Erfahrungsberichte Praktika

Annika Weidling: Freiwilliges Praktikum bei der Tchibo GmbH in Hamburg im Bereich Corporate Responsibility

Bevor ich den letzten Abschnitt des Studiums, die Masterarbeit, bestritt, entschied ich mich dafür, weitere Berufspraxis in Form eines freiwilligen Praktikums zu sammeln. Innerhalb weniger Wochen fand ich bei der Tchibo GmbH in Hamburg einen spannenden Platz im Bereich der Unternehmensverantwortung. Der Fokus meiner Arbeit lag zum einen auf der Nachhaltigkeits-Berichterstattung und zum anderen im Bereich der internen Nachhaltigkeitskommunikation. So steuerte ich eigenverantwortlich den Prozess zur Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes in enger Abstimmung und Kommunikation mit den Fachkollegen und Leistungsträgern. Zudem war ich Teil einer agilen Projektgruppe, die u.a. eine interne Mitarbeiter-Schulung zum Thema Nachhaltigkeit entwickelte. Besonders spannend war für mich die Organisation und Durchführung eines Stakeholder Events in Berlin zum Thema faire Löhne in Produktionsländern. Insbesondere meine Kenntnisse aus den Modulen „Nachhaltige Unternehmensführung“, „Wirtschaftsethik“ und „Sustainable Supply Chain Management“ kamen mir bei dem Praktikum zugute. Die Integration eines Praktikums in das Studium bedeutete für mich nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern auch entscheidende Kenntnisse über meine persönlichen und beruflichen Zukunftstendenzen zu gewinnen. Zudem kann ein Praktikum und damit einhergehende Kontakte Türen für die Zusammenarbeit im Zuge der Masterarbeit oder nach dem Studium öffnen.

Sabrina Beckmann: Praktikum Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - Costa Rica


Meine Erfahrung im Praxissemester:

Ich habe im WS 16/17 durch eine Initiativbewerbung einen Praktikumsplatz bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Costa Rica bekommen. Während meines Praktikums habe ich in der Hauptstadt Costa Ricas in San José gewohnt und gearbeitet. Ich war dort Teil eines Projekts für klimaneutralen Kaffeeanbau und durfte einmal die Woche in einem anderen Büro, außerhalb der Stadt, direkt an einer Kaffeeplantage arbeiten. Ich habe einen generellen Überblick in die Arbeit im Projekt und der Zusammenarbeit mit den dortigen Institutionen für Klimawandel bekommen und habe im Detail in der Organisation von Maßnahmen zur Förderung des Bewusstseins für klimaneutralen Kaffee unter der Bevölkerung teilgenommen. Zum Beispiel habe ich einen Workshop zum Projekt auf der jährlichen internationalen Kaffeemesse mitorganisiert. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich im Semester vor dem Praktikum mehrere Initiativbewerbungen geschrieben habe und auch mehrere Möglichkeiten für ein Praktikum in unterschiedlichen Bereichen bekommen habe. Der Master Nachhaltige Unternehmensführung öffnet viele verschiedene Türen und bietet auch den zeitlichen Rahmen, um ein Auslands- oder Praktikumssemester einzulegen und zum Reisen dazwischen oder danach bleibt sicherlich auch immer Zeit.

Ein Teil des Teams auf einer Kaffeemesse

Blick über die Kaffeplantage in der Nähe von San José

Vorstellung der Kaffeeregionen auf einem internationalen Fußballspiel