Jobkiller?

Algorithmen der KI ermöglichen es, dass immer mehr Aufgaben, die bisher Menschen vorbehalten waren, auch von Computern und Robotern gemeistert werden können. So haben die Algorithmen den Menschen schon beim Schach, im Spiel Go und auch beim Erkennen von Bildinhalten längst überholt. Schnell kommt hier die Frage auf, ob solche Systeme den Menschen nur entlasten oder ihn letztlich sogar aus dem Job drängen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu den bestehenden grundlegenden Methoden von Künstlicher Intelligenz gegeben werden. Anschließend soll eine Einschätzung zum Potential dieser Methoden für Anwendungen in der Industrie gegeben werden. Dabei soll besonders darauf eingegangen werden, welche Chancen und Risiken die Algorithmen für den Arbeitsmarkt darstellen.

Voraussetzung: keine

Thema 6

KI und Gesellschaft – Die Künstliche Intelligenz dominiert (bald) unseren Alltag?!

Intelligente Spracherkennung wie beispielsweise Siri ist bereits in unserem Alltag angekommen. Auch in anderen Bereichen setzen sich KI-gestützte Systeme immer mehr durch. Die Algorithmen haben dabei das Potenzial unseren Alltag komplett zu verändern: Intelligente Routenführung könnte den Verkehr ganzer Städte managen und koordinieren, Wearables könnten dem Nutzer den optimalen Trainings- und Diätplan zusammenstellen und intelligente Computer-Assistenten die Terminplanung übernehmen. Doch tun sich neben allen Chancen auch Risiken auf, die die Gesellschaft beim Einsatz von KI berücksichtigen sollte?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu den bestehenden grundlegenden Methoden von Künstlicher Intelligenz gegeben werden. Anschließend soll eine Einschätzung zum Potential dieser Methoden für Anwendungen gegeben werden, die unseren Alltag beeinflussen. Dabei soll besonders darauf eingegangen werden, welche Chancen und Risiken die Algorithmen darstellen.

Voraussetzung: keine

Thema 7

KI und Gesellschaft – Der Gläserne Kunde in Zeiten von KI und DSGVO

Konzerne wie Amazon oder Google sammeln immer größere Datenmengen über ihre Kunden. Durch geschickte Vernetzung der Daten miteinander entsteht in den Systemen der Firmen ein genaues Abbild jedes einzelnen Kunden. Damit lassen sich künftige Käufe vorhersagen und gezielt diejenige Werbung schalten, auf die der Kunde mit der größten Wahrscheinlichkeit anspricht. Gleichzeitig versucht die EU mit der DSGVO die Kunden zu schützen. Doch schränkt diese die Datensammelwut der großen Konzerne wirklich ein, oder trifft sie nur kleine und mittlere Unternehmen?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu den bestehenden grundlegenden Methoden von Künstlicher Intelligenz gegeben werden. Anschließend soll eine Einschätzung zum Potential dieser Methoden im Handel gegeben werden. Dabei soll besonders darauf eingegangen werden, welche Chancen und Risiken dabei auftreten und wie die DSGVO in diesem Zusammenhang eingeordnet werden kann.

Voraussetzung: keine

Thema 8

Datenqualität im Kontext von Big Data – Ein Überblick

Die Analyse großer Datenmengen (Big Data) und die darauf basierende Entscheidungsunterstützung versprechen enormes Potenzial für Unternehmen. Allerdings sind die im Kontext von Big Data abgeleiteten Ergebnisse sowie die darauf basierenden Entscheidungen nur dann valide und wertstiftend, wenn auch die Qualität der zugrunde liegenden Daten gewährleistet ist. Vor diesem Hintergrund wird neben Volume, Velocity und Variety auch Veracity – also die Qualität der Daten – als vierte wesentliche Dimension von Big Data bezeichnet.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein Überblick über die wesentlichen Dimensionen der Datenqualität gegeben werden. Dabei soll speziell für den Kontext von Big Data die Bedeutung des Themas Datenqualität herausgearbeitet und entsprechende Ansätze zur Messung verschiedener Dimensionen der Datenqualität identifiziert werden. Neben der wissenschaftlichen Literatur gilt es dabei insbesondere auch, Best Practices und Praxisbeispiele zu recherchieren und zu diskutieren.

Voraussetzung: Veranstaltung „Wertorientiertes Customer Relationship Management & Business Intelligence“

Thema 9

Gesellschaftlicher Nutzen von digitalen Plattformen – Matching von Hilfesuchenden und Helfenden

Nach Angaben der Bundesregierung engagieren sich bundesweit rund 25 Millionen Menschen über zehn Jahren in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Die Koordination von ehrenamtlichen Helfern erfolgt heutzutage oft über lokale Initiativen. Digitale Plattformen bergen in diesem Zusammenhang großes Potential, um Menschen einander zu vermitteln. Konkret können über Matching-Algorithmen ehrenamtliche Helfende und Hilfesuchende einander vermittelt werden. Beispiel ist die Vermittlungsseite govolunteer.com/de/.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu digitalen Plattformen und Matching-Algorithmen in diesem Zusammenhang gegeben werden. Anschließend soll der Status Quo und das Potential von digitalen Plattformen zum Matching von Hilfesuchenden und Helfenden kritisch diskutiert werden.

Voraussetzung: keine

Thema 10

Gesellschaftlicher Nutzen von digitalen Plattformen – Dating

In den vergangenen zwanzig Jahren ist die Anzahl der Single- Haushalte in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Viele wünschen sich sehnlichst einen Partner und suchen aktiv nach ihrem Traummann oder ihrer Traumfrau. Großen Zuspruch erhalten Kontaktbörsen im Internet, die einen einfachen und effizienten Weg darstellen, um die große Liebe, ein Abenteuer oder einfach nur einen Flirt zu finden. Tinder ist derzeit die erfolgreichste Dating-App. Kritisch beäugt wir die Nachhaltigkeit von Partnervermittlungsbörsen und Dating-Apps.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu digitalen Plattformen und Matching-Algorithmen im Bereich der Partnervermittlung gegeben werden. Anschließend soll der Status Quo und das Potential von digitalen Plattformen zum Matching bei der Partnersuche kritisch diskutiert werden.

Voraussetzung: keine

Thema 11

Explainable Artficial Intelligence – Status quo und Potentiale

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass in Deutschland mehr als drei Viertel der Befragten vollautomatisierte Entscheidungen ablehnen, während nur 31 Prozent der Bevölkerung darin Chancen erkennen. Auf der anderen Seite werden intelligente Systeme in vielen Alltagsbereichen (beispielweise in der medizinischen Diagnostik oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit) bereits erfolgreich eingesetzt und gewinnen in der Praxis zunehmend an Bedeutung. Daher ist es insbesondere für Unternehmen, die intelligente Systeme einsetzen, unausweichlich, deren Akzeptanz bei ihren Kunden und Verbrauchern zu erhöhen. Die Lösung könnten Erklärungen sein, die von den künstlichen Intelligenzen automatisch mitgeliefert werden und ihre Entscheidungen für Laien verständlich und nachvollziehbar machen. Dies wird derzeit im Forschungsfeld Explainable Artificial Intelligence erforscht.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu bestehenden Methoden von Explainable Artifical Intelligence gegeben werden. Anschließend soll der Status Quo kritisch eingeordnet und das zukünftige Potential dieser Methoden erörtert werden.

Voraussetzung: keine

Thema 12

Explainable Artficial Intelligence – Anwendungsfelder im betriebswirtschaftlichen Kontext

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass in Deutschland mehr als drei Viertel der Befragten vollautomatisierte Entscheidungen ablehnen, während nur 31 Prozent der Bevölkerung darin Chancen erkennen. Auf der anderen Seite werden intelligente Systeme in vielen Alltagsbereichen (beispielweise in der medizinischen Diagnostik oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit) bereits erfolgreich eingesetzt und gewinnen in der Praxis zunehmend an Bedeutung. Daher ist es insbesondere für Unternehmen, die intelligente Systeme einsetzen, unausweichlich, deren Akzeptanz bei ihren Kunden und Verbrauchern zu erhöhen. Die Lösung könnten Erklärungen sein, die von den künstlichen Intelligenzen automatisch mitgeliefert werden und ihre Entscheidungen für Laien verständlich und nachvollziehbar machen. Dies wird derzeit im Forschungsfeld Explainable Artificial Intelligence erforscht.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu den Grundlagen und zur Motivation von Explainable Artifical Intelligence gegeben werden. Anschließend sollen potentielle Anwendungen von Explainable Articial Intelligence im betriebswirtschaftlichen Kontext diskutiert werden.

Voraussetzung: keine

Bearbeitung

Die Themen können nur alleine bearbeitet werden. Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (10 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.

Meilensteine

Themenvergabe mit Hilfe des zentralen Tools:

·        Deutsche Version:
econ.mathematik.uni-ulm.de/semapps/stud_de/

·        Englische Version:
econ.mathematik.uni-ulm.de/semapps/stud_en/

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Allgemeine Anforderungen

  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbständige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise

 

Weitere Informationen siehe Webpage
www.uni-ulm.de/mawi/itop.html