Customer Relationship Management und Social Media (Bachelor)

Seminar

Customer Relationship Management und Social Media (Bachelor)

Dauer

ein Semester (WS 19/20)

Themenvergabe

04.07. – 11.07.2019:
Präferenzeingaben durch die Studierenden im Tool

12.07.2019:
Hauptrunde des Seminarmatchings

17.07.2019:
Zweite Runde des Seminarmatchings

Leitung

Prof. Dr. Mathias Klier
Maximilian Förster
Katharina Kaufmann
Kilian Kluge

Inhalte

Das Seminar Customer Relationship Management und Social Media baut auf den Veranstaltungen „Wertorientiertes Customer Relationship Management & Business Intelligence“ und „Methoden des IT-Projektmanagments“ auf und ist inhaltlich dem Schwerpunkt „Technologie- und Prozessmanagement“ zugeordnet.

Im Rahmen des Seminars sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus den Bereichen Customer Relationship Management und Social Media beleuchtet und (weiter)entwickelt werden. Hierfür sind in der Regel zunächst ein strukturierter Literaturüberblick zum Thema zu erarbeiten und Best Practices zu recherchieren. Ein kritischer Vergleich von Theorie und Praxis, eigene Ideen und Handlungsempfehlungen sowie ggf. auch der Einsatz bzw. die Evaluation von Software-Tools runden das Seminar ab.

Anmerkungen

Sofern nicht anders vermerkt, wird jedes Thema nur einmal vergeben.

Thema 1

Die Kraft der Gemeinschaft: Licht- und Schattenseiten des Crowdsourcing

Digitale Medien ermöglichen neue Formen des Wissensaustauschs, der gegenseitigen Unterstützung, der Gründung von Gemeinschaften und auch der Zusammenarbeit. Zahlreiche Unternehmen wie etwa Tchibo oder Starbucks greifen heutzutage auf sogenanntes Crowdsourcing zurück, beispielsweise um neue Produkte zu entwickeln. Doch was genau verbirgt sich dahinter, welche Vor- und Nachteile bietet es und existieren noch verborgene Potentiale?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zum Thema Crowdsourcing gegeben werden. Anschließend sollen sowohl bestehende als auch potentielle Anwendungsfelder erörtert und die Vor- und Nachteile dieser Arbeits- und Kreierungsform kritisch diskutiert werden.

Literaturhinweis: Estellés-Arolas, Enrique, and Fernando González-Ladrón-De-Guevara. "Towards an integrated crowdsourcing definition." Journal of Information Science 38.2 (2012): 189-200.

Voraussetzung: keine
Thema 2

Die Kraft der Gemeinschaft: Ein kritischer Vergleich verschiedener Community-basierter Ansätze

Digitale Medien ermöglichen neue Formen des Wissensaustauschs, der gegenseitigen Unterstützung, der Gründung von Gemeinschaften und auch der Zusammenarbeit. So lassen Peer-Gruppen Pfunde purzeln (Weight Watchers), Sucht oder gar schwere Krankheiten bekämpfen; im Crowdsourcing wird die Gemeinschaft zum Wissens- oder Produktschöpfer; in Communities of Practice schließen sich Menschen zusammen, um einen Austausch über ihre Arbeiten zu ermöglichen. Alle drei Konzepte eint ein gemeinsamer Kern: die Community. Was verbindet sie darüber hinaus, welche Unterschiede bestehen und welchen Mehrwert schaffen sie?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu den Community-basierten Ansätzen Crowdsourcing, Peer-to-Peer und Community of Practice gegeben werden, gefolgt von einem theoretischen Vergleich der Ansätze und ihres Mehrwerts. Anschließend sollen Anwendungsfelder der drei Ansätze erörtert und verglichen werden. Eine kritische Diskussion schließt die Arbeit ab.

Literaturhinweis: Estellés-Arolas, Enrique, and Fernando González-Ladrón-De-Guevara. "Towards an integrated crowdsourcing definition." Journal of Information Science 38.2 (2012): 189-200.

Voraussetzung: keine
Thema 3

Digitalisierung als verbindendes oder trennendes Element: Herausforderungen und Chancen für ältere Menschen

Online-Kommunikation bietet zahlreiche Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit zur anonymen Nutzung, zeitliche und örtliche Flexibilität und schriftlicher statt mündlichem Austausch. Für manche Menschen sind diese Vorteile größer als für andere – und manchen eröffnen sich dadurch komplett neue Welten. Auch für ältere Menschen wird das Potential der digitalen Medien als groß erachtet. Dennoch kämpfen viele Menschen mit der konkreten Umsetzung. Wo genau liegen die Chancen und die Probleme der Nutzung von digitalen Medien für ältere Menschen?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zum aktuellen Umgang älterer Menschen mit digitalen Medien und ihren Herausforderungen in diesem Zusammenhang gegeben werden. Ein Vergleich der Angebote für Ältere in verschiedenen Ländern in der Praxis und eine kritische Diskussion runden die Arbeit ab.

Literaturhinweis: Holgersson, Jesper and Söderström, Eva, (2019). "Bridging the gap – Exploring Elderly Citizens’ Perceptions of Digital Exclusion”. In Proceedings of the 27th European Conference on Information Systems (ECIS), Stockholm & Uppsala, Sweden, June 8-14, 2019.

Voraussetzung: keine

Thema 4

Digitalisierung als verbindendes oder trennendes Element: Gewinner der Online-Kommunikation

Online-Kommunikation bietet zahlreiche Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit zur anonymen Nutzung, zeitliche und örtliche Flexibilität und schriftlicher statt mündlichem Austausch. Für manche Menschen sind diese Vorteile größer als für andere – und manchen eröffnen sich dadurch komplett neue Welten. So wird es beispielsweise Menschen mit sehr seltenen Krankheiten möglich, miteinander unkompliziert in Kontakt zu stehen. Inwiefern und für welche Menschen wirken die digitalen Medien insbesondere verbindend?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu digitalen Medien und ihren Eigenschaften gegeben werden. Darauf basierend soll erörtert werden, welche gesellschaftlichen Gruppen von der Digitalisierung in besonderer Weise profitieren. Die Vorstellung ausgewählter Best Practices und eine kritische Diskussion runden die Arbeit ab.

Literaturhinweis: Coulson, Neil S. "Receiving social support online: an analysis of a computer-mediated support group for individuals living with irritable bowel syndrome." CyberPsychology & Behavior 8.6 (2005): 580-584.

Voraussetzung: keine
Thema 5

Smarte Stadt – Smarte Mobilität: Konzepte und Vorgehensweisen

Elektroroller, E-Bike, autonom-fahrende Autos – die Mobilität der Zukunft hat zahlreiche Gesichter und steht immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Im Zusammenhang mit dem Stichwort Smart City bietet die wissenschaftliche Literatur zahlreiche Konzepte zu einer smarten Gestaltung der Mobilität. Darüber hinaus sind einige Städte schon zu Aushängeschildern fortgeschrittener Mobilität geworden.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu Smart City-Konzepten mit dem Fokus auf Mobilität gegeben werden. Dabei sollen ausgewählte Konzepte miteinander verglichen werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert und in die Literaturkonzepte eingeordnet werden. Eine kritische Diskussion rundet die Arbeit ab.

Literaturhinweis: Benevolo, Clara, Dameri, Renata Paola, and Beatrice D’Auria. "Smart mobility in smart city." Empowering Organizations. Springer, Cham, 2016. 13-28.

Voraussetzung: keine
Thema 6

Smarte Stadt – Smarte Mobilität: Auf welcher (Daten-)Grundlage?

Elektroroller, E-Bike, autonom-fahrende Autos – die Mobilität der Zukunft hat zahlreiche Gesichter und steht immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Im Zusammenhang mit dem Stichwort Smart City bietet die wissenschaftliche Literatur zahlreiche Konzepte zu einer smarten Gestaltung der Mobilität. Darüber hinaus sind einige Städte schon zu Aushängeschildern fortgeschrittener Mobilität geworden. Grundlage für die Umsetzung solcher Konzepte ist jedoch eine ausreichende Datengrundlage.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu Mobilitätskonzepten im Rahmen des Themas Smart City gegeben werden. Eine Ableitung grundlegender Datenanforderungen in theoretischer Form und am Beispiel ausgewählter Best Practices schließen sich daran an.

Literaturhinweis: Benevolo, Clara, Dameri, Renata Paola, and Beatrice D’Auria. "Smart mobility in smart city." Empowering Organizations. Springer, Cham, 2016. 13-28.

Voraussetzung: keine
Thema 7

Explainable Artifical Intelligence – Können automatisierte Erklärmethoden AI endlich verständlich machen? Fokus: Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in vielen Bereichen des Lebens und Arbeitens eingesetzt (beispielweise in der medizinischen Diagnostik oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit). Sie hilft uns, Entscheidungen zu treffen und nimmt uns manche Entscheidungen sogar ab. Dabei ist für uns Menschen oft unklar, wie die KI zu ihren Entscheidungen kommt – sie agiert als Black-Box. Daher bewegt sich die öffentliche Diskussion um KI zwischen Hype und Angst. Menschen beäugen KI zurecht kritisch, weil sie deren Entscheidungsfindung nicht nachvollziehen können. Das Forschungsfeld Explainable Artificial Intelligence beschäftigt sich damit, wie KIs ihre Entscheidungen für Menschen verständlich und nachvollziehbar machen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu bestehenden Methoden von Explainable Artifical Intelligence gegeben werden. Anschließend sollen bestehende und potentielle Anwendungsfelder in der Medizin erörtert werden.

Literaturhinweis: Holzinger, Andreas, et al. "What do we need to build explainable AI systems for the medical domain?." arXiv preprint arXiv:1712.09923 (2017)

Voraussetzung: keine
Thema 8

Explainable Artifical Intelligence – Können automatisierte Erklärmethoden AI endlich verständlich machen? Fokus: Personalisierte Erklärungen

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in vielen Bereichen des Lebens und Arbeitens eingesetzt (beispielweise in der medizinischen Diagnostik oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit). Sie hilft uns, Entscheidungen zu treffen und nimmt uns manche Entscheidungen sogar ab. Dabei ist für uns Menschen oft unklar, wie die KI zu ihren Entscheidungen kommt – sie agiert als Black-Box. Daher bewegt sich die öffentliche Diskussion um KI zwischen Hype und Angst. Menschen beäugen KI zurecht kritisch, weil sie deren Entscheidungsfindung nicht nachvollziehen können. Das Forschungsfeld Explainable Artificial Intelligence beschäftigt sich damit, wie KIs ihre Entscheidungen für Menschen verständlich und nachvollziehbar machen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu bestehenden Methoden von Explainable Artifical Intelligence mit Fokus auf personalisierte Erklärungen gegeben werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert werden.

Literaturhinweis: Schneider, Johannes, and Joshua Peter Handali. "PERSONALIZED EXPLANATION FOR MACHINE LEARNING: A CONCEPTUALIZATION." (2019)

Voraussetzung: keine
Thema 9

Explainable Artifical Intelligence – Können automatisierte Erklärmethoden AI endlich verständlich machen? Fokus: Attention Models

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in vielen Bereichen des Lebens und Arbeitens eingesetzt (beispielweise in der medizinischen Diagnostik oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit). Sie hilft uns, Entscheidungen zu treffen und nimmt uns manche Entscheidungen sogar ab. Dabei ist für uns Menschen oft unklar, wie die KI zu ihren Entscheidungen kommt – sie agiert als Black-Box. Daher bewegt sich die öffentliche Diskussion um KI zwischen Hype und Angst. Menschen beäugen KI zurecht kritisch, weil sie deren Entscheidungsfindung nicht nachvollziehen können. Das Forschungsfeld Explainable Artificial Intelligence beschäftigt sich damit, wie KIs ihre Entscheidungen für Menschen verständlich und nachvollziehbar machen.

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu bestehenden Methoden von Explainable Artifical Intelligence mit Fokus auf Attention Models gegeben werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert werden.

Literaturhinweis: Weterings, Koen, Stefano Bromuri, and Marko van Eekelen. "EXPLAINING CUSTOMER ACTIVATION WITH DEEP ATTENTION MODELS." (2019)

Voraussetzung: keine
Thema 10

Social Media und politische (Miss-)Bildung – wie Twitter, Facebook und Co. Wahlen beeinflussen. Fokus: Echokammern

Mit der Nutzung von sozialen Medien würden Menschen nicht nur zum gläsernen Bürger, sondern auch angreifbar für Manipulationen, schreiben deutsche Medien. Politiker können sich dies zunutze machen und mithilfe von sozialen Medien Wahlen gewinnen. Wie viel Macht haben soziale Medien im politischen Wahlkampf wirklich und wie können soziale Medien eingesetzt werden?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu sozialen Medien in der politischen Bildung mit Fokus auf Echokammern gegeben werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert werden.

Literaturhinweis: Markgraf, Moritz, and Manfred Schoch. "QUANTIFICATION OF ECHO CHAMBERS: A METHODOLOGICAL FRAMEWORK CONSIDERING MULTI-PARTY SYSTEMS." (2019)

Voraussetzung: keine
Thema 11

Social Media und politische (Miss-)Bildung – wie Twitter, Facebook und Co. Wahlen beeinflussen. Fokus: Virale Diffusion

Mit der Nutzung von sozialen Medien würden Menschen nicht nur zum gläsernen Bürger, sondern auch angreifbar für Manipulationen, schreiben deutsche Medien. Politiker können sich dies zunutze machen und mithilfe von sozialen Medien Wahlen gewinnen. Wie viel Macht haben soziale Medien im politischen Wahlkampf wirklich und wie können soziale Medien eingesetzt werden?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu sozialen Medien in der politischen Bildung mit Fokus auf virale Diffusion gegeben werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert werden.

Literaturhinweis: Jansen, Nora. "THE FIERY, THE LOVELY, AND THE HOT-ANALYSIS OF ONLINE VIRAL PHENOMENA IN SOCIAL MEDIA." (2019)

Voraussetzung: keine
Thema 12

Social Media und politische (Miss-)Bildung – wie Twitter, Facebook und Co. Wahlen beeinflussen. Fokus: Wahlprognose mit Twitterdaten

Mit der Nutzung von sozialen Medien würden Menschen nicht nur zum gläsernen Bürger, sondern auch angreifbar für Manipulationen, schreiben deutsche Medien. Politiker können sich dies zunutze machen und mithilfe von sozialen Medien Wahlen gewinnen. Wie viel Macht haben soziale Medien im politischen Wahlkampf wirklich und wie können soziale Medien eingesetzt werden?

Im Rahmen der Seminararbeit soll ein strukturierter Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu sozialen Medien in der politischen Bildung mit Fokus auf Wahlprognosen mit Twitterdaten gegeben werden. Anschließend sollen Best Practices erörtert werden.

Literaturhinweis: Gayo-Avello, Daniel. "" I Wanted to Predict Elections with Twitter and all I got was this Lousy Paper"--A Balanced Survey on Election Prediction using Twitter Data." arXiv preprint arXiv:1204.6441 (2012))

Voraussetzung: keine

Bearbeitung Die Themen können nur alleine bearbeitet werden. Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (10 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.
Meilensteine

Themenvergabe mit Hilfe des zentralen Tools:

·         Deutsche Version:
econ.mathematik.uni-ulm.de/semapps/stud_de/

·         Englische Version:
econ.mathematik.uni-ulm.de/semapps/stud_en/

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben
Allgemeine Anforderungen  
  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbständige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise

 

Weitere Informationen siehe Webpage
www.uni-ulm.de/mawi/itop.html