Dr. Katarzyna Woniak

Studium der Geschichte an der Universität in Posen (2002–2005) sowie der Neueren und Neuesten Geschichte, der Mittelalterlichen Geschichte und Europäischen Ethnologie/Volkskunde an der Universität Augsburg (2004–2008). 2012 Promotion an der Universität Augsburg und Universität Posen mit einer Arbeit „Von Verdrängen bis Wiederentdecken. Die Erinnerungskulturen in den west- und nordpolnischen Kleinstädten Labes und Flatow seit 1945. Eine vergleichende Studie“. 2008–2010 Research Assistentin an der Universität Augsburg und am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. 2013–2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften u.a. im Projekt „Krankenmord an ausländischen Zwangsarbeitern“; Ansprechpartnerin in zeitgeschichtlichen und erinnerungskulturellen Themen mit den KZ-Gedenkstätten in Deutschland und in Polen. Seit August 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm im Projekt „Ethische und rechtliche Aspekte der Pränatalmedizin und Forschung am Menschen in West- und Osteuropa“.

Arbeitsschwerpunkte: Zwangsarbeit und Besatzungsgeschichte im Zweiten Weltkrieg, NS-Euthanasie, „KZ-Tourismus“, deutsch-polnische Erinnerungsorte sowie ethische Fragestellungen in der Medizin.